Montag, 11. März 2019

Der Weg vom Weihnachtskleid zum Frühlingsshirt

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Das verwendete Schnittmuster wurde mir von Schnittquelle kostenfrei zur Verfügung gestellt. Ich durfte es mir selber aussuchen und war frei darin ob und wie ich darüber blogge.

Als Stefanie von Schnittquelle Ende letzten Jahres das Jerseykleid Mayn vorstellte, hatte ich spontan Lust, mir doch noch ein Weihnachtskleid 2018 zu nähen. Die tolle Wickeloptik im Oberteil und das tief angesetzte Rockteil gefielen mir sehr und das Projekt schien eine schnelle Nummer zu sein.
Fix einen schwarzen Strickstoff bestellt, mit dezentem Silberglitzer und gradliniger Rippe - und vor meinem geistigen Auge stand ich schon weihnachtlich schick neben dem Tannenbaum...

Doch Stoffe online zu bestellen, kann Träume ganz schnell zum Platzen bringen


Denn leider zeigte sich, dass der gelieferte Rippenstick zwar ganz hübsch war- aber leider etwas strack und auch furchtbar transparent. Echt blöd- ich war sehr enttäuscht und die Lust auf das Kleid schrumpfte auf ein Minimum. So hatte ich mir das eben nicht vorgestellt...

Trotzdem hab ich das Kleid Mayn zugeschnitten- mit der Idee im Hinterkopf, ein schwarzes Top und einen Unterrock unter das Kleid zu ziehen. Das Nähen ging flott von der Hand- aber irgendwie wurde ich mit dem Ergebnis nicht warm. Der Stoff schmiegte sich nicht so schön und die Wickelfalten trugen vorm Bauch komisch auf- und trotz Unterrock war ich nicht glücklich mit dem durchscheinenden Rockteil. Es war einfach nicht mein erträumtes Kleid.

Aus Weihnachtskleid wird Weihnachtsshirt?

 

Also- Rockteil wieder ab und wild rumprobiert. Am Ende sah das Ergebnis dann so aus:


Ich habe das Oberteil etwas eingekürzt und statt Rock eine breite, aber eng sitzende Blende angenäht. Das gefiel mir ganz gut- aber der komisch steife Stoff ließ das Wickelteil immer wieder seltsam hochbauschen und ich war nur am zupfen und zuppeln. Ich habe das Oberteil dann auch nicht zum Fest getragen- vielleicht auch, weil ich immer noch ein wenig schmollte.

War eben nicht das erträumte Kleid... 

 

Da aber der hübsche Schnitt nichts für den doofen Stoff konnte, schnappte ich mir im Januar einen Viskosejersey aus dem Vorrat. Sehr dünn- daher für eine Kleiderversion nicht tauglich- aber der Schnitt Mayn bringt auch eine Shirtvariante mit. Wieder war das Nähen kein Problem und diesmal war ich mit dem Ergebnis gleich zufrieden- auch wenn der dünne Viskosejersey ziemlich leiert und der eigentlich schön hochgeschlossene Wickelteil ohne Top zu tiefe Einblicke zulässt. Außerdem war mir das Oberteil dann doch zu fröstelkalt für Januar.  So hing das Shirt auf der Schneiderpuppe im Nähzimmer und hat gewartet...


Nun aber naht der Frühling mit großen Schritten und es wird Zeit, mich endlich mal für eine Ärmellänge zu entscheiden. Denn noch immer sind die Ärmel ungesäumt und überlang...

Ich denke, es wird tatsächlich eine 3/4 Länge werden, denn als ich die Bilder hier für den Beitrag gemacht habe, habe ich festgestellt, dass ich die Ärmel gerne hochschiebe. Und da hat man dann schnell zuviel Stoff, der sich komisch an den Ellenbogen rafft.
Also, ab damit...

Das ist ja das Schöne am "Selber Schneidern" - man kann machen, wie man möchte.


Man näht zwar auch mal nen Flop- aber das ist nicht das Ende der Welt. Das verbucht man dann unter: Blöd gelaufen- aber Erfahrung gesammelt und draus gelernt.

Ich habe aus dem Glitzerstrickflop auf jeden Fall gelernt, dass Produktfoto und Beschreibung eben nicht immer darstellen können, wie ein Stoff in natura ist. Nichts geht über anfassen- ich werde also keine Stoffe mehr spontan und ohne Fühlmuster bestellen.
Am liebsten kaufe ich eh direkt vom Ballen in einem Ladengeschäft. Dann kann man probieren, anfassen und streicheln und am Ende die richtige Wahl für sich treffen.

Und- wie haltet ihr es mit Stoffkauf? 
Mögt ihr auch am liebsten erstmal fühlen, bevor ihr Euch entscheidet? Oder hat es bei Euch auch nur via Foto und Produktbeschreibung immer gut hingehauen?

