Ich bin spät dran, um Euch von einem ganz besonderen Wochenende zu berichten...
Mein Rechner meinte nämlich, dass er einen Herztod sterben wollte und so war ich eine Weile (nämlich solange, bis mein großer Bruder mich mit dem Einbau einer neuen Festplatte und dem Aufspielen meines Backups gerettet hat) völlig raus aus meinem gewohnten Bloggeralltag.
Wollt Ihr wissen, was diese hübsche Schürze mit einem herrlichen Wochenende zu tun hat? Und was ein Biesenfuß ist und warum Bandeinfasser das Perfektionistenherz höher schlagen lassen...?
Dann erzähl ich doch mal:
Donnerstag, 31. März 2016
Mittwoch, 16. März 2016
Rock in A-Linie und ein Boucle-Jäckchen
Letzte Woche habe ich mir zwei (fixe) Neuzugänge für den Kleiderschrank genäht. Wie gewohnt, in freundlichem Unbunt, gab es zunächst einen superbequemen Rock in A-Linie.
Genäht aus einem Reststück leichtem Strickstoff- nur leicht ausgestellt und simpel mit einem breiten Jerseybund versehen, entstand ein Teil mit "Lieblingsstück-Potenzial".
Die Länge habe ich "gut knieumspielend" gewählt- da ich den Rock auch gerne mal ohne blickdichte Strumpfhose tragen möchte und mich dann kniebedeckt schlichtweg wohler fühle. Für drunter habe ich mir übrigens einen einfachen Unterrock gekauft. Ich fand in den hiesigen Stoffgeschäften keine tragefreundliche und elastische Futtervariante. Nun habe ich also ein bequemes Fertigteil, dass "Krabbeln und Abzeichen" unter meinen Röcken verhindert.
Die tiefschwarze Strickjacke ist (wie sollte es auch anders sein) nach meinem Lieblingsjackenschnitt genäht. Diesmal mit Abnähern im Rücken tailliert und leicht ausgestellten Ärmeln. Der Boucle mit hohem Wollanteil ist herrlich leicht und kuschelig. Ich hatte ein großes Reststück davon als Schlussverkaufsschnäppchen einfach mitnehmen müssen- auch wenn der Sinn jetzt eher nach Stoffen für die kommende Frühlingssaison steht. Doch die Übergangszeit hier oben ist lang und die nordische Brise fordert sogar noch im Sommer mal was Wärmendes.
Mal sehen, ob die anderen Teilnehmerinnen des wöchentlichen MeMadeMittwoch heute etwas frühlingshaftere Mode präsentieren- schaut doch mal vorbei: KLICK
Der A-Linien-Rock ist übrigens mein März-Teil für die Aktion " 12 Letters of Handmade Fashion". Jenny hatte für diesen Monat das A ausgelost und sie wird auch am Ende des Monats die gesammelte wunderbare Vielfalt der Teilnehmer präsentieren. Lieben Dank dafür! Hier bei Selmin findet Ihr noch mal die Zusammenfassung, worum es bei der Aktion geht.
Ich werde jetzt anfangen, meine Koffer zu packen.
Wie einige von Euch vielleicht schon mitbekommen haben, bin ich zu den Bernina Blogger Days nach Steckborn in die Schweiz eingeladen. Ich bin ganz aufgeregt und freue mich riesig auf das Kennenlernen und den Austausch mit 19 anderen Bloggerinnen. Mal sehen, was das Team von Bernina für uns vorbereitet hat und mit was für Ideen und Inspirationen im Gepäck ich wieder heimkomme.
Genäht aus einem Reststück leichtem Strickstoff- nur leicht ausgestellt und simpel mit einem breiten Jerseybund versehen, entstand ein Teil mit "Lieblingsstück-Potenzial".
Die Länge habe ich "gut knieumspielend" gewählt- da ich den Rock auch gerne mal ohne blickdichte Strumpfhose tragen möchte und mich dann kniebedeckt schlichtweg wohler fühle. Für drunter habe ich mir übrigens einen einfachen Unterrock gekauft. Ich fand in den hiesigen Stoffgeschäften keine tragefreundliche und elastische Futtervariante. Nun habe ich also ein bequemes Fertigteil, dass "Krabbeln und Abzeichen" unter meinen Röcken verhindert.
Die tiefschwarze Strickjacke ist (wie sollte es auch anders sein) nach meinem Lieblingsjackenschnitt genäht. Diesmal mit Abnähern im Rücken tailliert und leicht ausgestellten Ärmeln. Der Boucle mit hohem Wollanteil ist herrlich leicht und kuschelig. Ich hatte ein großes Reststück davon als Schlussverkaufsschnäppchen einfach mitnehmen müssen- auch wenn der Sinn jetzt eher nach Stoffen für die kommende Frühlingssaison steht. Doch die Übergangszeit hier oben ist lang und die nordische Brise fordert sogar noch im Sommer mal was Wärmendes.
Mal sehen, ob die anderen Teilnehmerinnen des wöchentlichen MeMadeMittwoch heute etwas frühlingshaftere Mode präsentieren- schaut doch mal vorbei: KLICK
Der A-Linien-Rock ist übrigens mein März-Teil für die Aktion " 12 Letters of Handmade Fashion". Jenny hatte für diesen Monat das A ausgelost und sie wird auch am Ende des Monats die gesammelte wunderbare Vielfalt der Teilnehmer präsentieren. Lieben Dank dafür! Hier bei Selmin findet Ihr noch mal die Zusammenfassung, worum es bei der Aktion geht.
Ich werde jetzt anfangen, meine Koffer zu packen.
Wie einige von Euch vielleicht schon mitbekommen haben, bin ich zu den Bernina Blogger Days nach Steckborn in die Schweiz eingeladen. Ich bin ganz aufgeregt und freue mich riesig auf das Kennenlernen und den Austausch mit 19 anderen Bloggerinnen. Mal sehen, was das Team von Bernina für uns vorbereitet hat und mit was für Ideen und Inspirationen im Gepäck ich wieder heimkomme.
