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Donnerstag, 11. Mai 2023

Die luftig leichte Schwester meiner Jackenbluse

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Zum Herbst hin hatte ich mir eine tolle Blusenjacke aus "Tweed & Silk" genäht. Ich trage dieses Teil super gerne- ein verlässlicher Kombipartner in allen Lebenslagen. 

Nun ist der Mai gekommen und das war die perfekte  Gelegenheit, mir eine zweite Variante der Hemdbluse aus der Burda easy 4/22 zu nähen. Diesmal aus einer tollen Leinenmischung- die mit edlem Glanz punktet und durch einen winzigen Elastananteil schön fällt und kaum knittert.

Wieder genäht in Größe 42 mit Blenden zur Verlängerung an den Ärmeln. Jedoch habe ich die Verarbeitung am Kragen bei dieser zweiten Version des Schnittes optimiert: Ich fertigte einen Beleg, dessen Kante ich mit einem hübschen Vichykaro-Streifen versäubert habe

Der Strickjackenersatz macht sich prima zu meiner neuen gemütlichen Hose aus Leinen/Baumwoll- Cambray (Schnittmuster Arola von Schnittquelle- Variante weites Bein) und dem Basic-Shirt 2 von Freuleins

Ich werde meiner Blusenjacke wohl noch aufgesetzte Taschen hinzufügen- denn auch wenn ich alle Nähte dekorativ doppelt abgesteppt habe, kann der satt schwarze Stoff noch etwas Unterbrechung in der Fläche vertragen. Und da bieten sich praktische Taschen auf dem Vorderteil an.

Ich freue mich sehr, dass ich für dieses schöne Projekt einen edlen Stoff aus der Weberei Zuleeg vernähen durfte. Ich habe (wie sollte es auch anders sein?!) die Farbe "Noir" verarbeitet- ein tiefer Schwarzton. Genau mein Beuteschema...

Liebe Grüße aus dem Nähzimmer!


 

 

Ich freue mich übrigens riesig, dass Ihr offenbar den Weg auf meinen Blog gefunden habt. Tatsächlich spielt sich das kreative Nähleben der meisten ja mittlerweile auf Instagram ab. Ich nehme mich da absolut nicht aus, aber als ich diesen Beitrag schrieb, wurde mir wieder bewusst, dass es so schade ist, dass die Näh-Blogger-Szene ausstirbt.

Instagram hat so einen schnelllebigen Durchsatz: Reals, Storys & Co rauschen an einem vorbei- kleine schnell konsumierbare Häppchen. Tolle Tipps versinken oft in der Fülle an immer "neuem" Content. Selbst wenn man sie mit einem "gemerkt" Fähnchen versieht- es ist meist ein "Aus den Augen, aus dem Sinn".

Sind Nähblogs also einfach Dinosaurier, die die Mühe nicht lohnen, weil der Aufwand für die wenigen Klicks in keinem Verhältnis steht? Ich fürchte ja...


Was meint Ihr?

Donnerstag, 8. Oktober 2020

Hosenanzug mal anders: Mein Fischgrat-Duo

Das tatsächlich einmal ein zweiteiliger Hosenanzug in meinen Kleiderschrank einziehen würde, hätte ich nie gedacht. Vor allem nicht, weil eigentlich der Einzug einer herbstlichen Langbluse geplant war. Aber unverhofft kommt oft, denn ich verwarf meine ursprünglichen Nähpläne, als ich den wunderschönen grauschwarzen Fischgrat von Zuleeg auf meinem Zuschneidetisch ausbreitete. Der Hemdblusenschnitt war zwar schon vorbereitet, aber irgendwie rief die Flanellqualität nach meinem klassischen und heißgeliebten Marleneschnitt. Und als ich dann auch noch mit fleißigem Schnittmustergeschiebe den Schnitt von meiner kleinen Kastenjacke dazu quetschen konnte, war ich mehr als glücklich.

 Altbewährte Schnittmuster

 

Das Nähen ging prima von der Hand, die hochwertige Stoffqualität ließ sich klasse nähen und bügeln. Ich habe dem Stoff übrigens vor dem Zuschnitt eine sanfte Runde in der Waschmaschine gegönnt, natürlich im Wollwaschprogramm und mit Feinwaschmittel. Nach dem Trocknen und Bügeln habe ich dann den Strich des Stoffes bestimmt. Wollstoffe haben oft eine fühlbare Richtung und auch wenn sie hier nicht wirklich ausgeprägt ist, habe ich mich für entschieden, alle Teile in gleicher Ausrichtung zuzuschneiden.



