Donnerstag, 19. Mai 2022

Kleid Sombra aus SummerWool

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Happy Birthday to me!

 

Pünktlich zu meinem Geburtstag geht bei der Wollweberei Zuleeg die neue Summerwool-Kollektion an den Start. Ich freue mich sehr, dass ich wieder mit einem Modellbeispiel dabei sein darf und präsentiere Euch überglücklich mein Geburtstagskleid: 

 

Sombra aus Summerwool 

 



Schon seit ich meiner Mama eine Sombra nach dem Schnitt von Lillesol & Pelle genäht hatte, schwirrte in meinem Hinterkopf der Gedanke an eine eigene Version. Köchellang und schwarz sollte meine sein. Also ein richtig schönes „WallaWalla“ Kleid - aber bitte trotzdem puristisch und typisch Schneiderherz. 

 

Der perfekte Stoff 

 

Und der richtige Stoff das Projekt fand sich dann in der frischen Stoffkollektion von Zuleeg:

Das hochwertige Wollstöffchen aus feinstem Kammgarn überzeugt mit überragenden Trage- und Klimaeigenschaften. Eine smarte feminine Extravaganz mit traumhaft fließendem Fall und seidig edlem Lüster in reiner Wolle mit glatter und schliffiger Haptik! Für 'ne Cocktailparty im Sommer oder zur Silvesterparty im Winter - diese temperaturregulierende Stoffqualität macht es möglich!

 

Ja, das beschreibt es wirklich gut und der Stoff und das Schnittmuster sind ein Traumpaar- die geraffte Weite fällt sehr schön und das Kleid ist, trotz der Üppigkeit, herrlich leicht und luftig zu tragen. Die Verarbeitung dieser reinen, feinen Wolle, ist eine Wonne. Das Material lässt sich erstklassig zuschneiden, nähen und bügeln und ich werde lange Freude an diesem Kleid haben.

 

Der Schnitt 

 

Ich habe mich für die gerade Taillenversion des Sommerkleides Sombra entschieden. Die Rockbahnen habe ich verlängert, bis ich auf Knöchellänge kam. Ich bin ja 178 cm groß – das war also ein gazes Stück. Am Oberteil habe ich einen cm Länge zugefügt und dann leider vergessen, die Ärmellänge nochmal zu überprüfen. So war der ¾ Arm dann etwas kurz: Der Schlitz der Blende klaffte genau Höhe Armbeuge auf und prompt stach der spitze Ellenbogenknochen unschön raus. Es reichte aber zum Glück, den Schlitz um 2,5cm zuzusticheln, um das ganze zu retten. Glück gehabt. 

 

Es hat Taschen 

 

Mittlerweile unverzichtbar sind für mich Taschen. So hat auch dieses Kleid Nahttaschen bekommen und ich freue mich, meine Hände vergraben zu können und den Rock schön schwingen lassen zu können... ;)

Nun werde ich meinen 51. Geburtstag genießen und mich (und mein Kleid) feiern lassen. 

 

Das Leben ist zu kurz für schlechte Stoffe. 

 

Solltet Ihr nun auch Lust bekommen haben, Euch etwas Schönes aus einem besonderen Stoff zu nähen, dann stöbert doch mal im Online-Shop der Wollweberei. Übrigens, die feine Sommer- Schurwollqualität gibt es nicht nur in Piano (schwarz) sondern auch in sommerfröhlich, frischen Farben, für alle die es bunter mögen: Zuleeg-Shop

Und wenn Ihr mal sehen wollt, mit wieviel Herzblut und Liebe diese Stoffe made in Germany entstehen, dann schaut mal hier: 


 

 

Liebe Grüße aus dem Nähzimmer


 

 



Sonntag, 20. März 2022

Ein kleines Schwarzes für das Schneiderherz

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Der Frühling ist da und er bringt tatsächlich die Sonne mit. Zeit also, sich Gedanken über die Garderobe für die kommende Saison zu machen. Frühling und Sommer sind die Zeiten, in denen ich gerne auch mal Rock oder Kleid trage. Und so ist bei mir ganz frisch ein wunderbares Gute-Laune-Teil in den Kleiderschrank eingezogen, mein kleines Schwarzes.