Mittwoch, 9. März 2016
Meine neue Hose - oder auch: Aufgepasst bei der Materialwahl
Auf meiner ToSew Liste stand eine neue Stretchröhre. Zwei Varianten hatte ich davon schon genäht- eine fiel meiner Kleiderschrankdiät zum Opfer und die verbliebende Variante KLICK ließ beim Tragekomfort ein wenig zu wünschen übrig (Weihnachten war lecker)
So kopierte ich den Schnitt eine Nummer größer (jetzt also 40) und passte die Höhe der oberen Hosenkante ein wenig an. Fix zugeschnitten aus einem gut abgelagerten schwarzen Stretchsatin, sollte die Hose ein schnelles Projekt werden. Leider hatte ich nicht bedacht, dass der Stoff wesentlich elastischer und weicher, als der der alten Versionen, ist. Die erste Anprobe zeigte: Zu groß! Immerhin erwies sich die Zugabe an der oberen Kante als gute Idee - aber ingesamt musste ich jede Menge Weite wegnehmen.
Die Hose sitzt jetzt bequem- schlägt aber ziemlich wild Falten, die bei dem glatten, schwarzen Stoff seltsam auffallen. Ohne ein längeres Oberteil- oder wie hier mit Hüftcacheur, würde ich mich nicht wohlfühlen.
Fazit: Das nächste mal wieder festeren Stoff, am besten mit etwas Struktur oder in Jeans.
Ich hoffe jetzt, dass die Hose sich nicht bei jedem Tragen weitet (das kennt man ja leider: Wenn man möchte, dass etwas passiert, dann passiert es nicht und umgekehrt...)
Schnitt Hose: Burda Easy Fashion H/W 07
Jäckchen: Schon in zig Varianten auf dem Blog vorgestellt- heute dieses hier: KLICK
Hüftcacheur: genäht aus Reststücken- benötigt keinen Schnitt- einfach probieren, bis es passt ;)
Mal sehen, ob die Hose in den Koffer für meine Schweiz-Reise wandert. In gut einer Woche heißt es für mich nämlich: Auf zu den Bernina-Blogger-Days! Ich bin schon mächtig gespannt- und so froh, die lange Bahnfahrt von Flensburg nach Steckborn in netter Gesellschaft verbringen zu können.
Denn wie der Zufall es will, ist noch ein Nordlicht eingeladen. Lia ist auch dabei: La Vie De Lilli
Und was näht Ihr so? Schon im Frühlingsmodus?
Ich werde jetzt mit einer feinen Tasse Kaffee beim MeMadeMittwoch vorbeischauen und mich von den anderen Selberschneiderinnen inspirieren lassen.
So kopierte ich den Schnitt eine Nummer größer (jetzt also 40) und passte die Höhe der oberen Hosenkante ein wenig an. Fix zugeschnitten aus einem gut abgelagerten schwarzen Stretchsatin, sollte die Hose ein schnelles Projekt werden. Leider hatte ich nicht bedacht, dass der Stoff wesentlich elastischer und weicher, als der der alten Versionen, ist. Die erste Anprobe zeigte: Zu groß! Immerhin erwies sich die Zugabe an der oberen Kante als gute Idee - aber ingesamt musste ich jede Menge Weite wegnehmen.
Die Hose sitzt jetzt bequem- schlägt aber ziemlich wild Falten, die bei dem glatten, schwarzen Stoff seltsam auffallen. Ohne ein längeres Oberteil- oder wie hier mit Hüftcacheur, würde ich mich nicht wohlfühlen.
Fazit: Das nächste mal wieder festeren Stoff, am besten mit etwas Struktur oder in Jeans.
Ich hoffe jetzt, dass die Hose sich nicht bei jedem Tragen weitet (das kennt man ja leider: Wenn man möchte, dass etwas passiert, dann passiert es nicht und umgekehrt...)
Schnitt Hose: Burda Easy Fashion H/W 07
Jäckchen: Schon in zig Varianten auf dem Blog vorgestellt- heute dieses hier: KLICK
Hüftcacheur: genäht aus Reststücken- benötigt keinen Schnitt- einfach probieren, bis es passt ;)
Mal sehen, ob die Hose in den Koffer für meine Schweiz-Reise wandert. In gut einer Woche heißt es für mich nämlich: Auf zu den Bernina-Blogger-Days! Ich bin schon mächtig gespannt- und so froh, die lange Bahnfahrt von Flensburg nach Steckborn in netter Gesellschaft verbringen zu können.
Denn wie der Zufall es will, ist noch ein Nordlicht eingeladen. Lia ist auch dabei: La Vie De Lilli
Und was näht Ihr so? Schon im Frühlingsmodus?
Ich werde jetzt mit einer feinen Tasse Kaffee beim MeMadeMittwoch vorbeischauen und mich von den anderen Selberschneiderinnen inspirieren lassen.
Dienstag, 1. März 2016
Lightbox - Leuchtbox Plotter-Freebie
Zu Weihnachten habe ich eine süße Lightbox geschenkt bekommen. Meine Box hat A5 Format und ich kann auf zwei Zeilen mit den mitgelieferten Einzel-Buchstaben und Symbolen nette Wortspielereien umsetzten und dann als leuchtendes Dekoschild nutzen.
Jetzt kam aber der Punkt, da wollte ich ein wenig Abwechslung. Der Hersteller bietet zwar diverse Ergänzungspakete, doch als Basteltante und Plotterbesitzerin dachte ich mir: Das mach ich einfach selbst!
Und nun kann ich ganz fix drei verschiedene Leuchtschilder zaubern:
Wenn auch Ihr eine A5 Lightbox und einen Plotter Euer Eigen nennt, dann habe ich ein kleines DIY samt passender Plotterdatei für Euch.
Jetzt kam aber der Punkt, da wollte ich ein wenig Abwechslung. Der Hersteller bietet zwar diverse Ergänzungspakete, doch als Basteltante und Plotterbesitzerin dachte ich mir: Das mach ich einfach selbst!
Und nun kann ich ganz fix drei verschiedene Leuchtschilder zaubern:
Ein Schneidermotiv musste sein- das ist ja Ehrensache und da ich meinen Milchkaffee so liebe, natürlich auch ein Kaffeemotiv. Das Glückskind kam noch dazu, weil ich finde, dass man sich die kleinen Glücksmomente des Alltags ruhig öfter bewusst machen sollte...
Wenn auch Ihr eine A5 Lightbox und einen Plotter Euer Eigen nennt, dann habe ich ein kleines DIY samt passender Plotterdatei für Euch.
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Mittwoch, 24. Februar 2016
Jersey-Shirt mit Wasserfall-Auschnitt
Manchmal plant man etwas, aber der Blick in den Stoffschrank bringt einen auf andere Wege...