 

Was und woraus?

Stoff
Herringbone Ebony von Zuleeg

Schnittmuster: 
Marlenehose: Neue Mode J22629, Schnittmuster Jäckchen: Burda 8806:
Beide 'out of print', schon oft genäht und verbloggt, u.a. HIER
Diesmal habe ich die Ärmel beim Jäckchen mit einer geschlitzten Blende verlängert.

Schnittmuster Shirt:  Frau Tina von Studio Schnittreif - HIER verbloggt

 


Was mich besondes froh an meinem neuen Zweiteiler macht, ist die Tatsache, dass beide Teile auch ganz wunderbare Solisten sind. Die Jacke ist perfekt zu Jeans & Co und der Stoff zeigt sich als angenehm wärmend. Die Marlenehose findet mit der dezenten grauen Musterung problemlos Anschluss an meine bestehende Garderobe. Die Hose hat übrigens ein Halbfutter in die Vorderbeine bekommen. Ich finde, das erhöht bei Wollhosen den Tragekomfort sehr und außerdem bleibt das gute Stück, trotz des weichen Stoffes, schön in Form.

Wenn Ihr auch einmal eine Hose mit solch einem Futter veredeln möchtet, auf dem Bernina Blog zeige ich Euch in einer bebilderten Anleitung, wie einfach das geht. Schaut unbedingt mal vorbei:

Halbfutter in Wollhose nähen

Und, ist es Euch auch schon mal so ergangen, dass Ihr eigentlich einen konkreten Plan hattet, aber dass Ihr dann beim Stoff streicheln nochmal komplett umgeschwenkt habt? Ich bin gerade sehr froh darüber. Der ursprünglich geplante Schnitt liegt nun erst mal im Schnittordner, aber wenn mir der perfekte Stoff dafür in die Hände fällt, dann gibt es auch noch die Langbluse.





 

Mittwoch, 25. März 2020

Ein neues Outfit und zwei vielseitige Neuzugänge im Keiderschrank

Hier im Norden strahlt die Sonne. Es scheint, als wolle sie uns Kraft spenden und die gegenwärtige große Sorge ein wenig von unseren Schultern nehmen. Damit wir hoffnungsvoll und zuversichtlich bleiben in dieser schweren Zeit.

Und damit wir die schönen Dinge nicht aus dem Blick verlieren, gibt es heute endlich mal wieder einen Blogbeitrag zum Thema "Kleidung selber nähen". Ich habe mir nämlich zwei Neuzugänge genäht, die mich sehr zufrieden und glücklich machen.

Outfit aus Zuleeg Stoffen

Zunächst eine Blusenjacke nach McCall's 7387. Ich hatte das Schnittmuster hier schon einmal vernäht: Von der Leinentunika zur Kastenbluse
Das kurze und luftige Bluse trage ich ausgesprochen gerne - diesmal gab es eine längere Variante und ich habe eine Größe kleiner genäht. Letzteres war übrigens keine tolle Idee, denn um die Hüfte herum fehlt jetzt Platz. Bei der Kurzversion fiel das natürlich nicht auf- die kam mir ziemlich riesig vor. Wenn ich die lange Bluse in Größe S nun schließe, bildet sich durch die raffinierte doppelte Rückenfalte nämlich in Höhe Po eine O-Form, die nicht wirklich schmeichelhaft ist.

Auf gut Deutsch: Dat mokt en grooten Mors!


Da ich so eine Bluse aber eh am liebsten offen und wie eine lässige Jacke trage, bin ich trotzdem happy. Ich liebe die Ärmellänge, das Detail der verdeckten Knopfleiste und besonders die Rückenfalte. Und ich bin sehr glücklich mit der Stoffwahl.

Moonless Night von Zuleeg


Der Stoff ist ein Teil einer neuen Stoffkollektion der Weberei Zuleeg. 

