Mittwoch, 1. Juni 2016

Mein 20-Minuten-Jersey-Rock

Ich wollte unbedingt mal wieder beim MeMadeMittwoch mitmachen...
Da der Leinenmantel leider noch nicht ganz im finalen Stadium ist, habe ich beschlossen, auf die schnelle einen fixen Jerseyrock zu zaubern...
Der Rock ist wirklich ein ganz simples Projekt- zwei Nähte, Bündchen dran, säumen und fertig. Durchaus in 20 Minuten zu schaffen- ich habe heute aber mal wieder länger gebraucht. Liegt wohl daran, dass ich einfach keine Jersey-Routine habe und das Zeug definitiv nie mein Lieblings-Nähmaterial werden wird. Und vielleicht auch daran, dass ich gerne stecke und Zwischenanproben mache. Ich finde, jeder Jersey verhält sich anders und so passe ich das Bündchen gern genau an die Dehnfähigkeit und meinen Bauch an. Ebenso die Rocklänge- da mag ich es am liebsten kniebedeckt und überprüfe das gern, bevor ich den Saum nähe.
Gesäumt habe ich übrigens mal wieder NICHT mit meiner Coverlock, sondern mit der Zwillingsnadel an der normalen Nähmaschine. Ich hatte einfach keine Lust, die Ovi umzubauen. Sollte ich nochmal wählen dürfen, würde ich immer eine separate Cover zusätzlich zur Overlock nehmen...

Einfacher blauer Rock aus Jersey mit Federn, selbstgenäht

Mit dem Ergebnis dieser spontanen Mittwoch-Morgen-Näherei bin ich sehr zufrieden. Der Jersey ist für mich eher ungewöhnlich - gemusterte Stoffe gehören ja sonst nicht zu meinem Beuteschema. Aber der schöne Blauton und die hübschen Federn hatten es mir einfach angetan. Und jetzt, in Kombination mit dem Top und dem Bolero (beides fertig gekauft) fühle ich mich sehr wohl. Und ich hoffe, dass uns der Juni ordentlich Sonne bringt, damit meine Beine auch mal eine Tönung jenseits von Kalkweiß bekommen.

Einfacher Basisrock aus blauem Jersey genäht Federmotiv

Schnittmuster Rock: HIER schon einmal präsentiert- Marke Eigenbau
Top+Bolero: fertig gekauft 
Jersey: gekauft bei Jippel in Flensburg 

So, dann werde ich mich mit meinem Rock beim MeMadeMittwoch einreihen und schauen, was die anderen Selberschneiderinnen heute so an sommerlicher Garderobe zu zeigen haben.

Startet gut in den Juni!





Donnerstag, 26. Mai 2016

Ich hab die Nähte schön!


Ich bin ein Freund von sorgsamer Verarbeitung!
Da mein Mantel kein Futter bekommen wird und somit der Blick auf die Nahtzugaben frei bleibt, habe ich beschlossen, die Kanten mit einer sogenannten „HongKong-Einfassung“ zu verschönern. Dabei werden alle Zugaben mit Schrägband eingefasst…
„Boah- was für eine Arbeit! Wieso ratterst Du da nicht einfach mit der Overlock lang- ist doch auch ordentlich… Und innen sieht das doch keiner….“
Ja- stimmt schon- diese Art der Versäuberung ist etwas aufwändiger- aber ich finde sie einfach wunderschön. Ich möchte nämlich das Innenleben meiner Nähwerke nett haben- auch wenn nur ich drauf gucke. Macht mich einfach zufriedener und glücklich.
Und Nähen soll doch glücklich machen...

Hier also der aktuelle Zwischenstand- mit eingefassten Nähten:

Leinenmantel Honkkong Einfassung Bandeinfasser Bernina Blick aufs Innenleben

Die Einfassungen gingen wirklich flott von der Hand…
Dazu muss ich allerdings sagen, dass ich seit neustem tolle Helferlein habe, die solchen Schrägbandeinfassungen den größten Schrecken nehmen.

