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Samstag, 13. Februar 2021

Anleitung Projektbeutel für's Handgelenk

Für alle nähenden Strickfans, alle strickenden Nähnerds oder einfach für alle, die einen kleinen praktischen Projektbeutel für's Handgelenk suchen, um damit unterwegs ihrer Leidenschaft zu fröhnen:

Ich habe eine Anleitung inkl. Schnittmuster für Euch...

Projektbeutel Handgelenk

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Ihr findet meine bebilderte Schritt-für Schritt-Anleitung und den Schemaschnitt als .pdf auf dem Bernina Blog: Schnittmuster & Anleitung Projektbeutel

Und für alle, die einen Plotter besitzen, habe ich noch den hübschen Schriftzug "Knit happens" gebastelt, mit dem Ihr die Projekttasche pimpen könnt. Ihr findet die Vektorgrafik .svg und das Format .studio3 zum Download HIER (Verwendung ausschließlich für den persönlichen Gebrauch)

Wer keinen Plotter hat, muss nicht traurig sein, denn die Projekttasche sieht auch toll aus, wenn man einfach auf beiden Seiten Vortaschen näht, statt sie mit dem Schriftzug zu verzieren. Und mehr Stauraum hat sie dann auch... ;)

Plottmotiv Knit happens Projektbeutel

Ich wünsche Euch viel Freude mit meinem Tutorial und diesem kleinen, einfachen Nähprojekt. Und später dann natürlich viel Freude beim Stricken...

 


 


Sonntag, 20. Dezember 2020

Projekttasche für das Handgelenk – Nähen für Strickerinnen

So viele Jahre hatte ich mich erfolgreich dagegen gewehrt, in die Welt des Strickens einzutauchen. Doch 2019 war die Zeit dann offensichtlich reif und ich habe mich endlich an die Nadeln getraut. Und ich durfte feststellen, dass meine strickenden Freundinnen all die Jahre Recht gehabt hatten: 

Stricken ist echt klasse!

Ein ganz besonderen Vorzug vom Stricken ist, dass es – im Gegensatz zum Nähen – eine handliche Angelegenheit ist. Es reichen ein paar Stricknadeln und ein Knäuel Wolle und schon kann so ziemlich überall gewerkelt werden.

Für das diesjährige Adventskalendervergnügen habe ich mich von diversen Pins bei Pinterst inspirieren lassen und einen praktischen 'Immer-dabei-Beutel' genäht. Darin findet Wolle und ein kleines Strickprojekt Platz. Man kann es beim Stricken ans Handgelenk hängen- perfekt fürs Werkeln 'on the road'. So zumindest die Theorie- ich bin gespannt, wie praxistauglich das Ganze für die versierten Strickerinnen ist.

Projekttasche Stricken für das Handgelenk


Ich habe das Schnittmuster so gestaltet, dass z.B. ein handliches Sockenprojekt reinpasst und mit den Vortaschen noch ein wenig Platz für Zubehör bleibt. Der Außenstoff ist beschichtete Baumwolle in freundlichem Hellgrau, der dunkelblaue Tupfenstoff lockert die Optik auf und der tolle Plott (aus dem Silhouette Store) macht das Ganze zu einer runden Sache.

Schnittmuster Projekttasche

Mein Schnittmuster und ein ausführliches Tutorial bekommt Ihr übrigens in einem extra Beitrag. Aber gut Ding will Weile haben und so wird das erst im neuen Jahr was.
Aber bis 2021 ist ja nicht mehr weit...

Und, wie steht Ihr zum Stricken?
Ich habe es ja sehr spät für mich entdeckt, aber beim Handarbeiten ist es eben wie bei vielen anderen Dingen im Leben. Manches muss warten, bis es zu einem passt.





Freitag, 10. Juli 2020

Mein Leuchtturmringeltuch

Ich zähle mich ja immer noch zu den Strickanfängern und bin eine echte Strickschnecke. Deshalb feier ich auch jedes meiner vollendeten Nadelwerke mit besonderem Stolz, auf Instagram und Ravelry hatte ich mein neues Tuch direkt nach Fertigstellung präsentiert. Da ich das Tuch jetzt nochmal durchs Wasser gezogen und gespannt habe, nutze ich die Gelegenheit, es hier auf meinem Blog zu zeigen und zu erzählen, warum das Tuch wohl immer etwas besonderes für mich bleiben wird.