 

Hose Assuan Schnittquelle

Das Outfit wird komplett mit meiner neuen Hose. Auch hier bin ich ein Wiederholungstäter- denn das Schnittmuster Assuan von Schnittquelle habe ich schon zwei Mal genäht. Beide Male aus Leinen und beides absolute Lieblingsteile: Blau ist mein bunt und Marlenehose aus Leinen
Diesmal habe ich die Hose aus einem Mischgewebe aus dem Werksverkauf bei Zuleeg genäht. Eigentlich hatte ich den Stoff bei meinem Besuch in der Wollweberei im letzten Jahr  ja für ein Jackenprojekt gekauft- aber die melierte Optik und das etwas robustere Material schien mir perfekt für eine schicke Hose. Nach dem Nähen in bewährter Größe 38 musste ich leider feststellen, dass ich etwas mehr Hüftgold mit mir herumtrage und der Stoff nicht so nachgibt, wie die Leinenstoffe der Vorgängerhosen. Da hatte ich nämlich eher das Problem, dass sie beim Tragen zu weit leierten. Die neue Assuan sitzt nun etwas knackig, aber noch gut tragbar. Wenn mein Elan wieder für ein wenig Sport und Chipsdisziplin auf dem Sofa reicht, dann ist das perfekt.

Kombistarke Teile selber nähen- unbunt

So freue ich mich nun also über zwei vieleitig zu tragenden Kleidungsstücke. Perfekt in meinem recht unbunten Farbschema, das mich nun schon lange sehr zufrieden macht:
Genügsamkeit beim Nähen
Unbunt glücklich
Farbpalette



Bleibt gesund und stark. Versucht Euch an den kleinen, schönen Dingen unserers eingeschränkten Alltags zu erfreuen. Kreatives Werkeln kann wunderbar ablenken und helfen, den Kopf ein wenig frei zu bekommen. Und begrüßt den Frühling! Er zeigt, es geht immer weiter- irgendwie eh und  irgendwann dann auch wieder gut.



Dienstag, 26. Februar 2019

Bügelei und ein DIY- Ärmelbrett aus Holz


Ein Leben ohne Bügelei ist möglich, aber nicht sinnvoll.

Für alle, die jetzt überlegen, von was ich da rede: Ein Bügelei ist ein uraltes Werkzeug aus der Schneiderei. Als Bügelkissen hilft es dabei, dass man Rundungen und ausgeformte Stellen gut bügeln kann. Ein schöner Brustabnäher z.B. ist damit kein Hexenwerk mehr, aber auch Hüftbogen und Armkugel sind mit so einer Bügelhilfe leicht zu bändigen.

Gut gebügelt ist halb genäht!


Ich habe mir vor einiger Zeit meine persönliche Lieblingsform gestaltet und an einer Füllung getüftelt, die es ermöglicht, dass man mein "Ei" etwas formen kann und es somit flexibel an verschiedene Stellen anpassbar ist.
Hier hatte ich die Verwendung schon mal näher beschrieben und auch mein kleines Video zum "Abnäher bügeln" verlinkt:  Bügelei Anwendung

Bügelei Bügelkissen Ansichten


Und passend zu der frischen Fuhre Bügelhilfen, habe ich noch einen schönen "Do it Yourself" - Tipp für Euch.

Ärmelbrett aus Holz selber bauen


Vor ein paar Jahren hatte mein Göttergatte mir ein stabiles Ärmelbrett aus Holz gebaut. Es ist seither eine großartige Ergänzung zum Bügelei.

Bügelei und Ärmelbrett aus Holz

Perfekt, wenn man das Ei auflegt und man somit bequem an engere Stellen kommt- aber auch, wenn man das Brett seitlich legt und das Bügelei mit der Spitze voran in den "Kasten" steckt. Dann ist nämlich die breite Seite oben und man kann hervorragend Armkugeln etc. bearbeiten (siehe Foto oben)

Die Anleitung für das Brett fanden wir damals in der LandLust (Ausgabe 1/2012) und auch wenn die Print Ausgabe des Heftes lange vergriffen ist, habe ich eine gute Nachricht für Euch:
Im Online-Archiv von LandLust findet Ihr die Anleitung noch zum freien Download.
Neben dem Ärmelbrett ist auch noch der Bauplan für einen tollen Bügeltisch und ein handliches Tischbügelbrett in der .pdf

Bügelei Schneiderherz Detail


Donnerstag, den 28.02.2019 ab 20:00 Uhr werden wieder frische Bügeleier im Shop zu finden sein. 