Dienstag, 17. Mai 2016

Overlockgarn auf Konen an der Nähmaschine verwenden

Bei Material und Werkzeug sollte man nicht am falschen Ende sparen.
Doch wer näht, hat bestimmt schon mal geschluckt, als er ein kleines Röllchen Markengarn bezahlt hat. Keine Frage, die Qualität ist super- die Farbauswahl reichlich...
Wirft man jedoch einen Blick auf die großen Konen Overlockgarn, kommt man schnell zu dem Schluss, dass da das Verhältnis Meterzahl/Preis stimmiger ist.
Doch wie die Overlockkone an der normalen Nähmaschine verwenden? Ganz einfach:

Einfach eine Blechdose/Becher/Glas seitlich hinter die Nähmaschine stellen und das Overlockgarn reinstellen. Eine Wäscheklammer an der Maschine befestigen und den Faden durch das Loch der Metallfeder führen. Dann die Maschine wie gewohnt einfädeln.

Viel Spaß beim Nähen!




Diesen Tipp gab es schon einmal auf meinem alten Blog - vor etwa 6 Jahren. Da ich mich aber immer, wenn ich eine Kone verwende, über diese Sparidee freue, habe ich mal neue Fotos gemacht und den Beitrag "geupcycelt".


Dienstag, 10. Mai 2016

Meine Outdoorküche (die so echt ja gar keine ist)

Der Mai verwöhnt uns hier im Norden mit traumschönem Wetter und so hatte ich Gelegenheit, endlich ein paar schöne Fotos von meiner Außenküche zu machen.
Wer sich die Bilder anschaut wird vielleicht sagen:
Naja- da steht ein Sideboard im Garten- das ist doch keine Outdoorküche...
Das stimmt natürlich.

Gartenküche Outdoorküche DIY Buitenkeuken Reihenhausgarten

Und wenn ich ehrlich bin, hatte ich beim Start des Projektes auch etwas ganz anders als Ziel vor Augen. Aber Pläne sind zum Ändern da und wenn zufällige Gegebenheiten alternative Lösungen fordern, dann ist das eben so.
Angefangen hat das Ganze mit dem Wunsch, für unseren kleinen Weber Gasgrill einen Tisch nebst praktischer Arbeitsfläche zu haben. Ich begann Google und Pinterst mit den Suchbegriffen
Außenküche, Outdoor Kitchen, Buitenkeuken, Utekök oder auch Outdoorküche zu füttern und meine Pinwand füllte sich mit wunderschönen Bildern...

Mittwoch, 4. Mai 2016

Kurzmantel in Uniformstil- ein wiederentdecktes Lieblingsteil

Bei meiner Kleiderschrankdiät habe ich kritisch meine Schrankleichen unter die Lupe genommen.
Vieles, was ich wirklich lange nicht mehr getragen habe, wurde aussortiert. Dieser Mantel hier durfte  bleiben und kommt nun - mit den steigenden Temperaturen- wieder zu Ehren. Keine Ahnung, warum ich ihn so lange in der hintersten Ecke hängen hatte- ist er doch schwarz und aus tollem feinen Leinen und somit ein idealer Begleiter zu Jeans und auch mal zur Marlenehose.
Von nun an also wieder Mut zum Edelknitter:

Leinenmantel Pattern Company 04-181 Uniformstil Leinen Nähen

Schnittmuster: Pattern Company 04-181
Genäht vor etlichen Jahren - wiederendeckt in den Tiefen des Kleiderschrankes
Hose Burda Easy Fashion H/W 07 von HIER

Details PC 04-181 Mantel Leinen Nähen DIY

Mein neues-altes Lieblingsteil zeige ich heute beim Me Made Mittwoch- dem wöchentlichen Treffpunkt der kreativen Selberschneiderinnen. Homemade Fashion in Echt und Farbe.

Ich wünsche Euch morgen einen schönen Feiertag- genießt die Sonne und lasst den Frühling hochleben. Er ist und bleibt für mich die schönste Jahreszeit!




Montag, 2. Mai 2016

Schnittanpassung- (k)ein Problem!