Ich bin gespannt auf Eure Stoffkauf-Erfahrungen.




 

Schnittmuster- Model Mayn von Schnittquelle 
Hier als Fertigschnitt in Einzelgrößen 
Hier als E-Book mit zwei Größen im Set
  

Dieser Beitrag ist verlinkt bei Sew La La- der wöchentlichen Linkparty für alle Selberschneider. Schaut doch mal vorbei und stöbert in den Inspirationen.


Dienstag, 26. Februar 2019

Bügelei und ein DIY- Ärmelbrett aus Holz


Ein Leben ohne Bügelei ist möglich, aber nicht sinnvoll.

Für alle, die jetzt überlegen, von was ich da rede: Ein Bügelei ist ein uraltes Werkzeug aus der Schneiderei. Als Bügelkissen hilft es dabei, dass man Rundungen und ausgeformte Stellen gut bügeln kann. Ein schöner Brustabnäher z.B. ist damit kein Hexenwerk mehr, aber auch Hüftbogen und Armkugel sind mit so einer Bügelhilfe leicht zu bändigen.

Gut gebügelt ist halb genäht!


Ich habe mir vor einiger Zeit meine persönliche Lieblingsform gestaltet und an einer Füllung getüftelt, die es ermöglicht, dass man mein "Ei" etwas formen kann und es somit flexibel an verschiedene Stellen anpassbar ist.
Hier hatte ich die Verwendung schon mal näher beschrieben und auch mein kleines Video zum "Abnäher bügeln" verlinkt:  Bügelei Anwendung

Bügelei Bügelkissen Ansichten


Und passend zu der frischen Fuhre Bügelhilfen, habe ich noch einen schönen "Do it Yourself" - Tipp für Euch.

Ärmelbrett aus Holz selber bauen


Vor ein paar Jahren hatte mein Göttergatte mir ein stabiles Ärmelbrett aus Holz gebaut. Es ist seither eine großartige Ergänzung zum Bügelei.

Bügelei und Ärmelbrett aus Holz

Perfekt, wenn man das Ei auflegt und man somit bequem an engere Stellen kommt- aber auch, wenn man das Brett seitlich legt und das Bügelei mit der Spitze voran in den "Kasten" steckt. Dann ist nämlich die breite Seite oben und man kann hervorragend Armkugeln etc. bearbeiten (siehe Foto oben)

Die Anleitung für das Brett fanden wir damals in der LandLust (Ausgabe 1/2012) und auch wenn die Print Ausgabe des Heftes lange vergriffen ist, habe ich eine gute Nachricht für Euch:
Im Online-Archiv von LandLust findet Ihr die Anleitung noch zum freien Download.
Neben dem Ärmelbrett ist auch noch der Bauplan für einen tollen Bügeltisch und ein handliches Tischbügelbrett in der .pdf

Bügelei Schneiderherz Detail


Donnerstag, den 28.02.2019 ab 20:00 Uhr werden wieder frische Bügeleier im Shop zu finden sein. 

 

Die Stückzahl ist wie immer begrenzt und ich bitte um Verständnis, dass ich keine Reservierungen oder Vorbestellungen annehme. Es gilt also: Wenn weg, dann weg!

Nach genau 22 Minuten war der Spuck vorbei und alle Bügeleier waren verkauft.
Herzlichen Dank für die rege Nachfrage. Ich bin ganz überwältigt!

Alle, die diesmal kein Ei abbekommen haben oder für die nicht das Richtige dabei war:
Bitte habt ein wenig Geduld. Ich habe nur zwei Hände und jetzt brauch ich erstmal eine kleine "Legepause" ;)



Viel Spaß beim Bügeln!





Sonntag, 3. Februar 2019

Formland Spring 2019

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Schneiderherz ist ein Nähblog.
Aber auch wenn sich hier fast alles um dieses Thema dreht, bedeutet das nicht, dass mein Herz nur dafür schläg. Als ich am 1. August 2014 mit Schneiderherz online ging, war mir wichtig, dass der Blogname einen kleinen Zusatz bekam:

Nähen & mehr


Das &mehr sollte meine kleine Rückversicherung sein, dass hier eben auch anderes seinen Platz haben darf. Und heute ist mal wieder Zeit, die Nähwelt zu verlassen und ein wenig „über den Tellerrand zu schauen“.
Ich nehme Euch mit nach Dänemark, auf die Formland Spring 2019. Auf dieser Fachbesuchermesse in Herning präsentierten sich über 390 Aussteller aus den Branchen Interior, Food und Fashion. Ein wunderbarer Ort, um in die Welt von Interior und Design einzutauchen.