 

Die Stückzahl ist wie immer begrenzt und ich bitte um Verständnis, dass ich keine Reservierungen oder Vorbestellungen annehme. Es gilt also: Wenn weg, dann weg!

Nach genau 22 Minuten war der Spuck vorbei und alle Bügeleier waren verkauft.
Herzlichen Dank für die rege Nachfrage. Ich bin ganz überwältigt!

Alle, die diesmal kein Ei abbekommen haben oder für die nicht das Richtige dabei war:
Bitte habt ein wenig Geduld. Ich habe nur zwei Hände und jetzt brauch ich erstmal eine kleine "Legepause" ;)



Viel Spaß beim Bügeln!





Sonntag, 25. November 2018

Ellifant – ein Nähprojekt, das glücklich macht

Ich habe ein kleines Geschenk genäht. Doch als ich damit fertig war, war ich mir nicht mehr so sicher, ob ich es überhaupt verschenken möchte.

Mein Herz war nämlich im Sturm erobert worden.


Ellifant Stofftier selber nähen Freebie

Schon vor langer Zeit hatte ich beim Stöbern auf Instagram das Gratis-Schnittmuster von Nane "Schönes aus Stoff" entdeckt und war entzückt von dem kleinen Rüsseltier. Im Netz fanden sich die verschiedensten Versionen- alle gemein hatten einen niedlich-schlichten Charme, den ich bei diesen Stofftieren so mag.
Und jetzt bin ich endlich dazu gekommen, auch einen solchen Ellifanten zu nähen. Ich brauchte nämlich noch ein kleines Mitbringsel für das Kreamini- den Nachwuchs von Kreamino.

Resteverwertung


Ich stöberte in meinen Stoffresten und war froh, noch kleine Stückchen von meinem Baby-Overall Projekt aufgehoben zu haben. Denn etwas fröhliche Farbe sollte der Kuschelkumpel ja tragen, auch wenn ich sonst zu den unbunten Nähern gehöre.
Das hellgraue Vichykaro verarbeitete ich im schrägen Fadenlauf- durch die aufgebügelte Vlieseline brauchte ich mir ja keine Sorgen machen, dass der Bauch beim Stopfen aus der Form geraten könnte.

Freebie

Die ausführliche und bebilderte Anleitung hält übrigens jede Menge guter Tipps parat, so dass man einen wohlgeformten Elefanten nähen kann, auch wenn man nicht so viel Kuscheltier-Erfahrung hat.
Ihr findet sie hier bei Frau Scheiner auf dem Blog: Ellifant Freebie 
Lieben Dank an dieser Stelle nochmal für das schöne Projekt.
Der Link zum Schnittmuster: http://bit.ly/Schnittmuster-Ellifant-by-nane

Geschenk von Herzen 

Als ich am Ende dann mit Stickgarn die Augen aufnähte und dem Stoff-Elefanten damit seine Persönlichkeit einhauchte, da war ich ein klein wenig verliebt. Ich habe tatsächlich kurz überlegt, ob ich ihn überhaubt weggeben mag.
Doch weil ich weiß, dass er in ein wirklich kreatives und wertschätzendes neues Zuhause kommt, fiel es mir am Ende nicht schwer, ihn nett zu verpacken.

Ich bin sehr gespannt, wie er gefallen wird und ich hoffe, mein Ellifant und seine Artgenossen zaubern noch vielen Menschen ein Lächeln ins Gesicht.
Vielleicht mögt Ihr ja auch mal einen nähen!





Dieser kleine Stoffelefant ist heute dann auch mein #sonntagsglück, denn ich werde gleich Richtung Kanal starten und mich mit 5 von 8 anderen kreativen Frauen zum großen Päckchentauschen für unser "Adventskalendervergnügen" treffen. :)
Bei Katrin auf "Soulsister meets Friends" wird heute wieder das kleine und große Glück der Woche gesammelt. Schaut unbedingt mal vorbei!



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Auf dem Bernina Blog habe ich übrigens ein wenig näher berichtet, wie es mir beim Nähen ergangen ist und wie hilfreich ich einen transparenten Nähfuß dabei fand. Ihr findet den Beitrag HIER.