Auf meiner aktuellen To-Sew-Liste stehen ganz oben Basic-Shirts. Dafür muss ich noch den passenden Jersey besorgen- eine festere Qualität mit hohen Baumwollanteil soll es sein.
Zufällig fiel mir aber nun ein Stück Viskose-Jersey in die Hände: Freundliches Schwarz, ziemlich dünn, flatterig - ein gut abgelagerter Coupon vom Stoffmarkt. Für den geplanten Schnitt leider ungeeignet, aber perfekt für ein Modell, mit dem ich schon länger liebäugelte:
Ein ganz schlichtes, lockeres "Blüschen" mit angeschnittenen Ärmeln und Wasserfallausschnitt aus der Burda 01/2013 (Mod.123)
Model A - zugeschnitten in Gr. 38, um 8cm gekürzt und mit einem 5cm breiten "Bündchen" am Saum versehen. So bekommt das Shirt eine leicht blusige Form.
Ich bin sehr zufrieden damit und denke, es könnten sich gern weitere Varianten für den Sommer hinzugesellen. Da der Schnitt auch für leichte Webstoffe geeignet ist, wäre Seide oder Viskose eine schöne Option.
Mit diesem Shirt - kombiniert mit meiner hellgrauen, kuschelwarmen Wollhose von HIER
-geselle ich mich heute zum MeMadeMittwoch und gleichzeitig ist dieses Jerseyoberteil mein Februarbeitrag für "12 Letters Of Handmade Fashion".
Gastgeberin in diesem Monat ist Laura "Tagträumerin" und sie loste den Buchstaben J aus.
J- wie Jerseyshirt. Jacke, Jaquard, Jeans, Jumpsuit oder Jogginghose wären natürlich auch Möglichkeiten gewesen... Ich bin gespannt, was meine Mitstreiterinnen so gestichelt haben und freue mich, wenn Laura die Zusammenfassung aller Monatsbeiträge veröffentlicht.
An dieser Stelle noch mal ein ganz herzliches Dankeschön für Idee und Umsetzung des Projekts an alle vom OrgaTeam:
Selmin von Tweed and Greet
Sandra von Rehgeschwister
Korinna von Golden Cage
Laura von Tagträumerin
Ani von Kopfstücke
Katha von Kathastrophal
Anja von Rapantinchen
Emma von Frühstück bei Emma
Jenny von Exclamation Point
Fee von Fairy Likes
Fredi von Seemannsgarn
Nachtrag: Die Zusammenfassung aller Ferbruar-Teilnehmerinnen findet Ihr hier
Auf meiner aktuellen To-Sew-Liste stehen ganz oben Basic-Shirts. Dafür muss ich noch den passenden Jersey besorgen- eine festere Qualität mit hohen Baumwollanteil soll es sein.
Zufällig fiel mir aber nun ein Stück Viskose-Jersey in die Hände: Freundliches Schwarz, ziemlich dünn, flatterig - ein gut abgelagerter Coupon vom Stoffmarkt. Für den geplanten Schnitt leider ungeeignet, aber perfekt für ein Modell, mit dem ich schon länger liebäugelte:
Ein ganz schlichtes, lockeres "Blüschen" mit angeschnittenen Ärmeln und Wasserfallausschnitt aus der Burda 01/2013 (Mod.123)
Model A - zugeschnitten in Gr. 38, um 8cm gekürzt und mit einem 5cm breiten "Bündchen" am Saum versehen. So bekommt das Shirt eine leicht blusige Form.
Ich bin sehr zufrieden damit und denke, es könnten sich gern weitere Varianten für den Sommer hinzugesellen. Da der Schnitt auch für leichte Webstoffe geeignet ist, wäre Seide oder Viskose eine schöne Option.
Mit diesem Shirt - kombiniert mit meiner hellgrauen, kuschelwarmen Wollhose von HIER
-geselle ich mich heute zum MeMadeMittwoch und gleichzeitig ist dieses Jerseyoberteil mein Februarbeitrag für "12 Letters Of Handmade Fashion".
Gastgeberin in diesem Monat ist Laura "Tagträumerin" und sie loste den Buchstaben J aus.
J- wie Jerseyshirt. Jacke, Jaquard, Jeans, Jumpsuit oder Jogginghose wären natürlich auch Möglichkeiten gewesen... Ich bin gespannt, was meine Mitstreiterinnen so gestichelt haben und freue mich, wenn Laura die Zusammenfassung aller Monatsbeiträge veröffentlicht.
An dieser Stelle noch mal ein ganz herzliches Dankeschön für Idee und Umsetzung des Projekts an alle vom OrgaTeam:
Selmin von Tweed and Greet
Sandra von Rehgeschwister
Korinna von Golden Cage
Laura von Tagträumerin
Ani von Kopfstücke
Katha von Kathastrophal
Anja von Rapantinchen
Emma von Frühstück bei Emma
Jenny von Exclamation Point
Fee von Fairy Likes
Fredi von Seemannsgarn
Nachtrag: Die Zusammenfassung aller Ferbruar-Teilnehmerinnen findet Ihr hier
Dienstag, 23. Februar 2016
Zu neuen Ehren- Dank kleiner Änderung
Ich gestehe- mein Projekt „Kleiderschrank“ stockt derzeit ein wenig…
Noch nicht ein einziges neues Teil durfte einziehen- obwohl ich doch nur anfangen müsste zuzuschneiden… Aber es gibt eben manchmal Dinge, die man lieber tut oder die getan werden müssen und dann fehlt die Zeit oder einfach der Antrieb, loszulegen. Allerdings habe ich in meinen „Änderungs/Upcycling-Korb“ gegriffen und somit kommt jetzt ein altes Teil wieder zu neuen Ehren.Dieses Jäckchen aus grau meliertem Wollwalk zeigt sich von nun an ganz puristisch.
Das mochte ich auch gern- doch hatte es immer einen Hauch „Tracht“, der bei manchen Kombinationen einfach unpassend war.
Also habe ich jetzt die Borte abgetrennt und die Kanten umgelegt und gesteppt. (Vorher war der Walk offenkantig verarbeitet)
Die Walkjacke ist mit Rückenabnähern und Taillierung sehr auf Figur gearbeitet und dadurch, dass an der vorderen Mitte nun auch noch Saum weggelegt ist, reicht sie jetzt grad mal zur Brustmitte. (Das sieht man oben rechts auf dem Tragefoto ganz gut)
Aber das Jäckchen ist so perfekt, um ein T-Shirt oder Top leicht wärmend zu ergänzen und passt zu Jeans genauso wie zu meinen Marlenehosen oder auch mal zu einem Rock.