Mein Corona-Tuch


Die ersten Maschen hatte ich nämlich am 15. März, um den Beginn des Lockdowns herum, angeschlagen. In dieser seltsamen Zeit, als sich plötzlich die Tage anfühlten, als würden sie nur aus endlosem Warten bestehen. Warten auf Nachrichten, Zahlen, Anordnungen. Plötzlich waren Pläne durchkreuzt, Routinen unterbrochen – die ganze Welt aus dem Tritt.
Und von jetzt auf gleich hatte ich Zeit im Überfluss. Eigentlich ein Geschenk, das ich für so viele Dinge hätte nutzen können. So viele Ideen, die schon ewig im Hinterkopf rumorten, hätten nun Gestalt annehmen können. Doch ich setzte mich einfach hin und strickte. Masche für Masche. Ganz simpel und unkompliziert. Schön einlullend und beruhigend. Ohne viel Denken und Grübeln. Dicke Nadeln, doppelt Wolle. Reihe für Reihe.

Abketten


Am 20. April habe ich die die letzten Maschen abgekettet. Kurz darauf bin ich mit dem Göttergatten an die Flensburger Förde gefahren - Sonne und Kraft tanken und wertschätzen, dass wir an so einem wunderbaren Flecken Erden leben. Ich habe mich durchpusten lassen und es gab ein paar kleine Schnappschüsse mit meinem kuscheligen neuen Tuch. Mein Leuchturmringeltuch, dessen Entstehung mir in der ersten Zeit des Lockdowns einfach gut getan hat.

Stricktuch an der Flensburger Förde

Strickmuster: Vlieland von Reetselig (ohne Lacemuster- dafür mit Leuchtturmringeln)
Wirklich eine tolle Anleitung- ich liebe den wunderschönen I-Cord Rand

Wolle: Fine Wool von Stoff & Stil (Faden doppelt verstrickt)
Die Wolle und ich werden keine echten Freunde- einfädig kam ich nicht klar mit ihr- so doppelt hat es aber dann doch noch geklappt.
Stricknadeln: Stärke 4.5


Spannmatte für Strickstücke

Luxus Spannmatte


Da ich schon ab meinem ersten Strickteil auf den Rat meiner strickenden Freundinnen gehört habe, habe ich nach Vollendung die Teile sanft gespült und sie anschließend flach liegend gespannt und trocknen lassen. Dieses sogenannte Blocken sorgt für ein ebenmäßiges Maschenbild und gute Form. Bisher habe ich dafür einen mit Handtüchern belegten Teppich im Keller genommen und ich muss sagen, das ging leider mäßig gut.
Ich hatte aber schon öfter von einer extra Spannmatte gelesen- ähnlich wie diese steckbaren Spielmatten für Kinder- aber doppelt so dick und mit einem praktischen Rasteraufdruck. Und genau dieses Teil habe ich mir nun gegönnt. Ich liebe nämlich gutes und hilfreiches Zubehör. Ich habe mir das 9er Set und auch gleich drei Ergänzungsplatten gekauft. Und ich bin froh 12 Platten nach belieben stecken zu können- denn so kann ich ganz entspannt auch große Dreiecktstücher spannen. Bei dem Set sind übrigens auch Spannnadeln dabei- die sind allerdings recht grob und hinterlassen ziemliche Löcher in der Matte. So nutze ich lieber die feinen extralangen Nadeln, die meine Mama noch vom Spannen beim Filethäkeln hatte.



Mittlerweile habe ich übrigens das nächste Strickprojekt auf den Nadeln. Es wächst nicht ganz so schnell wie meine Ringelvariante von Vlieland. Die Nadeln und die Wolle sind feiner und das Muster erfordert mehr Konzentration- an manchen Tagen mehr, als ich davon aufbringen kann. Außerdem füllen sich die Tage mittlerweile wieder mit Dingen, die in unseren Alltag zurückkehren. Das tut wirklich gut. Die Hoffnung wächst, dass diese gefühlt endlose Phase, doch irgendwann vorbei geht.