Montag, 12. November 2018

Paspelknopflöcher nähen leicht gemacht

Spontan ist oft am besten und so gibt es heute einen völlig ungeplanten Blogbeitrag.
Auf Instagram hatte ich ein Paspelknopfloch gezeigt und aus den Kommentaren konnte ich lesen, dass viele von Euch diese Art Knopflöcher ganz toll finden, doch nicht so recht wissen, wie sie gemacht werden.

Handgestickt und Gepaspelt- zwei schöne Alternativen zum Maschinenknopfloch

 

Paspelknopfloch Schneiderknopfloch


Paspelknopflöcher sind kein Hexenwerk


In einem älteren Beitrag inkl. YouTube Video, hatte ich Euch ja schon gezeigt, wie man ein Schneiderknopfloch stickt. Da liegt es also nahe, dass ich Euch auch zeige, wie ich Paspelknopflöcher mache. Ich habe also in meiner Schublade gekramt und ein Hilfsmittel hervorgeholt, mit dem ich seit meiner Lehre solche Knopflöcher fertige.

Schablonenset Paspelfix Paspelknopfoch

Diese Schablonen erleichtern die Arbeit ungemein und auch wenn ich zwischendurch mal andere Techniken getestet habe- damit mag ich es am liebsten. Es geht wunderbar exakt und schnell.
Und wenn man den Bogen einmal raus hat, dann verlernt man das auch nicht mehr.
Ich habe heute das erste Mal seit einer Ewigkeit wieder welche gemacht und es klappte auf Anhieb prima.

Paspelknopfloch nähen

Das Nähen ging besonders gut mit einem Vernäh-Riegel auf der Stelle. Für gute Sicht habe ich den offenen Stickfuß verwendet- so näht man nicht versehentlich ins Plastik und kann beide Nähte exakt gleich lang arbeiten. Das ist wichtig für ein schönes Ergebnis. Ach ja- und die Stichgröße stelle ich immer etwas kleiner- so näht man nicht so leicht übers Ziel hinaus.

Paspelknopfloch Beleg

Der einzige Haken an Paspelknopflöchern ist, dass man sie nicht erst am Ende in ein Projekt arbeiten kann. Sie werden nämlich nicht, wie ein normales Knopfloch, direkt durch Oberstoff und Beleg genäht. Paspelknopflöcher werden erst nur in den Oberstoff gearbeitet. Danach markiert man die Position innen am Beleg und...

Paspelknopfloch Handarbeit

...dann schneidet man dort ein und säumt von innen per Hand gegen die Paspel. Das ist bei mir immer der Part, wo ich etwas aufgeregt bin. Im besten Fall sieht dann aber am Ende das Knopfloch innen und außen gleich hübsch aus.

Ist ja toll, aber was nutzt das, wenn man diese Schablonen nicht hat?


Meine Schablonen sind ja noch aus meiner Lehrzeit und somit kleine Altertümchen. Das Paspelfix-System ist aus dem Jahr 1961 und schien irgendwie in Vergessenheit geraten zu sein.

Eine Weile konnte man die Schablonen noch via A...on kaufen- aber offenbar ist leider diese Quelle nun auch versiegt. Vielleicht findet man sie mit etwas Glück noch irgendwo gebraucht.



Ein Tipp noch:
Auf den Bildern oben könnt ihr sehen, dass ich kleine Sandpapierstreifen auf die Schablonen geklebt habe. Das hat sich sehr bewährt, um ein Verrutschen auf dem Stoff zu verhindern.

Also, nix wie ran an die Paspelknopflöcher. Es tun sich vielfältige kreative Möglichkeiten damit auf, denn man kann die Paspel in Kontrast arbeiten und auch schräger Fadenlauf gibt einen tollen Effekt.
Viel Spaß!







Donnerstag, 1. November 2018

Oversize Kuscheljacke für die kühle Jahreszeit

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Nachdem der Oktober uns viele Tage mit goldener Sonne verwöhnt hatte, fiel es mir schon schwer, mich an die Tatsache zu gewöhnen, dass jetzt die kalte Jahreszeit da ist. Die Zeit für Pullis, Strumpfhosen, warme Socken, Schals und Kuscheljacken.
Wenn es kühler wird, dann mag ich es sehr gerne, "Schichten" zu tragen. Wie eine Zwiebel, mit der flexiblen Möglichkeit, einfach eine Lage auszuziehen, wenn es doch mal zu warm sein sollte. Jäckchen und Jacken habe ich recht viele im Schrank- aber oftmals erweist sich deren schmale Silhouette als hinderlich. Manches ist schlicht zu eng, um auch mal ein weiter geschnittenes Teil darunter zu tragen.