Jeder Mensch ist ein Einzelstück!
Jeder hat seine eigene Persönlichkeit und auch seinen eigenen Körper.
Jeder Körper hat ganz individuelle Formen.
Blöd, dass fertig gekaufte Kleidung nicht auf individuelle Maße und Vorlieben an Passform eingehen kann. Es passt oder nicht. Kleine Änderungen sind zwar manchmal machbar- aber Spaß macht das nicht wirklich.
Wie gut, dass wir uns unsere Mode selber nähen können!
Schnittmuster ausgesucht und los geht es!
Doch STOPP.
So einfach ist es da nämlich leider auch nicht...
Denn auch die Schnittmusterhersteller greifen für ihre Konstruktionen auf standarisierte Maßtabellen zurück. Und somit sind wir jetzt genau wieder beim gleichen Punkt, wie bei der Kaufkleidung:
Passt oder passt nicht!
Großartig wäre es natürlich, wenn man Schnittkonstruktion beherrscht und sich sein perfektes Schnittmuster einfach selber erstellt. Schnittkonstruktion ist ein wirklich faszinierendes Thema und man kann es lernen. Es gibt Bücher und Schulungen- aber bis man wirklich soweit ist, seine Ideen richtig gut umzusetzten, geht viel Zeit ins Land. Dazu hat nicht jeder Lust...

Aber meist muss man ja auch gar nicht ein ganz neues Schnittmuster erstellen.
Oftmals reicht es nämlich aus, ein fertiges Schnittmuster an den Stellen anzupassen, wo die Maßtabelle von den eigenen Maßen abweicht.
Dazu sollte man seine persönlichen Formen kennen und sich und das Schnittmuster sorgsam vermessen. Wenn man die Abweichungen entdeckt hat, kann man dem Papierschnitt zu Leibe rücken.
Was man tun kann, findet sich in etlichen Anleitungen- z.B. in guten Nähbüchern und auch im Netz.

Vor vielen Jahren hatte Burda eine ganz tolle Sammelserie im Heft, in der verschiedene "Probleme"* am Schnitt behoben wurden. 
Zufällig habe ich nun beim Stöbern im Netz diese Serie wieder entdeckt. Man findet sie als .pdf Dateien (gut versteckt) auf der Burda Homepage.

Und damit Ihr nicht lange suchen müsst, habe ich hier eine Linkliste für Euch:

EDIT am 19.03.2018

Leider hat Burda die alten PDF Dateien aus dem Netz genommen :(

Wirklich schade, denn es war eine wirklich hilfreiche Sammlung

Nun findet sich leider nur noch das hier:  KLICK

Die folgenden Links führen leider nicht mehr direkt zu den Dateien...
Also, ran an den Schnitt! Was nicht passt, wird passend gemacht!






*"Problem" hier extra in Anführungszeichen- denn ich empfinde z.B. meine geringe Oberweite und meine langen Beine absolut nicht als Problem. Zum Problem wird das nur durch die "Norm" und da kann man ja zum Glück Abhilfe schaffen, wenn man selber näht.

Donnerstag, 28. April 2016

Nähzimmer-Deko - (inkl. Druckvorlage als Geschenk für Euch)

Die berühmte britische Durchhalteparole "Keep Calm and Carry on" kennt wohl jeder. Mittlerweile gibt es unzählige Wortspielereien mit dem markanten Schriftzug, die fast vergessen lassen, welch ernsten Hintergrund das Original hat...
Auch ich bin der Schönheit des schlichten Plakates erlegen und so habe ich mir meinen ganz persönlichen Motivationsspruch fürs Nähzimmer gemacht.

Plakat Keep Calm Sew On Freebie Druckvorlage gratis

Gewohnt unbunt habe ich das Plakat auf dezent gestreiftes Bastelpapier gedruckt und direkt auf der Rückwand meines Bilderrahmens befestigt. Voila!
Wenn auch Ihr Eure Nähecke mit diesem Poster aufhübschen möchtet, dann habe ich ein Geschenk für Euch:

Dienstag, 26. April 2016

Ich näh mir einen Trenchcoat: #3 Die Stoffwahl (und warum Pläne dazu da sind, geändert zu werden)