Mafrieda als Kleid

Kleid Schwarz Schnittmuster Mafrieda Kibadoo Baumwolle Zuleeg

Es ist nach dem Blusen-Schnittmuster Mafrieda von Kibadoo entstanden. Gr. 40 mit der 3/4 Ärmel-Variante. Ich habe den Schnitt einfach verlängert und in leicht gerundete Seitenschlitze laufen lassen. 

It has pockets!

Und ich habe Nahttaschen eingearbeitet: Ich liebe Taschen an Kleidung einfach- man kann herrlich lässig die Hände darin vergraben (und bei Bedarf ist auch schnell allerlei Kleinkram darin verschwunden)

Eigenart

Ich habe übrigens die markante Falte am Vorderteil anders genäht, als im Schnitt vorgesehen. Mit der Fixierung laut Anleitung kam ich nämlich nicht klar und mir gefiel die Optik durch die Quernaht nicht und deshalb habe ich mir eine eigene Version erdacht. Wer wissen möchte, wie ich vorgegangen bin: Auf meinem Instagramkanal gibt es in den Highlights ein Video-Tutorial dazu:  Schneiderherz - Falte

Kleines Schwarzes Kleid Sommer Baumwolle selbstgenäht

 

Das absolute Highlight (neben der schönen Falte, den Taschen, der Länge und den tollen Ärmeln) an meinem neuen Kleid, ist übrigens der Stoff, aus dem es genäht ist: Ein edler Cotton Stretch aus dem Hause Zuleeg. Das sattschwarze Gewebe aus feiner Pima Baumwolle, ist durch einen Hauch Elastan herrlich bequem. Es hat einen ganz dezenten Glanz (im Fachjargon "edler Lüster" genannt) und ließ sich herrlich verarbeiten.

Hier geht es zur Stoffkollektion: KLICK

 

Ich bin sehr, sehr glücklich mit diesem Kleid. Es trägt sich toll und ich fühle mich sehr wohl darin.

Wie steht Ihr zu Kleidern? Welche Kriterien müssen sie erfüllen, um in Eurer Garderobe Platz zu finden? Bei mir wären das: Bequem und unkompliziert – und natürlich Taschen!




Und jetzt, wo ich hier den Blogbeitrag schreibe und die Fotos betrachte, komme ich auch zu dem Schluss, dass ich dem Projekt "Haare länger" vielleicht doch noch etwas länger eine Chance geben sollte. Eigenlich stand der Plan, sie wieder kappen zu lassen- aber was ab ist, ist halt ab...

Donnerstag, 24. Februar 2022

Hemd und Hose – ein Hoch auf Basic-Klamotten

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Ich mag ja besonders Kleidungsstücke, die sich gut kombinieren lassen und deshalb freue ich mich sehr über zwei aktuelle Neuzugänge in meinem Schrank. Zwei schlichte Klassiker: Hemd & Hose.

Die Hose ist eine enge Stretch-Röhre nach dem Schnitt Quin von Schnittquelle. Sie ist bereits meine dritte Version nach diesem Schnittmuster.  N°1 trage ich (Klick zum Beitrag) noch immer sehr gerne, N°2 in Schwarz war leider nach kurzer Zeit arg ausgeblichen und von Anfang an einen Tick zu kurz geraten. Für diese schwarze Version gibt es nun schönen Ersatz: Jeansstoff mit relativ hohem Stretchanteil. Die obere Kante habe ich einen cm höher geschnitten und somit sitzt der Bund nun auf komfortabler Höhe etwas unterm Bauchnabel. Ich mag den Gummibund und den Fakereißer und ich schätze besonders die sieben Gürtelschlaufen, die den Gürtel perfekt auf Linie halten.


Mein neues Hemd habe ich nach einem Unisex Hemdschnitt aus einer alten Burda (7/2012 Mod.132) genäht. Ich habe Herrenröße 46 gewählt, was laut Burda Damen 40 entsprechen sollte. Die seltsam breiten Manschetten und auch die Art der verdeckten Knopfleiste gefielen mir nicht und so habe ich sie einfach weg gelassen.