So, und nun geht es aber dringlichst an ein neues Teil.
Von meiner To-sew-Liste und gleichzeitig für das Projekt 12- Letters of Handmade Fashion.
Der Februar-Buchstabe ist J- wie praktisch, dass ich Jersey vernähen will…
Das Jäckchen wandert heute zum Creadienstag und zu Handmade On Tuesday- den dienstäglichen Sammelplattformen für kreative Ideen aller Art.
Mittwoch, 17. Februar 2016
Fashion-Sudoku
Nachdem ich vorgestern zufrieden die Schranktüren geschlossen und die Altkleider weggefahren habe, geht es heute auch gleich weiter mit Teil 2 auf dem Weg zum "schönen Kleiderschrank": Sortieren, kombinieren und suchen, was fehlt.
Schon beim Aussortieren habe ich einige „Lücken“ im Schrank gefunden, die ich auf jeden Fall mit den nächsten Nähprojekten auffüllen möchte:
Jersey-Shirts
Eine Zeit ganze lang habe ich schöne Kaufshirts gefunden und fand, selber nähen tut nicht Not- aber irgendwie wird die Qualität immer gruseliger, die Passform haut nicht mehr hin und wenn man dann noch über Produktionsbedingungen nachdenkt, bleibt nur "Homemade" als Lösung.
Den Schnitt habe ich schon- ein selbstgetüftelter mit gedoppeltem Vorderteil. Fehlt nur noch Jersey in Schwarz, Grau/meliert und weiß.
Das Shirt hier ist nach diesem Schnitt genäht und darf noch im Schrank hängen, bis der Neuzugang fertig ist. Die Tüpfchen sind nämlich nicht mehr so meins...und herrje- ein wenig Sonne täte meinem Teint auch mal wieder gut... *g*
Optimierungspotenzial ist bei den Ärmeln- die können gern etwas länger. Ich wollte mal die Länge vom Silvesteroutfit testen.
Stretch-Röhre
Eine vom Fundus ist aussortiert und die Verbliebene ist etwas knapp geworden… Schwarzen Stoff habe ich noch, also muss ich nur den Schnitt eine Nummer größer kopieren und es kann losgehen.
Gemütliche Jerseyhose:
Ich habe auch bei meinen Schlaf- und Sofaklamotten aussortiert…Übrig geblieben ist nur meine hellgraue Wohlfühllose nach dem Schnitt von RosaP. Die liebe ich und sie soll nun zwei Schwestern bekommen. Auch hierfür fehlt noch Stoff.
Ich habe noch weitere Projekt auf der To-Sew Liste z.B. der lässige Kurzmantel aus Burda 08/2014. Dafür hab ich noch Stoff im Vorrat. Der Ersatz-Trenchcoat ist ein weiteres Herzprojekt und da auch fast alle meine sommerlichen Hosen weichen mussten, gibt es mit steigenden Temperaturen wohl auch in dem Bereich noch einiges zu nähen.
Etwas schwieriger gestaltete sich nun das Vorhaben, schöne Kombinationen mit den vorhandenen Kleidungsstücken zu finden. Fakt ist, dass ich Outfits habe, die mir gut gefallen, die aber leider komplett wegfallen, wenn z.B. ein Teil in der Wäsche ist.
Das muss doch auch anders gehen…
Bei meiner Recherche im Netz bin ich auf das sogenannte Fashion Sudoku gestoßen. Bei polyvore.com kann man per Drag and Drop stylische Collagen erstellen aus je vier Oberteilen, Hose/Rock, Schuhen und Accessoires und schon hat man bis zu 10 schicke Outfits. (Diese Teile hier entstammen leider nicht meinem Kleiderschrank- aber ich würde sie genauso 1:1 reinhängen)
Mein Versuch, das Ganze in ein eigenes Raster zu ändern, scheiterte übrigens kläglich.
Ich wollte ganz tollkühn statt der Schuhe lieber noch Strickjacken mit kombinieren- aber das sind dann zu viele eigenständige Teile und das Sudoku geht nicht wirklich auf.
Also zeigt sich auch hier mal wieder: Weniger ist mehr!
Aber ich interpretiere da jetzt auch mal rein, dass ich eindeutig mehr schöne Schuhe brauche… und auch bei den Accessoires könnte ich noch aufstocken. Mit diesen Komponenten vom Outfit kann man soviel „aufpeppen“.
Ich habe ein wenig mit meinen Kleidungsstücken gepuzzelt- es kamen wirklich nette Kombinationen heraus- aber manchmal denk ich, dass es bestimmt einfacher wäre, alles neu zu machen. Planung, bei der man Vorhandenes sinnvoll aufgreifen muss, ist immer schwieriger, als bei Null anzufangen. Aber das ist nicht realistisch (wohl genauso, wie die komplette Umsetzung mancher Einrichtungsträume, die in Wohnzeitschriften so präsentiert werden)
So, nun geht es aber erst mal an die oben genannten Näh-Projekte.
Zwischendurch behalte ich natürlich auch meinen Weidenkorb mit den Änderungen/Upcyclingsachen im Auge. Schaffe ich es nicht zeitnah, ihn zu leeren und merke ich, dass mich das Zeug bremst, dann werden auch diese Teile aus dem Haus verschwinden...
Bis ich zu Punkt 3 bei meinem Weg zum "Kleiderschrank der glücklich macht" komme, dauert es nun erst mal ein wenig. An diesem letzten Punkt möchte ich dann nämlich Fazit ziehen und zusammenfassen, was ich erreicht habe.
Bis dahin freue ich mich sehr, wenn Ihr mich bei meinen Nähprojekten begleitet und ich bin gespannt, was Ihr so mit der Nähmaschine zaubert.
Mit meinem schlichten Shirt reihe ich mich heute beim MeMadeMittwoch ein- schaut unbedingt mal vorbei. Dort findet Ihr Selberschneiderinnen und Selbstgeschneidertes in bunter Vielfalt.
