Donnerstag, 8. März 2018

Overlocknaht trennen - gewusst wie!

Werbung

Jeder, der mit der Overlock näht, kennt bestimmt den Moment, wenn man feststellt: Verflixt! Das war nicht richtig. Diese Naht muss wieder auf...
Da die Overlocknaht aus bis zu vier Fäden besteht, kann das Trennen schnell zum Frustthema werden. So manch einer greift dann zur Schere und schneidet einfach die komplette Naht ab. Aber oft ist es nicht möglich (bzw. absolut nicht sinnvoll) die Nahtbreite und somit auch die Zugabe zu opfern.

Deshalb trenne ich eine Overlocknaht lieber auf.

 

Und wenn man ein paar Dinge beherzigt, dann ist das auch gar nicht schlimm und geht wirklich schnell von der Hand.

Overlocknaht trennen Tutorial easy

Für den Bernina-Blog habe ich dazu jetzt ein kleines Tutorial geschieben und zeige Euch dort Schritt für Schritt, wie ihr der Overlocknaht zu Leibe rücken könnt (und das ganz schnell und ohne lästiges Fadengefussel).
Schaut doch mal vorbei- ihr findet den Beitrag HIER

Und- wie handhabt Ihr das? Habt Ihr auch eine Lieblingstechnik, die sich für Euch bewährt hat oder geht es bei Euch "Quick&Dirty"per Schere, weil Euch das Trennen bisher zu lästig war?!
Ich bin gespannt...




Kommentare:

  1. Oh vielen Dank für diese Beschreibung, gehe gleich nachschauen. Ich trenne die Nähte gerne auf, wenn ich denn den richtigen Faden erwische;-)
    Heitere Grüsse Britta

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja- wenn man den richtigen erwischt, macht es fast Spaß... ;)

      Löschen
  2. Vielen Dank für diese Beschreibung. Sie kam gerade zur rechten Zeit, ich muss trennen. Diese Arbeit schiebe ich schon einige Tage vor mir her. Aber mit Deiner Beschreibung wird es ein Kinderspiel.
    Liebe Grüße
    Christine

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Uhhh- ja. Aufschieben ist da immer gefährlich. Dann steht nämlich als erste und lästige Arbeit, bevor es mit dem Projekt weitergehen kann – TRENNEN! Ich versuche tatsächlich immer gleich zu trennen- und erst danach Pause bzw. Feierabend zu machen. So startet man dann am nächsten Tag mit etwas Positivem, weil man ja gleich weiternähen kann ;)

      Löschen
  3. Das ist mal ein wirklich hilfreiches Tutorial! Ich hab immer alles mühselig Stück für Stück durchtrennt und mich mit kleinen Fadenfusseln rumgeplagt. Nächstes Mal werde ich deine Methode ganz bestimmt ausprobieren. :)

    Liebe Grüße, Gerdi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja- Fadengepule nervt. Habe zwar auch mal den Tipp gelesen, die Reste mit Klebeband zu entfernen- aber fand das irgendwie auch umständlich.

      Löschen
  4. Ein sehr schönes und hilfreiches Tutorial.
    Overlocknähte trenne ich ganz genau so auf. Ich finde, das geht relativ problemlos, wenn man weiß, welche Fäden man zuerst trennen muss.

    LG Margret

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, genau- wenn man den richtigen Faden kennt, flutscht das auch :)

      Löschen
  5. Nein - ich trenne wie Du - wenn es sein muss auch die kleine enge Zickzack-Jerseynaht... Bin da ergeizig. Ähnlich wie Du gehe ich vor.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja- erstaunlich, welchen Ehrgeiz man entwickeln kann beim Nähen (und eben auch beim Trennen) Wir sind schon Näh-Nerds, oder?! :)

      Löschen
  6. Das funktioniert aber nicht bei jedem Stoff. Ich geh mit dem Fadentrenner zwischen beide Schichten und trenne dadurch einen Greiferfaden auf. Dann die Nadelfäden rausziehen, den 2. Greiferfaden ziehen und die Schnipsel abklopfen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Bisher klappte das bei mir bei allen Varianten Stoff (Webware, Jersey etc.)- aber zum Glück muss man ja eh nicht SOOOOO oft trennen ;)

      Löschen

Wenn du auf meinem Blog kommentierst, werden die von dir eingegebenen Formulardaten (und unter Umständen auch weitere personenbezogene Daten, wie z. B. deine IP-Adresse) an Google-Server übermittelt. Mehr Infos dazu findest du in meiner Datenschutzerklärung und in der Datenschutzerklärung von google