Mein Besuch am Samstag im Rahmen der „Bloggertour“, die wie immer von Amalie loves Denmark organisiert wurde, war tatsächlich schon das 10. mal für mich.  Ich kann nur sagen- diese Messe wird nie langweilig. Die Formland ist immer in Bewegung - kristallisieren sich doch stetig neue Trends und Richtungen heraus. Dabei wird natürlich nicht alle halbe Jahr das Rad neu erfunden- zeitlose Klassiker bleiben eben unsterblich - aber neue Interpretationen und Spielarten, frische Farben und Strukturen sorgen dafür, dass es immer wieder Neues zu entdecken gibt.

Ich bin nun kein Trendprofi und ertappe mich, dass ich es tendenziell gerne zeitlos habe. So zieht es meinen Messeblick eben oft auch nicht auf die neusten Neuigkeiten und meine Farbvorlieben scheinen ziemlich eingefahren. Und vielleicht liegt es am Alter- aber bestimmte Retrothemen hake ich für mich ab, weil ich sie schon im Original nicht toll fand.
Von meinem Rundgang auf der Messe kann ich Euch also nur meine subjektive Auswahl mitbringen- einfach die Dinge, die mein Herz höher schlagen lassen. Für den "echten" Trendüberblick stöbert ihr dann einfach noch in aktuellen Wohnzeitschriften oder hippen Interiorblogs...

Rauchige Blautöne Collage Formland
Wunderbare rauchige Blautöne, dezente Muster, kernige Stukturen. (gesehen bei AU Maison)

Freitag, 4. Januar 2019

Hosen nähen

Der EMF-Verlag hat mir ein Rezensionsexemplar des Buches zur Verfügung gestellt.

Heute möchte ich Euch ein Nähbuch vorstelllen, das sich wohl in erster Linie an die erfahrenere Hobbyschneiderin wendet, die Lust auf ein etwas anspruchsvolleres Nähprojekt hat.
Ein Buch, das sich ganz dem Thema Hosen verschrieben hat und sich damit thematisch sehr interessant von den immer noch marktbebeherrschenden Nähbüchern abhebt. Denn wer seinen Nähhorizont jenseits von Hoodie & Co erweitern möchte, muss auf dem deutschen Buchmarkt schon ganz schön suchen.

Rezension Hosen nähen Vivien Altman Ansichten Cover


Hosen nähen: Die perfekte Hose für jede Körperform*
von Vivien Altmann

Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
Verlag: Edition Michael Fischer / EMF Verlag
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783863558789

Die mit * gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate Links. Kommt über einen solchen Link ein Einkauf zustande, werde ich mit einer Provision beteiligt. Für Dich entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo, wann und wie Du ein Produkt kaufst, bleibt natürlich Dir überlassen.

Das Buch beginnt mit einer kleinen Stilkunde und ordnet die 12 Hosenmodelle verschiedenen Figurtypen zu. Leider zeigt sich hier eine erste kleine Schwäche des Buches, denn die Models, die dann auf den Fotos die Hosen tragen, weisen leider nicht wirklich die zuvor analysierten Figurtypen auf. Das ist wirklich schade und nicht besonders hilfreich, wenn man noch auf der Suche nach SEINER Hosenform ist.

Doch halten wir uns einfach mal an das Zitat :
„Wenn Dir Dein Look gefällt und Du dich wohl fühlst, dann trage genau das und fang gar nicht erst an zu analysieren“
und überspringen diesen Teil. Schauen wir also weiter, ohne herauszufinden, welche Hose angeblich für welchen Hintern passen soll.

Im Buch folgen zunächst allgemeine Nähgrundlagen und bebilderte Nähtechniken für einige Hosendetails. Dann kommt ein Kapitel zum Maßnehmen und es wird kurz erläutert, wo man die Maße an einer „Probehose“ kontrollieren sollte und wie man kleinere Anpassungen vornimmt.
Das Ganze ist recht knapp abgehandelt und könnte gerade bei Leuten ganz ohne Hosenerfahrung oder wenn der Körper von der Standard-Maßtabelle stark abweicht etwas ernüchternd sein.
Aber das Buch heißt ja eben auch nicht „Die perfekte Hosenpassform für jeden Körper“ sondern
„Die perfekte Hose für jede Körperform“
Und wenn Ihr ganz intensiv ins Thema Hosen einsteigen wollt, dann schaut unbedingt auf der Makerist Plattform nach den Videokursen von Vivien Altmann. Die Schnittdirectrice und Schneiderin  bietet dort nämlich u.A. auch einen Kurs an, der Ihr Buch hier perfekt ergänzen kann: „Schnittmuster für Hosen 2: Passform korrigieren“.

Hosen nähen von Vivien Altmann- Einblicke ins Buch


Doch kommen wir zu meinem persönlichen Highlight des Buches: Es ist wunderbar abwechslungsreich. Es gibt nämlich 12 wirklich unterschiedliche Hosenschnitte, mit denen man sich ganz wunderbar ausprobieren kann. Modelle, wie die eher klassische Caprihose, Chino oder Culotte geben sich ein Stelldichein neben exotisch anmutenden Modellen, wie der Thaihose oder der raffnierten Dropcrotch.