Edles Stöffchen

Das eigentliche Highlight der schlichten Hemdbluse ist das wunderbare Material. Ein feiner Fischgrat in einer ganz großartigen Farbe: Ein grauer Blauton, der auf Anthrazit trifft. Das hochwertige Wollmischgewebe aus der Wollweberei Zuleeg ist mit diesem Farbton der perfekte Kombipartner zu meinen schwarzen, grauen und auch zu meinen blauen Kleidungsstücken. 

Durch die relativ schmale Form, passt das Oberteil nicht nur zu engen Jeans. Auch zur weiten Marlenehose macht es eine gute Figur, wie Ihr auf dem Bild unten sehen könnt.

 
 
Der kuschelige Wollstoff ließ sich richtig schön verarbeiten. Sowohl Nähen, als auch Bügeln war eine Wonne, weil das Material brav das machte, was ich wollte. Sowas liebe ich einfach.

Die vorgesehenen Manschetten habe ich ja nicht angenäht. Statt des Schlitzes habe ich einen Abnäher  gemacht und die Ärmelkante mit einem breiten Beleg verstürzt. Nun kann ich bei Bedarf krempeln.
Ich bin aber noch am überlegen, ob ich die Ärmel mit einer Blende ein Stück verlängere. Einen kleinen Rest Stoff hätte ich noch, falls ich das neue Oberteil doch als Jackenersatz für den Frühling haben möchte. 
 

Wie es mir gefällt


Das ist ja das schöne am selber Nähen- man kann machen, wie man will ;)


Auf dem Bild oben seht Ihr nochmal drei der Teile, die ich bei der kleinen Schlechtwetter-Foto-Session kombiniert habe: schwarze StretchRöhre Quin, graublaue Burda Hemdbluse und mein alter, dunkelblauer Leinenmantel.

Details

 
Und Ihr seht den hübschen feinen Fischgrat nochmal genauer- inkl. der tollen Vierlochknöpfe. Ein lang gehüteter Schatz aus der Knopfkiste. Als ich die Knopflöcher in die Hemdbluse gemacht habe, habe ich auch direkt Knopflöcher in den Leinenmantel gemacht. Diesen Mantel habe ich schon seit 2016 und er hatte bisher nur einen Bindegürtel. Nun hat er zwei praktische Knöpfe bekommen und ich freue mich, wenn er im Frühling wieder in Aktion treten kann.

Hose schmal: 
Gr. 38, obere Kante um 1cm verlängert
Stoff: Jeans mit Stretch gekauft bei einem hiesigen Stoffgeschäft
 
weite Marlenehose:
Alle Infos HIER

Mantel:
Alle Infos in diesem Beitrag: Mein Leinenmantel
Jetzt mit zwei Knopflöchern ergänzt

Hemdbluse:
Burda Heft 7/2012 Model 132
Größe unisex 46 Herren/ 40 Damen
Änderung an Knopfblende und Ärmelsäumen

Stoff: Wollmischgewebe in Fischgrat 
"Herringbone Schiefer"
Alle Infos zum Stoff findet Ihr auf der Homepage von Zuleeg: KLICK HIER

Der Stoff für dieses Blusenprojekt durfte ich mir aussuchen und wurde mir zur Verfügung gestellt. Dankeschön :)
 
 
Und, welche schlichten Klassiker wohnen in Eurem Kleiderschrank? Gibt es langgeliebte Schätze oder auch schon Neuzugänge für den Frühling 2022?





 
 


Sonntag, 30. Januar 2022

Aschenputtel trifft Leonard – mein neuer Mantel aus German Tweed

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Darf ich vorstellen? Mein neuer Oversize-Kuschelmantel! Ein Nähprojekt, das mir in jeder Hinsicht große Freude gemacht hat, denn hier traf ein tolles Schnittmuster auf einen großartigen Qualitätsstoff.