Schon beim Aussortieren habe ich einige „Lücken“ im Schrank gefunden, die ich auf jeden Fall mit den nächsten Nähprojekten auffüllen möchte:
Jersey-Shirts
Eine Zeit ganze lang habe ich schöne Kaufshirts gefunden und fand, selber nähen tut nicht Not- aber irgendwie wird die Qualität immer gruseliger, die Passform haut nicht mehr hin und wenn man dann noch über Produktionsbedingungen nachdenkt, bleibt nur "Homemade" als Lösung.
Den Schnitt habe ich schon- ein selbstgetüftelter mit gedoppeltem Vorderteil. Fehlt nur noch Jersey in Schwarz, Grau/meliert und weiß.
Das Shirt hier ist nach diesem Schnitt genäht und darf noch im Schrank hängen, bis der Neuzugang fertig ist. Die Tüpfchen sind nämlich nicht mehr so meins...und herrje- ein wenig Sonne täte meinem Teint auch mal wieder gut... *g*
Optimierungspotenzial ist bei den Ärmeln- die können gern etwas länger. Ich wollte mal die Länge vom Silvesteroutfit testen.
Stretch-Röhre
Eine vom Fundus ist aussortiert und die Verbliebene ist etwas knapp geworden… Schwarzen Stoff habe ich noch, also muss ich nur den Schnitt eine Nummer größer kopieren und es kann losgehen.
Gemütliche Jerseyhose:
Ich habe auch bei meinen Schlaf- und Sofaklamotten aussortiert…Übrig geblieben ist nur meine hellgraue Wohlfühllose nach dem Schnitt von RosaP. Die liebe ich und sie soll nun zwei Schwestern bekommen. Auch hierfür fehlt noch Stoff.
Ich habe noch weitere Projekt auf der To-Sew Liste z.B. der lässige Kurzmantel aus Burda 08/2014. Dafür hab ich noch Stoff im Vorrat. Der Ersatz-Trenchcoat ist ein weiteres Herzprojekt und da auch fast alle meine sommerlichen Hosen weichen mussten, gibt es mit steigenden Temperaturen wohl auch in dem Bereich noch einiges zu nähen.
Etwas schwieriger gestaltete sich nun das Vorhaben, schöne Kombinationen mit den vorhandenen Kleidungsstücken zu finden. Fakt ist, dass ich Outfits habe, die mir gut gefallen, die aber leider komplett wegfallen, wenn z.B. ein Teil in der Wäsche ist.
Das muss doch auch anders gehen…
Bei meiner Recherche im Netz bin ich auf das sogenannte Fashion Sudoku gestoßen. Bei polyvore.com kann man per Drag and Drop stylische Collagen erstellen aus je vier Oberteilen, Hose/Rock, Schuhen und Accessoires und schon hat man bis zu 10 schicke Outfits. (Diese Teile hier entstammen leider nicht meinem Kleiderschrank- aber ich würde sie genauso 1:1 reinhängen)
Mein Versuch, das Ganze in ein eigenes Raster zu ändern, scheiterte übrigens kläglich.
Ich wollte ganz tollkühn statt der Schuhe lieber noch Strickjacken mit kombinieren- aber das sind dann zu viele eigenständige Teile und das Sudoku geht nicht wirklich auf.
Also zeigt sich auch hier mal wieder: Weniger ist mehr!
Aber ich interpretiere da jetzt auch mal rein, dass ich eindeutig mehr schöne Schuhe brauche… und auch bei den Accessoires könnte ich noch aufstocken. Mit diesen Komponenten vom Outfit kann man soviel „aufpeppen“.
Ich habe ein wenig mit meinen Kleidungsstücken gepuzzelt- es kamen wirklich nette Kombinationen heraus- aber manchmal denk ich, dass es bestimmt einfacher wäre, alles neu zu machen. Planung, bei der man Vorhandenes sinnvoll aufgreifen muss, ist immer schwieriger, als bei Null anzufangen. Aber das ist nicht realistisch (wohl genauso, wie die komplette Umsetzung mancher Einrichtungsträume, die in Wohnzeitschriften so präsentiert werden)
So, nun geht es aber erst mal an die oben genannten Näh-Projekte.
Zwischendurch behalte ich natürlich auch meinen Weidenkorb mit den Änderungen/Upcyclingsachen im Auge. Schaffe ich es nicht zeitnah, ihn zu leeren und merke ich, dass mich das Zeug bremst, dann werden auch diese Teile aus dem Haus verschwinden...
Bis ich zu Punkt 3 bei meinem Weg zum "Kleiderschrank der glücklich macht" komme, dauert es nun erst mal ein wenig. An diesem letzten Punkt möchte ich dann nämlich Fazit ziehen und zusammenfassen, was ich erreicht habe.
Bis dahin freue ich mich sehr, wenn Ihr mich bei meinen Nähprojekten begleitet und ich bin gespannt, was Ihr so mit der Nähmaschine zaubert.
Mit meinem schlichten Shirt reihe ich mich heute beim MeMadeMittwoch ein- schaut unbedingt mal vorbei. Dort findet Ihr Selberschneiderinnen und Selbstgeschneidertes in bunter Vielfalt.
Montag, 15. Februar 2016
Klamotten, die glücklich machen
Schritt für Schritt geht es mit meiner Kleiderschrank-Optimierung weiter. Ich habe mir in den letzten Tagen mit Hilfe des Aussortier- Fahrplanes KLICK meine Garderobe vorgeknöpft.
Und so sieht es jetzt in meinem Schrank aus:
Obwohl ich auch schon im letzten Jahr den einen oder anderen Ausmist-Anfall hatte, gab es immer noch etliche Teile im Schrank, die nicht mehr 100% meins waren. Ich hatte sie ewig nicht angezogen oder eine kritische Anprobe zeigte jetzt, dass ich mich fremd damit fühle.
Am Ende hatte ich drei Stapel:
Links die Tüte mit den Sachen, die direkt entsorgt werden. Dinge, die einfach auf sind und die nicht mehr aufgehoben werden, nur weil man sie ja noch für die Gartenarbeit etc. anziehen könnte.
In der Mitte Teile, die noch wirklich schön sind- aber nicht richtig gut passen oder einfach nicht mehr in mein Stilkonzept passen. Für diese Sachen suche ich zunächst noch im Freundeskreis einen neuen Kleiderschrank- der Rest wird gespendet.
Rechts in dem Weidenkorb befinden sich Dinge, die ich ändern möchte oder deren Stoff noch so schön ist, dass ich ihn verwenden will. Außerdem mein geliebter Trenchcoat, dessen Stoff (eine Faser mit Metall) mit den Jahren ganz komisch geworden ist und der mir jetzt als Vorlage für einen Ersatzmantel dienen soll.