Also muss etwas in Oversize her!

 

Beim Stöbern in meinen Zeitschriftenstapeln, fiel mir direkt ein Burda-Modell ins Auge:
Eine verschlusslose Oversize-Jacke mit raffinierter Schnittführung. Der perfekte Schnitt für den tollen Abseiten-Fischgrat Ironman, den ich mir bei der Firma Zuleeg hatte aussuchen dürfen.

Jacke Oversize Burda Style 11/2015  aus leichtem Wollstoff

Der Mantel ist einfach zu nähen - auch wenn es sich beim erstmaligen Durchlesen der Anleitung arg kompliziert anhörte. Doch klarer Fall von "Passzeichen sind Freunde" und alles erschließt sich, wenn man die Teile zugeschnitten vor sich liegen hat und dann Schritt für Schritt näht.

Burda Style Jacke Schnittmuster und Stoffdetails

Zunächst wollte ich die ungefütterte Jacke mit Kappnähten arbeiten, aber bei den Nahttaschen und der Schulterecke wusste ich nicht, wie ich das geschickt machen sollte und so blieb es bei Overlockversäuberung. Wenn die Overlockmaschine gut eingestellt ist und das Garn schön passt, sieht es ja auch hübsch aus. 
Da die Jacke wirklich sehr oversize ist (ich habe Gr.38 genäht) stören mich auch die losen Taschenbeutel innen nicht. Sie verschwinden einfach in der üppigen Weite.

Oversize Jacke aus Zuleeg Stoff Fischgrat

Hoch lebe die Handnaht! 

 

Ich habe den Beleg und den Saum mit Hand locker angestichelt. Bei den Ärmeln habe ich mir noch Belege gemacht, denn es zeigte sich, dass ich meine 4 cm Saumzugabe in der Länge extra brauche, damit die Ärmel nicht zu kurz sind. Den Ärmelbeleg habe ich sehr breit gemacht und mit Maschine abgesteppt. Wenn ich passenden Strickstoff finde, möchte ich noch InnenBündchen machen, dann zieht es nicht rein und ich kann die Ärmel auch mal hochschoppen. Britta von "My Daily Meer" hatte diese klasse Idee beim Nähdeernswochenende. Schwarmwissen und kreatives Input von anderen Nähnerds ist einfach Gold wert!

Schnittmuster: Burda Style 11/2015, Model 103, Gr.38, Ärmel verlängert
Im gleichen Heft ist übrigens auch der Schnitt von meinem geliebten Wollmantel: KLICK
Stoff: Abseiten-Fischgrat von Zuleeg Art. 6006700422
Der Stoff wurde mir kostenfrei zur Verfügung gestellt. Ich durfte ihn mir aussuchen und wählte- typisch Schneiderherz- dieses wunderbare Grau.
Die Abseite des Stoffes ist übrigens heller als die Außenseite und zeigt den Fischgrat deutlicher. Eigentlich wollte ich den Schalkragen mit diesem Kontrast nähen- aber leider habe ich beim Aufbügeln der Einlage nicht daran gedacht und somit wurde es dann doch einfarbig.

Mein Fazit:


Ein wirklich schöner Schnitt für das leichte Wollmischgewebe. Aber die Jacke ist schon sehr oversize und sollte ich zum Wiederholungstäter werden, dann werde ich es mit einer 36 versuchen.
Hier - KLICK - bei Mie von Sewing Like Mad zeigt sich, dass auch die 36 noch genug Weite mitbringt. Sie hat übrigens auch eine Variante aus French Terry genäht- schaut mal wie toll das ganze in Ringel mit Gürtel ausschaut: French Terry Cardigan

Und, wie habt ihr es mit Oversize? Ein NoGo in Eurem Kleiderschrank oder liebt ihr es manchmal auch, Euch in üppige Weiten zu kuscheln?! 
Ich freu mich drauf, Eure Antworten zu lesen – eingemümmelt in meine neue Jacke, mit 'ner schönen Tasse Tee! 