Mantel Leonard

Das Schnittmuster „Leonard“ von Republique du Chiffon entdeckte ich auf dem NähdeernsTreffen 2021 – eine liebe Nähfreundin zauberte sich an diesem Wochenende nämlich diesen schönen Mantel. Ich durfte in das fertige Stück schlüpfen und war sehr angetan von der lässigen Weite und den extravagant verkürzten Ärmel, die dem Mantel einen tollen Vintage-Touch verleihen.

Leider wollte Kerstin mir ihren Mantel nicht vermachen- aber der Schnitt kam auf meine „to-sew-Liste“. Damit ich das Projekt nicht allzu lang vor mir herschiebe, habe ich mir das Schnittmuster gleich auf der französischen Shopseite als Ebook gekauft und kurz danach vom Plottservice ausdrucken lassen. 

Futterschnitt inklusive

Der Schnitt ist wirklich gut gemacht - er kommt direkt mit extra Schnittteilen für Belege und auch für das Futter. Die Beschriftung ist französisch (was ich leider nicht kann) und ich war zunächst etwas verwirrt, weil kein Passzeichen für vorn an den Ärmeln zu finden war und auch die wichtige Linie „Vordere Mitte“ fehlte. Doch es zeigte sich, dass das Wort „devant“ für Orientierung sorgt und in der englischsprachigen Anleitung fand sich die Angabe, dass der Mantel vier cm überlappt, was schließen ließ, dass die Vordere Mitte zwei cm von der Kante entfernt ist.
 

Perfektes Material

Nun fehlte nur noch der richtige Stoff für meinen Mantel. Zu meinem großen Glück wurde ich von Wollweberei Zuleeg gefragt, ob ich nicht mal wieder ein Modell aus einem Stoffschatz zaubern wolle. Da man dort meine Farbvorlieben kennt, bekam ich direkt wunderbar unbunte Proben der neusten German Tweed Kollektion zugesandt. Und als ich den Fischgrat „Aschenputtel“ sah, wusste ich, dass das mein Leonard werden würde. Und auch der benötigte Futterstoff konnte gleich bei Zuleeg bestellt werden. Denn neben Oberstoffen findet sich im Shop auch Futterware - ich entschied mich für ein schlichtes schwarzes Futter aus Acetat, das sich nicht statisch auflädt, eine sehr gute Haptik hat und für guten Tragekomfort sorgt.


Detailverliebt

Das Nähen meines Mantels war eine Freude, denn Schnitt und Stoff harmonierten perfekt. Es hat großen Spaß gemacht, mal wieder ein etwas aufwendiges Projekt mit schneiderischen Details zu nähen. Und so ließ ich es mir am Ende auch nicht nehmen, die Knopflöcher des Mantels mit der Hand zu sticken. Da ich keine passende Knopflochseide im Haus hatte, habe ich es gewagt, es diesmal mit Beilaufgarn zu probieren. Dieses Garn liegt bei mancher Sockenwolle bei und ich hatte mal ein Konvolut davon Grautönen geschenkt bekommen. Der Versuch glückte und so hat mein Mantel aus German Tweed jetzt Woll-Knopflöcher. 

 

Mein Leonard Coat hat geräumige Nahttaschen statt der vorgesehenen aufgesetzten Taschen bekommen.

Info von Zuleeg zu der edlen Stoffinnovation:

100% Made in Germany

Die Wertschöpfungskette von German Tweed ist ein erstklassiges Beispiel dafür, wie man Infrastrukturen perfekt nutzt, um Ressourcen und Umwelt mit kurzen Transportwegen zu schützen. So stammt die Wolle dafür von Schafen aus Deutschland, wird in der traditionsreichen Zwickauer Kammgarnspinnerei zu Roh- und Farbgarn verarbeitet, ehe wir im Hause Zuleeg die Ware weben.

Das Endfinish erfolgt dann wenige Kilometer neben unserem Stammsitz bei Knopf's Sohn, was German Tweed zu einem hochwertigen deutschen Textilthema macht, das höchsten Ansprüchen gerecht wird.

Ein Produkt 100% Made in Germany – eine einmalige Stoffinnovation aus dem Hause Zuleeg mit der Garantie für ein langlebiges Produkt, das nachhaltigst hergestellt wird und die Umweltressourcen schont. 