Nun ist also Teil 1 meiner "Kleiderschrank Diät" vollbracht.
Im nächsten Schritt geht es ans Kombinieren und ans Suchen von "Lücken", die ergänzt werden müssen
Und, wie schaut Euer Kleiderschrank aus? Habt Ihr auch mit einer Frühjahrskur gestartet oder ist das gar nix für Euch?
Mir tut dieses Make-Over auf jeden Fall gut.
Es macht Platz für neue Pläne und Ideen- ein tolles Gefühl.
Ich werde Euch auf dem Laufenden halten!
Und so sieht es jetzt in meinem Schrank aus:
Obwohl ich auch schon im letzten Jahr den einen oder anderen Ausmist-Anfall hatte, gab es immer noch etliche Teile im Schrank, die nicht mehr 100% meins waren. Ich hatte sie ewig nicht angezogen oder eine kritische Anprobe zeigte jetzt, dass ich mich fremd damit fühle.
Am Ende hatte ich drei Stapel:
Links die Tüte mit den Sachen, die direkt entsorgt werden. Dinge, die einfach auf sind und die nicht mehr aufgehoben werden, nur weil man sie ja noch für die Gartenarbeit etc. anziehen könnte.
In der Mitte Teile, die noch wirklich schön sind- aber nicht richtig gut passen oder einfach nicht mehr in mein Stilkonzept passen. Für diese Sachen suche ich zunächst noch im Freundeskreis einen neuen Kleiderschrank- der Rest wird gespendet.
Rechts in dem Weidenkorb befinden sich Dinge, die ich ändern möchte oder deren Stoff noch so schön ist, dass ich ihn verwenden will. Außerdem mein geliebter Trenchcoat, dessen Stoff (eine Faser mit Metall) mit den Jahren ganz komisch geworden ist und der mir jetzt als Vorlage für einen Ersatzmantel dienen soll.
Nun ist also Teil 1 meiner "Kleiderschrank Diät" vollbracht.
Im nächsten Schritt geht es ans Kombinieren und ans Suchen von "Lücken", die ergänzt werden müssen
Und, wie schaut Euer Kleiderschrank aus? Habt Ihr auch mit einer Frühjahrskur gestartet oder ist das gar nix für Euch?
Mir tut dieses Make-Over auf jeden Fall gut.
Es macht Platz für neue Pläne und Ideen- ein tolles Gefühl.
Ich werde Euch auf dem Laufenden halten!
Mittwoch, 10. Februar 2016
Interior- und Designmesse Formland/DK
Zweimal jährlich findet in Herning/Dänemark die Formland statt. Über 400 Aussteller informieren das Fachpublikum (und glückliche Blogger) über die Trends und Neuheiten aus den Bereichen Einrichtung, Design und Food. Neben bekannten Größen der Branchen, päsentieren sich auf der Formland auch aufstrebende, kreative Jungunternehmen aus dem Norden.
Die Bloggerin und Buchautorin "Amalie loves Denmark" hatte am Sonntag zur Bloggertour eingeladen und so hatte ich wieder einmal das große Glück, in die Welt des guten Geschmackes eintauchen zu dürfen... Es war ein toller Tag- voller Eindrücke und Inspiration. Wie schon die letzten Male war ich fast erschlagen von der Flut an schönen Dingen.
Aber man kann es kurz zusammenfassen: Die Skandinavier haben es einfach drauf!
Ob schöne Dinge zum Wohnen und Leben oder Köstlichkeiten für den Gaumen- auf dieser Messe findet man alles, was das Herz begehrt.
Die Bloggerin und Buchautorin "Amalie loves Denmark" hatte am Sonntag zur Bloggertour eingeladen und so hatte ich wieder einmal das große Glück, in die Welt des guten Geschmackes eintauchen zu dürfen... Es war ein toller Tag- voller Eindrücke und Inspiration. Wie schon die letzten Male war ich fast erschlagen von der Flut an schönen Dingen.
Aber man kann es kurz zusammenfassen: Die Skandinavier haben es einfach drauf!
Ob schöne Dinge zum Wohnen und Leben oder Köstlichkeiten für den Gaumen- auf dieser Messe findet man alles, was das Herz begehrt.
Dienstag, 9. Februar 2016
Kleiderschrank- Diät
Mein Gedankengang "Genügsamkeit beim Nähen" hat offensichtlich ein Thema aufgegriffen, das viele "Selbernäher" beschäftigt. Ich habe mich sehr über die große Resonanz und den Austausch gefreut und möchte Euch jetzt auch an meinem persönlichen Weg zum "Kleiderschrank, der glücklich macht" teilhaben lassen. Mein Ziel ist es, keine Schrankleichen mehr zu haben. Nur noch Dinge, die mir gut passen, die ich gerne trage und die sich einfach und vielseitig miteinander kombinieren lassen.
Der Anfang für eine stimmige Garderobe, hat sich bei mir über die letzten Jahre ganz von selbst ergeben. Die Reduktion von Farbe und somit die Beschränkung auf Schwarz, Weiß, Grau und Blau
löste bei mir eine innere Zufriedenheit aus- sowas wie ein angenehmer Ruhepol in einer kunterbunten Kreativ-Welt.
Aber bis ich mir morgens nicht mehr Fragen stelle wie: Was ziehe ich heute bloß an? Wieso ist Teil XY jetzt in der Wäsche und ich hab nix was zu Z passt?, ist noch einiges zu tun.
Für den Start gab es erst einmal die Bestandsaufnahme:
Ein gründliches Sichten, was ich denn so alles in den Schränken und Schubladen habe.
Alles raus und mal gucken.
Es ist viel.
Irgendwie viel zuviel...
Also habe ich beschlossen, dass mein Schrank zunächst eine Diät machen muss. Da man als "Selbernäherin" einen anderen Ansatz hat, Kleidung auszusortieren, als jemand, der "nur" kauft, habe ich mir einen kleinen Hilfsplan gemacht. Mit seiner Hilfe werde ich jetzt alle Teile im Schrank durchgehen (inkl. Saisonklamotten)
Das ist mein # Schritt 1: Kleiderschrank-Diät
Ich werde mir dafür Zeit und Ruhe nehmen und ich versuche dabei frei von folgenden Gedanken zu sein: Das ist doch noch so gut! Das war doch so teuer! Das war doch so eine Arbeit! Das ist doch noch prima zum Gärtnern/Handwerken!