Bleibt gesund und hoffnungsvoll!




Dienstag, 14. Januar 2020

Stricktuch Nordwind- mein Langzeitprojekt mit Happy End

Voller Stolz kann ich zum Jahresanfang verkünden, dass ich endlich mein Nordwindtuch fertig habe. Wer mir auf Instagram folgt, der hat vielleicht mitbekommen, dass ich eine wahre Strickschnecke bin und schon ziemlich lange an diesem Tuch herumnadel.
Auf der Bustour zur Formland am 17. August 2019 ging es mit den ersten Maschen los. Ich hatte auf der Fahrt - außer der netten Gesellschaft- sogar ein persönliches Strickcoaching von Stine & Stitch Kerstin, aus deren Feder eben nicht nur tolle Strickbücher*, sondern auch die kostenfreie Anleitung für das Nordwindtuch stammen.

Mein 1. Anlauf


Wie im Original, hatte ich mich für Fine Wool von Stoff & Stil in hellgrau entschieden und mir eine schöne Zing Rundstricknadel in Metall* gekauft. Leider zeigte sich, dass ich mit der Kombination aus dieser Wolle und den sehr glatten Metallnadeln als Anfänger nicht klar kam. Irgendwie zu rutschig... Zwischendurch brachte mich die Wolle zur Verzweiflung- das verflixte Zeug riss mir beim Stricken. Als Anfänger der Supergau und ich startete mehrmals komplett neu mit dem Tuch. Verzweifelt kaufte ich mir eine neue Rundstricknadel, deren spezielle Spitzen die Hoffnung in mir weckten, dass es nun besser klappen würde. Es war die Ergonomics von Prym*, aber wir wurden leider keine Freunde. Die Wolle rutschte nun nämlich gar nicht mehr. Irgendwann riss dann wieder die Wolle und ich beschloss, nochmal komplett bei Null anzufangen.

Neustart


Im hiesigen Wollfachgeschäft kaufte ich nach netter Beratung neue Wolle und neue Nadeln. Mit Merino Yak von Schachmayr* und der Holzstricknadel Ginger*  startete ich frisch. Mittlerweile war ich ja geübt mit der etwas kniffeligen Anfangsphase des Tuches. Und was soll ich sagen- nun ging es wunderbar. Kein Fadenriss- tolle Haptik und die Nadeln hatten genau die Griffigkeit, die ich für mich brauchte. Mit der fusseligen und empfindlichen ersten Wolle hatte ich mir wahrlich keinen Gefallen getan- solche Anfängererfahrungen muss man wohl mal machen. Es zeigt sich jedoch, dass gute Qualität bei Material und Werkzeug sich auszahlen.

Die mit * gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate Links. Kommt über einen solchen Link ein Einkauf zustande, werde ich mit einer Provision beteiligt. Für Dich entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo, wann und wie Du ein Produkt kaufst, bleibt natürlich Dir überlassen.


Bis ich mich in mein tolles Tuch wickeln konnte, sollte es dann noch eine ganze Weile dauern.

Montag, 25. November 2019

Kuscheliger Strickloop für Anfänger

Es hat ja ein halbe Ewigkeit gedauert- aber nun ist es endlich soweit. Mein Erstlings-Strickwerk ist fertig. Ja, Ihr lest richtig: Frau Schneiderherz hat ihr erstes Teil fertig gestrickt. Vielleicht erinnert Ihr Euch ja, dass ich HIER ein Strickbuch vorgestellt und mir voller Elan schöne Wolle und meine ersten Stricknadeln gekauft habe.

Mein erstes Projekt sollte ein kuscheliger Loop werden. Als Vorbild diente diese Anleitung von Lisibloggt und für das Format ein fertiger Loop von meinem Mann. Ich habe die Maschenzahl und am Ende auch die Länge meinen Vorstellungen und meiner Wolle angepasst. Das Muster ist ein simples "ZwoRechts-ZwoLinks" und an den Kanten gab es einen hübschen Kettenrand.
Wirklich einfach und ein schnelles Erfolgserlebnis für mich als absoluter Stricknewbie. Der Loop schluckte einiges an Wolle, so dass zwischendurch immer mal Materialbeschaffung angesagt war.