Gut, mir als Kleiderschrank-Puristen, der seit zig Jahren die gleiche Marlenehose näht, ist da vieles einen Tick zu „besonders“ und die Bundfalte hatte ich ja eigentlich schon in den 80ern genug gelebt. Aber man sollte niemals nie sagen…

Fazit:
Wer Lust auf Hosen hat und mal verschiedene Modelle realisieren möchte- nur zu!
Klare Schnittbögen, Modellskizzen und Zuschneidepläne erleichtern die Vorbereitung.
Ich hätte mir allerdings die Fotos in den Anleitungen deutlicher und größer gewünscht. Manche Details sind wirklich sehr schwer zu erkennen und dazu kommt, dass eine direkte Bild/Text-Zuordnung im Layout fehlt und die Nummerierung der Fotos nicht meinem normalen Lesefluss folgt.
Aber ich finde es wirklich prima, dass sich jemand mal an so ein großes Nähthema gemacht hat und vielleicht gibt es zum Sommer hin dann doch endlich mal eine luftige Culotte.
Einen schönen Schnitt hätte ich ja nun... ;)






Donnerstag, 3. Januar 2019

Kein Vorsatz ist auch ein Vorsatz

Jetzt ploppen sie wieder auf, die Blogbeiträge, in denen Ziele gesteckt, Pläne offenbart und das weiße Blatt der Möglichkeiten gefüllt wird, mit Zielen und Träumen.

Ich lese diese Beiträge gern, versprühen sie doch jede Menge positive Vorfreude und Tatendrang.
Doch trotzdem ich scheue mich, selbst Vorsätze und Pläne für das frische Blog-Jahr zu formulieren. Natürlich gibt es Dinge, die ich 2019 gerne machen und umsetzten möchte, aber ist es wirklich eine gute Idee, sie hier ins www zu tragen?! Sie kund zu tun und ins virtuelle Tagebuch zu schreiben?

Kalender Schneiderherz 2019 A4


Klar, für manche ist das der nötige Ansporn und Motor, um konsequent und zielstrebig am Ball zu bleiben. Aber es kann eben auch unnötig Druck aufbauen. Manifestierte Vorsätze und Pläne können zu einem Korsett werden, das man sich selber immer enger schnürt.

Und dann fehlt am Ende die Freiheit, die Kreativität nun mal braucht, 

um glücklich zu machen.


Hier wird also für das neue Blogjahr nichts angekündigt oder formuliert und es wird weder ein Fazit gezogen, noch Pläne geschmiedet.

Lassen wir uns einfach mal überraschen, was da so kommt und was sich findet.

Auf ein gutes 2019!






Den Kalender oben habe ich für Euch übrigens in A4 zum Ausdrucken angelegt- HIER könnt Ihr Euch die .pdf downloaden. Viel Spaß damit ;)


Mittwoch, 26. Dezember 2018

Guten Rutsch! Druckvorlage für Eure Silvesterparty

"Haben Sie manchmal Déjà-vus, Mrs. Lancaster?" - "Ich glaube nicht, aber ich könnt’ ja in der Küche nachfragen."

"The same procedure as every year..."

Gerne stelle ich Euch auch in diesem Jahr die Druckvorlagen für Eure Silvesterdeko zur Verfügung.

Druckvorlage Glückskekse und Wunderkerzen


Freebie Happy 2019 Druckvorlage

Einfach die .pdf downloaden und auf dünne Pappe ausdrucken.
Ihr könnt damit Glückskekse pimpen, Wunderkerzen nett verpacken, Serviettenringe tackern, Sektflaschenanhänger basteln und wenn ihr den Ticketbogen auf A5 druckt, habt ihr mit der kleinen Version einen tollen Streuartikel für die Silvestertafel.
Eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Viel Spaß beim Basteln und bei eurer Silvesterparty!
Guten Rutsch!

Pin Druckvorlage Silvester Wunderkerzen und Glückskekse


Und mit diesem Beitrag verabschiede ich mich dann für 2018 vom Bloggerbildschirm.
Ich bedanke mich von Herzen für die vielen lieben Kommentare und Nachrichten- Euer positives Feedback tut wirklich gut und beflügelt mich, auch weiterhin zu bloggen.
Denn ab und an kommen eben doch Zweifel auf, ob die Mühe des Bloggens überhaupt noch wertgeschätzt wird. Dann ist der Gedanke verführerisch, einfach den bequemeren Weg zu gehen und nur "fix" auf Instagram zu posten...
Doch ich hoffe sehr, dass Ihr meinen Schneiderherz-Blog auch 2019 gerne besucht. Ich freue mich auf Eure Kommentare, Ideen und Anregungen und damit auf ein kreatives neues Blog-Jahr!