Weiter geht es mit meinem Projekt Trenchcoat.
Und eigentlich müsste ich jetzt erst mal das Projekt umbenennen...
Denn mein Trenchcoat wird irgendwie kein Trenchcoat:
Es wird ein Leinenmantel- leider ganz ohne die typischen Details des Modeklassikers.
Das dunkelblaue kräftige Leinen lagerte vorgewaschen und gebügelt in meinem Stoffschrank. Und es wurde Zeit, es endlich zu verarbeiten. Ganz vernünftig aufbrauchen, was man so hat und nicht extra neu kaufen. Leider zeigte sich jedoch, dass diese Stoffwahl bestimmte Wünsche für meinen neuen Mantel zunichte machte, denn ich hatte zwar ein großes Stück, aber für einige Details reicht es nicht.
Ich hatte mich ja nach intensiver Suche für den Schnitt Burda 10/2011 Model 106 enschieden.
Dieser Mantel sollte als Basis dienen und ich wollte ihn mit einigen Änderungen meinem Wunschmodell  anpassen. Nach einigen halbherzigen Versuchen, den Schnitt zu einem Einreiher zu ändern,  fand ich, dass Doppelreiher ja doch sehr nett wäre...
Also habe ich den Schnitt einfach 1:1 übernommen und am Papierschnitt gleich die Nahtzugaben angezeichnet. Kleines Bequemlichkeitsplus beim Zuschnitt und gerade wenn man knapp mit Stoff ist, wirklich hilfreich.

Zuschneidetisch Mantel zuschneiden Schnittmuster

Fürs Stecken habe ich mich auf den Fußboden begeben. So groß ist mein Zuschneidetisch nicht (auch wenn ich ihn noch ausziehen könnte) Leider musste ich wirklich tüfteln, um alle Grundteile rauszubekommen- für einen Rückenkoller, den ich so gerne zugefügt hätte und auch für einen Schlitz, reichte es leider nicht. Es ist nur noch ein Stück für die Taschenbeutel da und die Patten und den Gürtel muss ich wohl aus Schnipseln zaubern.

Ich bin wirklich gespannt, ob ich glücklich mit meiner Planänderungen werde.
Aber es hält mich ja nichts davon ab, mir zum Herbst noch einen richtigen Trenchcoat aus schwarzer Popeline zu nähen. Tolle Schnittmuster hatte ich bei meiner Recherche ja zuhauf gefunden...

Und, wie ist es bei Euren Nähprojekten?
Alles immer genau geplant und dann konsequent durchgeführt? Oder immer ganz locker- gucken, wie die Lage ist und einfach mal umentscheiden?





Heute verlinkt beim Creadienstag- der Plattform für kreatives Tun am Dienstag.


Montag, 18. April 2016

Nähkurse mit Schneiderherz

Nähkurse Schneiderherz Flensburg Workshop Nähen Kurs VHS


Du möchtest nähen lernen und weißt nicht, wie Du starten sollst?
oder Du kannst schon nähen, suchst aber nach Rat und Tat, um Dein Können vorwärts zu bringen?
Dann bist Du bei mir richtig:


Ich freue mich auf Dich!

Bitte beachtet, dass eine Anmeldung ausschließlich über die VHS Flensburg möglich ist.
Über die Links oben kommt Ihr direkt zum jeweiligen Kursangebot

Sonntag, 10. April 2016

Sag's mit Jane...Die Zitate-Tasche

Eine liebe Freundin ist jetzt ü40- so ein Küken!
Ich habe Ihr eine Tasche genäht. Das Schnittmuster Marke Eigenbau- (siehe meine Siebdrucktasche), die Stoffwahl- wenig überraschend- in freundlichem Grau.
Damit das Teil zu etwas Besonders wird und zum Anlass passt, bediente ich mich bei der Deko zweier Zitate von Jane Austen...

Tasche nähen Plotter Jane Austen Zitat DIY
  
"Pictures of perfektion make me sick and wick"
"Young ladies are delicate plants"

DIY Jane Austen Zitat Tasche nähen

Sagt doch eigentlich alles, oder?!
Und allen, die mit dem "Älter werden" noch hadern, sei gesagt:
"Nach der Blüte kommt die Frucht- und die schmeckt doch viel besser"

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag!