Beitrag verlinkt bei SewLaLa

Mittwoch, 4. April 2018

Basicpulli aus Strickstoff

Ich mag Strickjacken und Strickpullis so richtig gern.
Aber ich kann halt nicht stricken...
Wie gut, dass das Angebot an schönen Strickstoffen als Meterware immer größer wird und allen die nähen, nun auch die Welt der Strickklamotten öffnet.

Doch einen kleinen Haken gibt es... 

 

Genähte Sachen aus Strick-Meterware erreichen leider nie wirklich die perfekte Optik von formgestrickten Teilen. Während der Stricker die Maschen zu- und abnehmen kann, um den Teilen Form zu geben, muss ich die Maschen zerschneiden. Das erleichtert die Verarbeitung nicht gerade und spätestens wenn man eine attraktive Lösung für die Kanten und den Halsabschluss nähen möchte, beneidet man die Nadelkünstler um ihre Möglichkeiten.
Doch manchmal bietet ein Strickstoff tatsächlich auch eine nette Möglichkeit, einen raffinierten Abschluss zu nähen. Bei Strickstoffen lohnt sich nämlich der Blick auf die "Web"Kante, denn wenn man Glück hat, ist die richtig hübsch und man hat ein perfekt passendes Material für einen schönen Kantenabschluss.

Pulli mit Rollkante am Halsausschnitt

 

Bei meinem neuen schlichten Pullover-Shirt aus leichtem Strickstoff z.B. habe ich die Kante prima verwenden können. Sie rollte sich schön auf die linke Warenseite und ziert jetzt den Halsauschnitt des Oberteils. Ich hatte zunächst auch am Saum eine Rollkante angebracht- aber da überzeugte mich die Optik nicht, weil der kastige Pullover nicht mehr schön fiel. Dort und an den Ärmeln habe ich also doch mit der Zwillingsnadel gesäumt, wie sonst halt bei normalem Jersey.

Strickpulli mit Rollkante am Halsauschnitt nähen

Schnittmuster: Pullover Elaine aus der Ottobre 2/2018 in Gr. 40 
(Saumlänge angeglichen und ohne die vorgesehenen Seitenschlitze)
Strickstoff: Wunderbar weich und freundlich grau meliert- eine Viskose/Polymischung 
(Ich bin gespannt, wie lange der Stoff seine tolle Optik behält)
Hose: Mein Klassiker- heute die schwarze Wollvariante.



Ich bin ganz glücklich mit dem schlichten Oberteil- ich mag besonders die Form des Halsauschnittes und die moderate Weite. Es werden bestimmt noch weitere Versionen folgen- vorrausgesetzt, ich finde schöne Strickstoffe mit netter Kante ;) 

Ein kleines Tutorial zum Ausschnitt habe ich übrigens auch gemacht- ihr findet es HIER auf dem Bernina Blog.


Und- wie steht ihr zu Strickstoffen? 

 

Ist Feinstrick für Euch eh keine Hürde und ihr traut Euch sogar an Grobstrick und Jaquard? Oder zögert ihr noch wie ich, auch mal hochpreisige Strickstoffe zu vernähen, weil Euch die formgestrickte Perfektion fehlt?!
Ich bin gespannt.







Verlinkt beim MeMadeMittwoch und bei AfterWorkSewing 
Schaut doch mal vorbei und stöbert eifrig bei den vielen kreativen Nähbloggern.

Donnerstag, 15. Februar 2018

Mustermix- ein Versuch und das Fazit


Ja, doch- ich mag Mustermix!
Es gibt so tolle Stoffserien, die aufeinander abgestimmt sind und es gibt im Netz so schöne Beispiele, wo Selberschneiderinnen großartige Kleidungsstücke in Mustermix gezaubert haben...

Nun habe ich aber schon vor längerer Zeit festgestellt, dass ich eher ein UNI-Typ bin...
Nicht, dass ich nicht auch ein paar gemusterte Sachen im Schrank habe- aber das ist doch eher die Ausnahme. Unbunt, uni, einfarbig- das ist bei mir die sichere Nummer- da fühle ich mich wohl.