 

Anleitung Handgestickte Knopflöcher

Übrigens: Knopflöcher mit der Hand zu sticken ist wirklich kein Hexenwerk und mit ein wenig Übung braucht man sich dann nicht mehr mit den Knopflochprogrammen der Nähmaschine rumzuärgern...

Ich habe auf YouTube ein ausführliches Tutorial für Euch. Dort erzähle ich, was zum Sticken nötig ist und zeige Schritt für Schritt, wie es funktioniert. Probiert es unbedingt mal aus. Es macht großen Spaß und so ein handgesticktes Knopfloch ist wirklich das Tüpfelchen auf dem i beim Selberschneidern.

Hier geht es zu meinem Video-Tutorial: Schneiderknopfloch Tutorial

 
Herzliche Grüße aus dem Nähzimmer





 

Sonntag, 16. Januar 2022

Mein Zuschneidetisch – Nähzimmer mit Ikea

Ich habe das große Glück, ein ganz wunderbares Nähzimmer zu haben. Ich fühle mich sehr wohl in dem Raum und erfreue mich täglich an der hübschen Ausstattung, die sich mit der Zeit ergeben hat. Natürlich reicht "hübsch" allein für ein Werkzimmer nicht aus- es muss auch praktisch sein und die kreative Arbeit gut von der Hand gehen lassen. Lange Jahre hatte ich einen sehr großen Zuschneidetisch- doch seit einiger Zeit störte es mich, dass er zu viel Raum einnahm. So habe mich nun von dem Riesen getrennt und bin sehr froh über diese Entscheidung. (Er steht jetzt übrigens im Kursraum der VHS und meine Kursteilnehmer können dort von seiner stattlichen Größe profitieren.)

Mein neuer Zuschneidetisch

Zuschneidetisch Holz Ikea Nähzimmer
 
Als Nachfolger habe ich meinen alten Maschinentisch zum Zuschneidetisch umgebaut. Gleiches Prinzip wie beim Vorgänger, diesmal aber mit dem Unterschied, dass der Tisch nicht nur erhöht wurde, sondern auch Rollen verpasst bekommen hat (stabile Strandkorbrollen mit Feststellbremse).

Tischbein Detail, erhöht mit Rollen
 

Aus Esstisch wird Werktisch

Dank der Rollen kann ich den Tisch auch mal zur Seite schieben und dass er von allen Seiten zugänglich ist, erweist sich beim Zuschnitt als sehr praktisch.

Zuschneidetisch Seitenansicht Ikea Norden Esstisch
 
Bei dem Tisch handelt es sich um einen Ikea-Esstisch. Model Norden aus massiver Birke (leider aus dem Programm genommen, aber sehr oft in beiden Größen noch bei Ebay Kleinanzeigen zu ergattern). Die Beine haben wir mit Hartholzklötzen und stabilen Winkeln erhöht und dann Rollen untergeschraubt. Auf das Tischkreuz wurde eine einfache, massgeschnittene Platte aus dem Baumarkt gelegt und verschraubt. Sie bietet praktische Ablagefläche für allerlei Kram.

Ansicht ablagefläche unter Zuschneidetisch Ikea

Platz und Stauraum

Mein Traum-Tisch hat eine rückenfreundliche Höhe von 91,5cm, die Fläche zum Arbeiten ist 90 x 150cm gross und kann bei Bedarf durch eine Einlegeplatte um 55cm verlängert werden. Es ist also auch Platz für große Projekte.

Einlegeplatte um den Tisch zu vergrößern

Große Fläche bei Bedarf

Zuschneidetisch Ikea mit vergrößerter Fläche

Ich mag den neuen "alten" Tisch sehr- er hat die perfekte Größe für meinen Workflow und die Rollen waren die beste Entscheidung überhaupt- so passt sich der Tisch meinen Bedürfnissen an.

Wie sieht es bei Euch im Nähzimmer aus? Habt Ihr auch einen Ikea-Hack, um zuzuschneiden? Erzählt doch mal!

 

Liebe Grüße aus dem Nähzimmer