Kreativbücher gibt es zuhauf: Der Markt der DIY-Bücher ist gut gefüllt und regelmäßig erscheinen "Neuheiten" mit Ideen, Anregungen und Tipps zur textilen Freizeitgestaltung. Bei genauer Betrachtung zeigt sich manches Werk jedoch als Enttäuschung:
Einfachste Projekte werden mit Hilfe von bunten Bildern und sich ständig wiederholendem Füllmaterial zum Buch aufgeplustert. Als Füllmaterial dienen gerne die "Grundlagen des Nähens" und gerade
Anfänger erhoffen sich beim Kauf, dass sie damit gut gerüstet sind.
Leider zeigt sich oft, dass das Ganze oberflächlich abgehandelt wird und so rate ich jedem, der näht oder nähen lernen möchte, sich ein gutes Grundlagenbuch neben die Nähmaschine zu legen.
Der Klassiker für kleines Geld ist "Nähen leicht gemacht" von Burda. Ein gut und ausführlich bebildertes Nachschlagewerk mit den wichtigsten Themen rund um Schnittveränderung, Zuschnitt und Verarbeitungstechniken.
Wer noch ein wenig tiefer in die Materie eintauchen möchte, dem möchte ich jedoch meine "Nähbibel" ans Herz legen. "Alles selbst genäht" aus dem Verlag Das Beste.
Ich habe mir das Buch kurz vor meiner Schneiderlehre gekauft- dementsprechend ist es reichlich abgegrabbelt- aber es kommt ja auf die inneren Werte an und trotz seines Alters hat es nichts von seiner Aktualität eingebüßt.