Herzlich




P.S.
Für alle, die den Schneiderherz Nähkalender noch nicht entdeckt haben:
Ihr findet die Gratis-Druckvorlage für 2019 hier:

"Näh dich glücklich 2019"

Viel Spaß damit!


Donnerstag, 13. Dezember 2018

Ein Parkplatz für Nähmaschinennadeln

Wie oft habe ich schon über die vielen Nähmaschinennadeln in meinem Nadelkissen geflucht.
Beim Nadelwechsel fix hineingesteckt, weil man mal wieder zu faul war, das Nadelpäckchen hervorzuholen. So hat man irgendwann zig Nadeln, bei denen man weder Stärke noch Art eindeutig identifizieren kann (Schmetz-Nadel bringen ja eine praktische Farbmarkierung mit- aber ich nähe auch gerne mit Maschinennadeln von Organ* und die haben eben nur eine mikroskopisch kleine Beschriftung)
Doch das Fluchen hat nun ein Ende, denn ich habe endlich eine Idee umgesetzt, die ich bei Pinterest schon vielfach gesehen hatte:

Nadelkissen mit Beschriftung

 

Meine Maschinennadeln haben nun einen Parkplatz. Jede Nadelsorte hat jetzt einen Steckplatz - eindeutig beschriftet- nach Art und Stärke. Eine normale Stecknadel markiert, welche Nadel sich gerade in der Maschine befindet. So muss man von nun an auch nicht mehr grübeln, ob die Nähmaschine gerade mit einer Universalnadel bestückt ist - oder doch noch mit der Mictrotex.

Nadelkissen für Nähmaschinennadeln Tutorial und Plotterfreebie

Das Nadelkissen ist ganz einfach gemacht:


Ich habe mir zuerst eine Vorlage gestaltet und das Motiv mit dem Schneidplotter ausgeschnitten.
Dann je ein Stück Leinenstoff und passendes Karo mit Volumenvlies bebügelt und in den Maßen 12,5 cm x 11 cm zugeschnitten. Beim Karo habe ich übrigens den Fadenlauf schräg verarbeitet, das finde ich immer besonders hübsch.
Auf den einfarbigen Stoff wurde das Plottermotiv gebügelt und anschließend die Teile verstürzt. An einer Ecke habe ich noch eine Kordel zwischengefasst- so kann man das Kissen bei Bedarf irgendwo anhängen.
Dann noch etwas Füllwatte ins Kissen und die Wendeöffung zusticheln- fertig!

Geschenkidee Nadelkissen für Maschinennadeln mit praktischer Beschriftung

Wenn auch Ihr so ein praktisches Nadelkissen nähen möchtet und einen Plotter besitzt, dann habe ich für Euch die Plottervorlage als Freebie.

Ihr findet die .studio3 Datei hier zum Download: Plottvorlage Nadelkissen

Nachtrag am 23.12.
Für alle, die mit dem Dateiformat nichts anfangen können- hier nun die .svg Datei
Dankeschön an Katharina, die das netterweise mit einem "kleinen Klick" hingezaubert hat.

Es lohnt sich bei diesem Projekt übrigens, gleich in Serie zu gehen, denn das Ganze ist auch eine feine Geschenkidee für nähbegeisterte Freundinnen.

Ich arbeite ja schon eine ganze Weile mit dem kleinen Plotter Portrait von Silhouette- für mich von Größe und Leistungsumfang völlig ausreichend. Mittlerweile gibt es eine aktuellere Variante mit ein paar praktischen Funktionen mehr- den Portrait 2* 
Ein Plotter ist wirklich eine feine Sache für jede Menge kreativer Ideen. Wenn Ihr noch keinen habt und Euch die Tage noch jemand fragen sollte, was ihr Euch denn zu Weihnachten wünscht, wäre DAS vielleicht eine schöne Idee... ;)

Die mit * gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate Links. Kommt über einen solchen Link ein Einkauf zustande, werde ich mit einer Provision beteiligt. Für Dich entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo, wann und wie Du ein Produkt kaufst, bleibt natürlich Dir überlassen.




Ich wünsche Euch noch eine besinnliche Adventszeit – genießt die Tage bis zum Fest!






Falls Ihr die Idee und das Freebie teilen möchtet, dann nehmt doch gerne dieses Bild hier mit und verlinkt auf den Beitrag hier. Ich freue mich über jeden Pin!

Pin Plotterfreebie

Sonntag, 9. Dezember 2018

Weihnachtsgeschenk für Hunde selbstgemacht

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Heute hat sich auf dem Bernina-Blog das 9. Türchen des Adventskalenders geöffnet.
Dahinter verbirgt sich mein DIY- Beitrag für eine ganz schnelle Geschenkidee:
Ich zeige Euch, wie ihr eine tolle Knisterflasche für Euren vierbeinigen Freund nähen könnt.