Mein Loop auf Instagram


Collage Instagram Loop für Anfänger


Es war Anfang Juni, als das fünfte Knäuel der Wolle fast aufgebraucht und die letzten Maschen fertig waren. Also kettete ich laut Anleitung mein Werk "locker ab". Doch diese Art abzuketten war leider keine gute Wahl. Die Kante wurde ziemlich lang und passte so natürlich nicht mehr gut an meinen Anschlag. Blöd, wenn man die Enden hübsch zu einem Loop verbinden möchte. Ich war etwas gefrustet und wusste, dass ich da nochmal ribbeln müsste. Doch weil ich ziemlich unsicher war, wie ich das am besten angehe und auch in Sorge war, dass ich mir dabei mein Kuschelteil verhunzen könnte, wanderte meine Strickschlange erstmal in den Wollkorb. Eile war ja eh nicht geboten, denn der Sommer nahte. Kein Wetter für einen warmen Riesenloop. Und außerdem lag schon ein frisches StrickProjekt in Wartestellung (dazu demnächst mehr)

Winterwetter


Jetzt im November - natürlich erst nach Fachberatung durch den strickenden Freundeskreis- habe ich mir ein Herz gefasst und ganz mutig meinen Anfang wieder aufgeribbelt. Dank Lupenlampe und viel Ruhe habe ich es tatsächlich ohne großes Drama geschafft, die Maschen wieder auf die Nadeln zu bekommen. Keine Masche ist zur Laufmasche geworden- einzig die flauschige Wolle zeigte sich als etwas zickig, weil sie sich beim Aufziehen jedesmal etwas verfilzte. Dann habe ich die Maschen einfach abgekettet und den Schal zum Loop zusammengenäht. Nun kann der Winter also kommen - am liebsten natürlich mit Puderzuckerschnee und etwas Sonneschein. 


Fertiger Loop, Stricken für Anfänger

Anfängerstolz - da darf man grinsen wie ein Honigkuchenpferd

 

Ich bin wirklich sehr glücklich mit meinem Anfänger-Loop. Er ist kuschelig weich und üppig und ich liebe sowohl Farbe, als auch das Rippenmuster. Außerdem bin ich mächtig stolz auf mich. Man ist wirklich nie zu alt, nochmal was Neues auszuprobieren...

Verstrickte Wolle: Cotton-Merino von Concept by Katia* (gibt es übrigens nicht nur in unbunt)
Größe des Loops: ca. 140cm lang und knapp 30cm breit
Ich habe 78 Maschen angeschlagen und mit diesen Nadeln Stärke 4,5* gestrickt

Die mit * gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate Links. Kommt über einen solchen Link ein Einkauf zustande, werde ich mit einer Provision beteiligt. Für Dich entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo, wann und wie Du ein Produkt kaufst, bleibt natürlich Dir überlassen. Ich habe meine Wolle und Nadeln hier in Flensburg bei der "Wollsucht" gekauft. Da geht es mir bei Wolle nicht anders als bei Stoff. Ich muss einfach fühlen und Farben in natura sehen. Außerdem kommt in so einem Fachgeschäft die Beratung nicht zu kurz- was ja gerade für mich als Anfänger wichtig ist.

Und, wann habt Ihr das letzte Mal etwas Neues ausprobiert? Eine neue Handarbeit oder vielleicht ein ganz anderes Hobby? Wart ihr auch so begeistert- oder bliebt es nur bei der Erfahrung und es hat sich gezeigt, dass es keine neue Liebe wird? 
Ich bin gespannt.





Montag, 1. April 2019

Frau Schneiderherz strickt

Der EMF Verlag hat mir ein Rezensionsexemplar des Buches zur Verfügung gestellt.