Donnerstag, 7. April 2016

Ich näh mir einen Trenchcoat: #2 Das Schnittmuster

Weiter geht es in keinen Schritten zum neuen Mantel…
Ich hatte recht schnell den Gedanken verworfen, extra einen Schnitt für dieses Projekt zu kaufen,
denn ich fand eben nicht genau DEN Schnitt.
Und wenn ich eh basteln muss, dann schau ich doch erst mal im Bestand: Mit den Jahren habe ich nämlich eine stattliche Sammlung alter Burda-Hefte gehortet (natürlich NICHT sortiert, weil jeder System-Versuch regelmäßig an meiner Stöberlaune scheitert)

Ich war erstaunt, wie oft der Trenchcoat doch Thema in den Schnittmusterzeitschriften ist. Ein richtiger Klassiker eben.

Schnittmuster Trenchcoat pattern Burda sewing nähen
Heft/Modell: 3/2009/119; 11/2012/118; 09/2006/103; 02/2010/129; 01/2009/129

Je mehr Modelle ich beim Blättern entdeckte, umso mehr wurde mir jedoch klar, dass ich gar nicht so einen „richtigen“ Trenchcoat suchte. Denn die meisten entsprachen natürlich der ganz klassischen Definition und nicht so meiner Mantelvorlage:

Dienstag, 5. April 2016

Ich näh mir einen Trenchcoat: #1 Der Wunsch

Ich habe einen Trenchcoat, den ich sehr liebe.
Er war ein Glückskauf- vor einigen Jahren ganz spontan mitgenommen und lange glücklich damit gewesen. Ein toller Begleiter zu Jeans und auch mal zu schick. Der Stoff in wunderbarem Dunkelblau, ein ganz besonderer Materialmix aus Baumwolle, Polyester und Metall (!)

Doch leider mag ich ihn nicht mehr tragen: Das Material, das am Anfang mit leicht steifer Haptik und unkompliziertem Tragekomfort gepunktet hat, ist hinüber.
Es scheint, als wären die hauchfeinen, eingewebten Metallfäden gebrochen und somit ist die Oberfläche rau und irgendwie hakelig geworden. Immer lappiger wurde der Mantel und um ihm den endgültigen Todesstoß zu verpassen, gab es dann am Ende auch noch eine dicke Bügelpanne (Unachtsamkeit, die den gefalteten Rückenkoller ganz fies blank werden ließ)

Der Mantel landete bei meiner Kleiderschrankdiät schweren Herzens in dem Korb
„Ändern oder Upcyceln“
Zu retten ist er nicht mehr - doch er dient mir nun als Vorbild für meinen neuen Mantel.
Der neue Trench soll auf keinen Fall eine Kopie werden- aber ein würdiger Nachfolger.

Und so steht jetzt als erster Schritt eine kleine Analyse.
Der alte Mantel:

Trenchcoat nähen -die Analyse des Models

Was mochte ich besonders am alten Mantel und was soll der Neue unbedingt auch haben?
  • die Länge  2 (bei mir gut Oberschenkel-lang)
  • kein Futter
  • Einreiher  2 (auch wenn Doppelreiher eigentlich typischer Trenchcoat wäre)
  • Prinzessnähte
  • Leistentaschen in den Nähten
  • Zweinaht-Ärmel (kein Raglan)  1 (nicht in Stein gemeißelt)
  • breite Bindebänder an den Ärmeln   4
Darauf verzichte ich wohl:
  • die vielen Falten am Rückenkoller   5 (da sieht man auch schön die Bügelpanne)
Da bin ich noch unschlüssig:
  • Farbe
  • Oberkragen mit Falten   3 (wird wohl von der endgültigen Kragenform und dem Material abhängen)
  • abgerundetes Revers
Das würde ich gern zufügen:
  • evtl. Koller vorn
  • Hongkongeinfassung der Nahtzugaben

Soweit so gut...
Der nächste Schritt ist nun die Suche nach dem Schnittmuster- besser gesagt nach den diversen Vorlagen, aus denen ich mir dann meinen Trenchcoat-Schnitt basteln werde.

Ich werde Euch auf dem Laufenden halten...





Mit dieser kreativen Vorarbeit gehts heute zum Creadienstag und zu den Dienstagsdingen.