Ich werde Euch berichten, wie es mir ergangen ist!
Und vielleicht hat ja jemand Lust, auch zu starten. Ich würde mich freuen, wenn ich Mitstreiter hätte. Wer seinen Schrank durchchecken möchte, für den habe ich den Hilfsplan zum Ausdrucken vorbereitet: Kleiderschrank-Diät.pdf
Der Anfang für eine stimmige Garderobe, hat sich bei mir über die letzten Jahre ganz von selbst ergeben. Die Reduktion von Farbe und somit die Beschränkung auf Schwarz, Weiß, Grau und Blau
löste bei mir eine innere Zufriedenheit aus- sowas wie ein angenehmer Ruhepol in einer kunterbunten Kreativ-Welt.
Aber bis ich mir morgens nicht mehr Fragen stelle wie: Was ziehe ich heute bloß an? Wieso ist Teil XY jetzt in der Wäsche und ich hab nix was zu Z passt?, ist noch einiges zu tun.
Für den Start gab es erst einmal die Bestandsaufnahme:
Ein gründliches Sichten, was ich denn so alles in den Schränken und Schubladen habe.
Alles raus und mal gucken.
Es ist viel.
Irgendwie viel zuviel...
Also habe ich beschlossen, dass mein Schrank zunächst eine Diät machen muss. Da man als "Selbernäherin" einen anderen Ansatz hat, Kleidung auszusortieren, als jemand, der "nur" kauft, habe ich mir einen kleinen Hilfsplan gemacht. Mit seiner Hilfe werde ich jetzt alle Teile im Schrank durchgehen (inkl. Saisonklamotten)
Das ist mein # Schritt 1: Kleiderschrank-Diät
Ich werde mir dafür Zeit und Ruhe nehmen und ich versuche dabei frei von folgenden Gedanken zu sein: Das ist doch noch so gut! Das war doch so teuer! Das war doch so eine Arbeit! Das ist doch noch prima zum Gärtnern/Handwerken!
Ich werde Euch berichten, wie es mir ergangen ist!
Und vielleicht hat ja jemand Lust, auch zu starten. Ich würde mich freuen, wenn ich Mitstreiter hätte. Wer seinen Schrank durchchecken möchte, für den habe ich den Hilfsplan zum Ausdrucken vorbereitet: Kleiderschrank-Diät.pdf
Donnerstag, 4. Februar 2016
Leinentasche mit Siebdruckmotiv
Ich liebe Leinen- die Haptik, das edle Knittern und die Tatsache, dass Leinenstoffe durch Gebrauch stets an Schönheit gewinnen. Und nun gesellt sich zu der alten Liebe eine neue Leidenschaft:
Siebdruck!
Schritt für Schritt fuchse ich mich in die Technik ein und es gibt noch viel zu probieren und zu lernen. Siebdrucken macht man halt nicht "mal eben so".
Heute möchte ich Euch meine neue Tasche zeigen, die ich aus einem der ersten Probedrucke genäht habe. Das gedruckte Motiv ist mein altes "Gewändertruhe"-Logo*. Ich finde, es passt einfach toll zu dem groben Gewebe und zu mir sowieso...
Kombiniert ist das Leinen mit einem kräftigen Polsterstoff, von dem ich glücklicherweise noch ein Reststück liegen hatte. Das Schnittmuster ist mein eigenes- in geräumiger Größe und mit bequemem Schulterriemen. Auf der Rückseite hat die Tasche ein Reißerfach für den Geldbeutel (der passte allerdings erst rein, nachdem ich den Taschenbeutel noch mal geändert habe- "Grete" von Machwerk ist eben nicht gerade zierlich) Innen sorgen Steckfächer für Überblick und ein Karabiner sichert bei Bedarf den Schlüsselbund.
Am Sonntag wird mein neues Schätzchen das erste Mal ausgeführt. Sie darf mich auf die Formland-Messe in Herning/DK begleiten. Ich freue mich schon sehr auf diesen Termin, denn Bloggerfreunde im echten Leben zu treffen ist einfach großartig...
*Es gab eine Zeit, da habe ich unter "Gewändertruhe" fantastische und historische Kostüme geschneidert und das Symbol ziert auch noch meinen ersten Blog "Suo ergo sum. Ich nähe, also bin ich")
Verlinkt bei Rums
Canvas Tote DIY Screenprint Linen
Siebdruck!
Schritt für Schritt fuchse ich mich in die Technik ein und es gibt noch viel zu probieren und zu lernen. Siebdrucken macht man halt nicht "mal eben so".
Heute möchte ich Euch meine neue Tasche zeigen, die ich aus einem der ersten Probedrucke genäht habe. Das gedruckte Motiv ist mein altes "Gewändertruhe"-Logo*. Ich finde, es passt einfach toll zu dem groben Gewebe und zu mir sowieso...
Kombiniert ist das Leinen mit einem kräftigen Polsterstoff, von dem ich glücklicherweise noch ein Reststück liegen hatte. Das Schnittmuster ist mein eigenes- in geräumiger Größe und mit bequemem Schulterriemen. Auf der Rückseite hat die Tasche ein Reißerfach für den Geldbeutel (der passte allerdings erst rein, nachdem ich den Taschenbeutel noch mal geändert habe- "Grete" von Machwerk ist eben nicht gerade zierlich) Innen sorgen Steckfächer für Überblick und ein Karabiner sichert bei Bedarf den Schlüsselbund.
Am Sonntag wird mein neues Schätzchen das erste Mal ausgeführt. Sie darf mich auf die Formland-Messe in Herning/DK begleiten. Ich freue mich schon sehr auf diesen Termin, denn Bloggerfreunde im echten Leben zu treffen ist einfach großartig...
*Es gab eine Zeit, da habe ich unter "Gewändertruhe" fantastische und historische Kostüme geschneidert und das Symbol ziert auch noch meinen ersten Blog "Suo ergo sum. Ich nähe, also bin ich")
Verlinkt bei Rums
Canvas Tote DIY Screenprint Linen
Mittwoch, 27. Januar 2016
Genügsamkeit beim Nähen
Normalerweise fällt es mir sehr leicht, einen Blogbeitrag zu schreiben.