Hundespielzeug selbstgenäht

 



Unsere Dackeldame Aspe hat sich natürlich schon vor Weihnachten über die Knisterflasche freuen dürfen- sie musste ja als Modell herhalten...
Sie liebt dieses Radau-Spielzeug sehr und kann sich lange und ausgiebig damit beschäftigen. Vielleicht mag Eure Fellnase es ja genau so gerne wie sie- probiert es doch einfach aus.

Hier geht es zum Tutorial: Hundespielzeug selbstgemacht

Viel Spaß beim Nachnähen und den Hunden viel Freude beim Knistern.






Samstag, 1. Dezember 2018

Näh Dich glücklich - Kalender 2019

Kalender sind immer eine schöne Geschenkidee. Deshalb gibt es auch in diesem Jahr wieder meinen „Näh Dich glücklich" Nähkalender für Euch.
Der schlichte Din A4 Kalender bietet Monatsübersichten um z.b. Nähtreff-Termine einzutragen und eine extra Spalte, um Eure Nähideen festzuhalten.


Druckvorlage Kalender Nähen 2019


Ihr könnt die gratis Kalender-Vorlage   HIER   herunterladen.
Anschließend einfach den Drucker arbeiten lassen und die fertigen Blätter mit dem Spiralbinder zusammenfügen. Die Seiten sind fröhlich unbunt (ganz Schneiderherz eben) - aber Ihr könnt dem ganzen ja mit Eurer Fantasie und farbigen Stiften, Stempeln, Masking Tape etc., eine persönliche Note einhauchen. Schnell und einfach ist so ein Geschenk für die nette Nähfreundin fertig oder ihr macht Euch selbst damit eine Freude.


Druckvorlage Printable Schneiderherz Kalender


Ich verwende seit Jahren übrigens ein ganz einfaches Bindegerät für Metallspiralen. Ich mag die feine Drahtbindung sehr gern und finde, sie schaut richtig edel aus. Perfekt für Kalenderideen und natürlich auch, wenn man mal eine Ebook-Nähanleitung ausdrucken möchte, um sie direkt am Nähtisch liegen zu haben. Endlich kein Zettelchaos mehr...
Mittlerweile gibt es wohl eine verbesserte Version meines Binders- ihr findet ihn hier:

Draht Bindemaschine*

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Viel Freude mit dem Kalender- auf dass er sich schnell mit tollen Terminen und Ideen rund ums  Nähen füllt.

 

Dienstag, 27. November 2018

Endlich passende Schnittmuster

Der EMF-Verlag hat mir ein Rezensionsexemplar des Buches zur Verfügung gestellt.

Kaum jemand, der das nicht schon erlebt hat:
Klamotte glücklich und stolz fertig genäht und beim Anziehen dann die harte Ernüchterung- das Teil passt nicht! Dabei hatte man doch mit dem Nähen angefangen, weil man sich dann endlich passende Kleidung zaubern könne. Weil man eben nicht mehr in der Umkleidekabine Anprobemarathons durchleiden wollte, um am Ende doch nix zu finden, was wirklich gefällt und passt.
Und nun hat man Zeit und Geld ins Hobby Nähen investiert und ist am Ende nicht viel besser dran als vorher?!

Schnell wird dann mit den Schnittherstellern gehadert „Also die Schnitte der Firma XYZ, die sitzen ja überhaupt nicht“ oder im schlimmsten Fall sogar mit sich selbst „ Meine Figur ist unmöglich, kein Schnitt passt“. Doch es liegt weder am Schnitthersteller und schon gar nicht am eigenen Körper, wenn ein selbstgenähtes Kleidungsstück nicht passt, wie erträumt. Es liegt einfach an der Tatsache, dass Schnittmuster eben keine persönlichen Maßschnittmuster sind, sondern - genau wie Konfektionskleidung- nach standarisierten Körpermaßtabellen erstellt werden.
Und da eben kaum ein Körper diesen Norm-Maßen entspricht, liegt es also an einem selbst, den Schnitt schon VOR dem Nähen an sich anzupassen.