Ich bin Schneiderin.
Und ganz viele Jahre habe ich den Versuchen meiner strickenden Freundinnen widerstanden, mich zum Stricken zu bewegen. Nähen genügte mir, vor allem, weil ich ja auch öfter mit tollen Strickwerken beschenkt wurde.
Doch in letzter Zeit musste ich feststellen, dass ich mich als Nichtstricker in der direkten Gesellschaft von Strickern „nackt“ fühle. Während die anderen beim netten Plausch lässig die Nadeln klappern lassen, kann Frau Schneiderherz nur Däumchen drehen. Stricker nehmen ihr Projekt einfach überall mit hin und können spontan daran werkeln.

Mobile Kreativität- traumhaft! 


Das ist beim Nähen so nicht möglich. Ich nähe zwar auch gern mal mit der Hand- aber für die meisten Arbeitsschritte sind beim Schneidern ja doch Werkzeuge und Maschinen nötig, die man nicht mal eben in einen Projektbeutel steckt. So keimte jetzt der Wunsch in mir, es doch mal mit dem Stricken zu versuchen.

Und weil ich mich für ein neues „Ding“ gerne erst einmal in die Grundlagen einlese, schien mir folgendes Buch passend:

Stricken lernen Buch Masche fuer Masche

Stricken- Masche für Masche
von Marisa Nöldeke
Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
Verlag: Edition Michael Fischer / EMF Verlag; Auflage: 1 (17. August 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3863557603


Da die Strickwelt für mich ja noch ein „unerforschtes Paralleluniversum“ ist, schmöckerte ich völlig unbedarft durch die Grundlagenkapitel und war erstmal ein wenig eingeschüchtert. Doch die graue Theorie sollte schnell den ersten Praxisversuchen weichen und so machte ich mich auf den Weg in das hiesige Wollgeschäft. Bei „Wollsucht“ in Flensburg wurde ich ganz wunderbar und geduldig beraten (und ich konnte endlich mal nachfühlen, wie sich ein Nähanfänger fühlen muss, der das Material für sein erstes Projekt sucht)
Ich kaufte also meine ersten Stricknadeln und meine erste, herrlich weiche und unbunte Wolle! Yeah!

Die ersten Schritte beim Stricken Anfaenger

Daheim schnappte ich mir das Strickbuch und es ging los mit dem Maschenanschlag.
Die Zeichnungen im Praxisteil sind klar und deutlich und es gelang mir recht fix der Kreuzanschlag. Auch die rechten Maschen glückten schnell. Irgendwo schien mein Gehirn noch die paar Maschen aus Kindertagen abgespeichert zu haben Als Kind hatte ich die Sache mit dem Stricken nämlich schon mal versucht- es blieb damals aber bei einem Schaf und einem nie vollendeten Schal in „Kraus Rechts“.
Bei den linken Maschen hatte ich dann erstmal einen Knoten im Hirn und irgendwas machte ich falsch. Die Zeichnung irritierte mich etwas und so hab ich einfach mal via Google ein kleines Anleitungsvideo gesucht, das mir die Augen öffnete. Plötzlich verstand ich dann auch die Zeichnung und ich habe einfach mal drauf los gestrickt.
Diese Probe werde ich in den nächsten Tagen aufribbeln. (Noch so ein Vorteil vom Stricken- das Ribbeln ist ja so viel fixer als lästiges Trennen beim Nähen...) Ich möchte mir einen einfachen Loop stricken und habe auch schon eine Anleitung ins Auge gefasst. Es wird allerdings kein Projekt aus dem Buch- die schienen mir für das Erstlingswerk doch zu schwierig.
Das Buch wird mich aber bestimmt noch eine ganze Weile begleiten. Es ist ein klasse Nachschlagewerk mit den wichtigsten Grundlagen- aber auch mit diversen Strickmustern und Tricks und Tipps, wenn es über simple Maschenreihen hinaus geht. Aber da bin ich jetzt ja noch nicht- ich fange erst mal mit kleinen Schritten an und freue mich, dass mir das Buch den Einstieg sehr leicht gemacht hat und ich jetzt nach und nach die anderen Kapitel "erobern" kann.

Und, wie schaut es bei Euch aus mit dem Stricken? Gibt es noch mehr so Spätzünder wie mich da draußen in der Handarbeitswelt? Oder gehört das Stricken für Euch schon immer zum kreativen Leben? Ich bin gespannt...