Ich habe eine Idee oder ein Projekt und schon geht es los…
Doch bei dem Thema, dass mich aktuell beschäftigt, fiel es mir zunächst schwer, meine Gedanken zu sortieren und zu formulieren. Vielleicht lag es daran, dass mir selber erst langsam bewusst wird, dass es überhaupt ein Thema für mich ist:
Genügsamkeit!
Ich habe also erst einmal nachgeschlagen, wie sich der Begriff definiert und ob er sich überhaupt eignet, zu benennen, um was es mir geht:
Genügsamkeit steht für
Für mich persönlich sehr viel, denn ich beobachte, dass ich immer genügsamer werde, wenn es um das Nähen geht. Mir genügen schon lange meine reduzierten Farbwelten. Ich bin dankbar für den Stil, den ich für mich gefunden habe. Ich greife auf Bewährtes zurück und mühe mich nicht, hinter jedem neu angekündigten Stoffschnipsel oder jedem vermeintlich neuen Schnitt herzuhecheln.
Das mag für viele langweilig sein und gerade wenn man das Nähen neu für sich entdeckt, dann gehört es vielleicht einfach zur kreativen Leidenschaft, dass man probiert und produziert, was die Nadel so hergibt. Aber ich nähe ja nun schon so lange, da kommt (gleichzeitig mit der Lesebrille), einfach die Erkenntnis: Weniger ist manchmal mehr.
In diesem Jahr werde ich versuchen, meine Nähwerke für mich so zu dosieren, dass ich am Ende bei einem Blick in den Kleiderschrank sagen kann: Das genügt mir!
Als Aufhänger möchte ich die Aktion „12 Letters of Handmade Fashion“ nutzen.
Ich werde in den nächsten Tagen meine Garderobe durchsehen, aussortieren und planen, was ich gerne neu hätte (und dann hoffen, dass die ausgelosten Buchstaben sich gut mit meinen Vorstellungen decken) Ich möchte auch wieder schneidertechnisch „anspruchsvollere“ Dinge nähen- nach dem Motto: Gut Ding will Weile haben…
Passend zur „Genügsamkeit beim Nähen“ und weil heute ja Me Made Mittwoch ist, präsentiere ich Euch natürlich noch was Selbstgenähtes: Etwas aus dem Fundus, das ich schon einmal gezeigt habe (sogar mit der gleichen Strumpfhose *ggg*)
Mein grauer Walkrock nach eigenem Schnittmuster.
Herrlich bequem und mollig warm. Zeitlos und schlicht. Heißgeliebt!
Den kann man auch zweimal zeigen ;)
Und, wie ist es bei Euch?
Schöpft Ihr noch aus dem vollen (Über)angebot an Stoffen und Schnittmustern und könnt es genießen? Oder fühlt Ihr Euch manchmal überrannt und ahnt schon kurz nach dem Kauf, dass viele Meter, die in Euer Stoffregal wandern, am Ende nie vernäht werden?
Näht Ihr lieber möglichst viele Teile oder vertieft Ihr Euch eher in ein aufwendiges EinzelProjekt ?
Ich bin gespannt!
Ich habe eine Idee oder ein Projekt und schon geht es los…
Doch bei dem Thema, dass mich aktuell beschäftigt, fiel es mir zunächst schwer, meine Gedanken zu sortieren und zu formulieren. Vielleicht lag es daran, dass mir selber erst langsam bewusst wird, dass es überhaupt ein Thema für mich ist:
Genügsamkeit!
Ich habe also erst einmal nachgeschlagen, wie sich der Begriff definiert und ob er sich überhaupt eignet, zu benennen, um was es mir geht:
Genügsamkeit steht für
- Bescheidenheit, eine zurückhaltende Verhaltensweise
- Dankbarkeit, eine vom Dank erfüllte Haltung und Empfindung
- Enthaltsamkeit, den Verzicht auf bestimmte Genussmittel, siehe Abstinenz oder Mäßigung
Für mich persönlich sehr viel, denn ich beobachte, dass ich immer genügsamer werde, wenn es um das Nähen geht. Mir genügen schon lange meine reduzierten Farbwelten. Ich bin dankbar für den Stil, den ich für mich gefunden habe. Ich greife auf Bewährtes zurück und mühe mich nicht, hinter jedem neu angekündigten Stoffschnipsel oder jedem vermeintlich neuen Schnitt herzuhecheln.
Das mag für viele langweilig sein und gerade wenn man das Nähen neu für sich entdeckt, dann gehört es vielleicht einfach zur kreativen Leidenschaft, dass man probiert und produziert, was die Nadel so hergibt. Aber ich nähe ja nun schon so lange, da kommt (gleichzeitig mit der Lesebrille), einfach die Erkenntnis: Weniger ist manchmal mehr.
In diesem Jahr werde ich versuchen, meine Nähwerke für mich so zu dosieren, dass ich am Ende bei einem Blick in den Kleiderschrank sagen kann: Das genügt mir!
Als Aufhänger möchte ich die Aktion „12 Letters of Handmade Fashion“ nutzen.
Ich werde in den nächsten Tagen meine Garderobe durchsehen, aussortieren und planen, was ich gerne neu hätte (und dann hoffen, dass die ausgelosten Buchstaben sich gut mit meinen Vorstellungen decken) Ich möchte auch wieder schneidertechnisch „anspruchsvollere“ Dinge nähen- nach dem Motto: Gut Ding will Weile haben…
Passend zur „Genügsamkeit beim Nähen“ und weil heute ja Me Made Mittwoch ist, präsentiere ich Euch natürlich noch was Selbstgenähtes: Etwas aus dem Fundus, das ich schon einmal gezeigt habe (sogar mit der gleichen Strumpfhose *ggg*)
Mein grauer Walkrock nach eigenem Schnittmuster.
Herrlich bequem und mollig warm. Zeitlos und schlicht. Heißgeliebt!
Den kann man auch zweimal zeigen ;)
Und, wie ist es bei Euch?
Schöpft Ihr noch aus dem vollen (Über)angebot an Stoffen und Schnittmustern und könnt es genießen? Oder fühlt Ihr Euch manchmal überrannt und ahnt schon kurz nach dem Kauf, dass viele Meter, die in Euer Stoffregal wandern, am Ende nie vernäht werden?
Näht Ihr lieber möglichst viele Teile oder vertieft Ihr Euch eher in ein aufwendiges EinzelProjekt ?
Ich bin gespannt!
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