Das Zauberwort ist Schnittanpassung

 

Und genau dazu gibt es nun endlich ein Buch auf dem deutschen Markt, das absolut anfängertauglich an das Thema heranführt und die Materie Schritt für Schritt darstellt:


Passt perfekt – Schnittmuster an die eigene Körperform anpassen *
von Meike Rensch-Berger

Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
Verlag: Edition Michael Fischer / EMF Verlag
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 386355857X
ISBN-13: 978-3863558574

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Meike Rensch-Berger alias Frau Crafteln hat in diesem Buch nicht nur einfach das „Wie“ der Schnittanpassung zusammengefasst, sondern sie stellt zunächst das „Warum“ voran.
Ich muss gestehen, dass ich damit anfangs etwas haderte. Ich wurde nach der Einleitung und bei den sogenannten Basics etwas ungeduldig und dachte nur „Wann geht es denn endlich richtig los?!“
Doch mir wurde schnell bewusst, dass vielen Lesern vielleicht Grundwissen fehlt, weil sie sich noch nicht wirklich mit Schnittmustern und deren Entstehung beschäftigt haben. Und das ja leider noch viel zu viele Frauen mit ihren Körperformen hadern, statt zu verinnerlichen, dass man nicht den Körper anpassen muss, sondern eben das Schnittmuster.
Und als ich dann noch den Satz „Abnäher sind Freunde“ las, wusste ich: Das Buch ist genau richtig so.


Im Kapitel Vorbereitung werden detaliert Grundlagen näher gebracht. Das richtige Ausmessen und die benötigten Maße werden z.B. ausführlich erklärt und eine praktische Druckvorlage, um die Ergebnisse einzutragen, gibt es auch gleich dazu.
Und dann geht es an die eigentliche Schnittanpassung. Die gängigsten Anpassungen werden mit Hilfe wirklich sehr guter und klarer Grafiken erklärt. Einleitend immer die Problemstellung- dann folgt die Problemlösung. Dabei bleiben die Änderungen immer in dem Rahmen, dass wirklich jeder sie nachvollziehen kann. Auch wer noch nie ein Schnittmuster verändert hat, wird sorgsam vorbereitet und kann loslegen.
Und es stimmt wirklich, wenn Frau Crafteln schreibt:

Egal was Du machst: es kann nur besser werden

 

Mein Fazit:
Unbedingt lesenswert und perfekt für alle, die endlich in das Thema starten möchten, ohne sich durch Fachliteratur zu arbeiten oder mühselig auf verschiedensten Plattformen Tipps zur Schnittanpassung zusammenzusuchen.
Ich denke, wer mit Hilfe des Buches erst einmal Zeit (und Liebe) in die Anpassung seines Schnittmusters investiert, der wird am Ende wirklich belohnt. Und dann kann man zukünftig stolz sagen: Passt perfekt!


Wenn Ihr also noch ein Buch für Euren Weihnachtswunschzettel sucht oder einer Nähfreundin eine große Freude machen wollt- wie wäre es da mit diesem Ratgeber?!

Passt perfekt – Schnittmuster an die eigene Körperform anpassen *




 

Edit: Vor lauter Freude über den Inhalt des Buches, habe ich doch glatt vergessen zu erzählen, dass es auch ein wirklich schönes Buch ist. Tolle Farben, übersichtlich gesetzter Text, Grafiken, auf denen man alles klar erkennt und dazu GuteLaune-Fotos der Autorin- was will man mehr?!

Sonntag, 25. November 2018

Ellifant – ein Nähprojekt, das glücklich macht

Ich habe ein kleines Geschenk genäht. Doch als ich damit fertig war, war ich mir nicht mehr so sicher, ob ich es überhaupt verschenken möchte.

Mein Herz war nämlich im Sturm erobert worden.


Ellifant Stofftier selber nähen Freebie

Schon vor langer Zeit hatte ich beim Stöbern auf Instagram das Gratis-Schnittmuster von Nane "Schönes aus Stoff" entdeckt und war entzückt von dem kleinen Rüsseltier. Im Netz fanden sich die verschiedensten Versionen- alle gemein hatten einen niedlich-schlichten Charme, den ich bei diesen Stofftieren so mag.
Und jetzt bin ich endlich dazu gekommen, auch einen solchen Ellifanten zu nähen. Ich brauchte nämlich noch ein kleines Mitbringsel für das Kreamini- den Nachwuchs von Kreamino.

Resteverwertung


Ich stöberte in meinen Stoffresten und war froh, noch kleine Stückchen von meinem Baby-Overall Projekt aufgehoben zu haben. Denn etwas fröhliche Farbe sollte der Kuschelkumpel ja tragen, auch wenn ich sonst zu den unbunten Nähern gehöre.
Das hellgraue Vichykaro verarbeitete ich im schrägen Fadenlauf- durch die aufgebügelte Vlieseline brauchte ich mir ja keine Sorgen machen, dass der Bauch beim Stopfen aus der Form geraten könnte.
Die ausführliche und bebilderte Anleitung hält übrigens jede Menge guter Tipps parat, so dass man einen wohlgeformten Elefanten nähen kann, auch wenn man nicht so viel Kuscheltier-Erfahrung hat.
Ihr findet sie hier bei Frau Scheiner auf dem Blog: Ellifant Freebie 
Lieben Dank an dieser Stelle nochmal für das schöne Projekt.

Geschenk von Herzen 

 

Als ich am Ende dann mit Stickgarn die Augen aufnähte und dem Stoff-Elefanten damit seine Persönlichkeit einhauchte, da war ich ein klein wenig verliebt. Ich habe tatsächlich kurz überlegt, ob ich ihn überhaubt weggeben mag.
Doch weil ich weiß, dass er in ein wirklich kreatives und wertschätzendes neues Zuhause kommt, fiel es mir am Ende nicht schwer, ihn nett zu verpacken.

Ich bin sehr gespannt, wie er gefallen wird und ich hoffe, mein Ellifant und seine Artgenossen zaubern noch vielen Menschen ein Lächeln ins Gesicht.
Vielleicht mögt Ihr ja auch mal einen nähen!





Dieser kleine Stoffelefant ist heute dann auch mein #sonntagsglück, denn ich werde gleich Richtung Kanal starten und mich mit 5 von 8 anderen kreativen Frauen zum großen Päckchentauschen für unser "Adventskalendervergnügen" treffen. :)
Bei Katrin auf "Soulsister meets Friends" wird heute wieder das kleine und große Glück der Woche gesammelt. Schaut unbedingt mal vorbei!



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Auf dem Bernina Blog habe ich übrigens ein wenig näher berichtet, wie es mir beim Nähen ergangen ist und wie hilfreich ich einen transparenten Nähfuß dabei fand. Ihr findet den Beitrag HIER.

Donnerstag, 15. November 2018

Hose Quin von Schnittquelle

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Schon vor längerer Zeit hatte ich mir bei Schnittquelle dieses Schnittmuster ausgesucht. Ich wollte gerne eine bequeme schmale Hose mit nicht zu niedriger Leibhöhe und Taschen. All diese Kriterien erfüllt Quin und zusätzlich ist es auch noch die perfekte Hose für die anstehende Adventszeit. Dank Gumminbund und Fakereißer bleibt sie nämlich auch bequem, wenn es mal wieder ein Plätzchen zuviel war…

Schmal, aber bequem.

 

Hose Quin Schnittquelle

Die Hose ist nicht besonders schwer zu nähen. Die Schnittteile passen- wie bei Schnittquelle gewohnt - wunderbar stimmig zusammen und Passzeichen und Beschriftung helfen bei der Orientierung.
Meine Stoffwahl hat mich allerdings ein wenig zur Verzweiflung gebracht. Das Material ist ziemlich dünn und dazu war es nur in Längrichtung dehnbar. Ich habe also quer zum Fadenlauf zugeschnitten - zum Glück ging das bei der Leinwandbindung ganz gut.
Aber die Schnittkanten rollten leider immer ein und beim Nähen dehnte alles
wegen des hohen Elastan-Anteils ganz furchtbar, so dass nicht jede Absteppung eine Punktlandung wurde. Doch da hab ich mich dann irdgendwann locker gemacht und es gibt einfach mal kein Pingelschleifchen.

Detailbilder Quin Schnittquelle schmale Hose

Quin sitz bei mir ordentlich knackig- das liegt vor allem daran, dass ich entgegen der Maßtabelle die Göße 38 statt die 40 gewählt habe. Bei Hose Assuan und dem Rock Pretin hatte ich gute Erfahrungen mit der knappen Größenwahl geacht- bei Quinn klappt es jedoch nur, weil der Stoff ordentlich stretchig und dünn ist. Sollte ich die nächste Variante aus festerem und dickerem Stoff machen, werde ich wohl etwas aus dem Puffer der breiten Nahtzugaben schöpfen müssen.

Mein Fazit

 

Eine sehr bequeme, schmale Hose. Ich mag die Leibhöhe, die bei mir knapp zwei Fingerbreit unterm Bauchnabel sitz und den Gummibund, der dafür sorgt, dass Quin sich auch hinten in der Taille schön anschmiegt. Die 7 Gürtelschlaufen halten meinen Gürtel super an Ort und Stelle. Bei meinen Kaufjeans sind es meist nur 5 und da kann man dann den Gürtel tatsächlich nicht so gut „enger schnallen“.

Schnittmuster Quin von Schnittquelle bekommt ihr hier als Fertigschnitt in Einzelgrößen und auch als Ebook im Größen-Doppelpack zum selber ausdrucken.

Auf den Fotos trage ich die neue Stretchhose kombiniert mit dem Stickpulli von HIER und dieser Jerseyjacke. 

Mit diesen heute ausnahmsweise kopflosen Fotos geht es jetzt zu SewLaLa, der Linkparty vom Donnerstag. Aber es war gestern einfach BadHairDay und ich habe wirklich auf jedem Bild wie ein Schaf geguckt...




 

 * Das Schnittmuster wurde mir von Schnittquelle kostenfrei zur Verfügung gestellt. Ich gehöre zum Modell-Nähteam von Schnittquelle, bin aber ganz frei, welches Schnittmuster ich testen möchte und auch frei darin was, wann und wie ich darüber blogge.