Aber ab und an, da lässt man sich verführen und so konnte ich nicht widerstehen, als der Schnitt Jacke Beuron* von Schnittquelle rauskam.
Im Designbeispiel auf dem Cover aus tollen schwarz-grauen Strickjaquards genäht, gefiel sie mir sehr - diese tolle Unterteilung, leicht tailliert- klasse! Muss ich haben!

Doch als ich zum Stoffkauf loszog, kamen Zweifel auf. Solche Jaquardstoffe sind ja nicht gerade Schnapper und aus meinem Unterbewusstsein sickerten Zweifel, ob ich so eine "Patchworkjacke" wirklich glücklich und voller Überzeugung in meine Garderobe aufnehmen würde.
Und ob mir die Passform des Schnittes überhaupt gefällt...

So griff ich also lieber erst einmal zu preiswerterem Sommersweat. Damit könnte prüfen, was evtl. am Schnitt zu ändern wäre und wie ich so mit Mustermix klar komme. Nun, Mustermix ist bei meiner Stoffwahl jetzt etwas übertrieben- man kann hier eher von Colour-Blocking sprechen ;)

Hier also meine Sommersweat-Kapuzenjacke


Ich habe Gr. 40 genäht und trotz meiner 178cm Körpergröße am Schnitt nichts geändert.
Die Schnittführung ist wirklich raffiniert- die Teilungsnähte übernehmen die formenden Aufgaben, die sonst Abnäher hätten. Die leichte Taillierung gefällt mir sehr und die vielen Ecken und Stellen, an denen die Teile passgenau zusammengesetzt werden müssen, sind genau das richtige für mein #slowsewing-Herz.

Sonntag, 4. Februar 2018

Das handgestickte Knopfloch - Video-Tutorial

Tadaaaa!
Es ist endlich vollbracht- mein Video-Tutorial ist online.

Ich bin sehr glücklich, dass es endlich fertig ist- hat es doch von der Idee bis zur Veröffentlichung erheblich länger gedauert, als Anfangs gedacht.
"Mal eben" war da leider nicht- aber man wächst ja mit seinen Aufgaben.

Wenn Ihr also wissen möchtet, wie Ihr ein handgestochenes Schneiderknopfloch machen und damit Eure selbstgenähten Klamotten krönen könnt, dann schaut Euch mein kleines Tutorial an.
Es gibt jede Menge verschiedene Arten ein Knopfloch per Hand zu machen- ich zeige Euch im Video eine Variante, die sich für mich seit meiner Lehrzeit bewährt hat. Ihr werdet sehen- das Ganze ist kein Hexenwerk und macht richtig Spaß!

Also- ich wünsche Euch viel Spaß beim Zuschauen und ganz viel Freude beim Knopfloch sticken.










Donnerstag, 18. Januar 2018

Mein Mantel aus German Tweed

Was lange währt, wird endlich gut...
So könnte der Untertitel für diesen Blogbeitrag lauten. Denn dieses Projekt hat dann doch etwas länger gedauert, als anfangs gedacht.
Aber nun ist mein neuer Mantel fertig und ich bin sehr glücklich damit.

Als die Firma Zuleeg nett bei mir anfragte, ob ich mir nicht Stoff aus ihrem Online-Shop aussuchen und dann über das genähte Werk bloggen wolle, zögerte ich nicht lange.
Mit Stoffen kann man mich leicht ködern- und mit so hochwertigen Stoffen, wie sie Zuleeg im Angebot hat, natürlich besonders.
Ich hatte also die Qual der Wahl, bekam jede Menge schöne Proben zugesand und entschied mich am Ende für ein Crash-Leinen-Mischgwebe für ein Oberteil (Die Bluse daraus habe ich bereits HIER verbloggt), einen leichten Wollstoff für eine Hose (die nur noch gesäumt werden muss und die ich Euch dann natürlich auch vorstellen werde) und für einen Tweed im Fischgratmuster in Schwarz/Blau für eine Caban-Jacke...
Ja- richtig gelesen. Geplant war tatsächlich zunächst eine Jacke aus einer älteren Burda. Den Schnitt hatte ich auch schnell herauskopiert - doch warum auch immer- ich zögerte den Zuschnitt des Stoffes immer wieder heraus. Und irgendwann fiel mir dann eher zufällig das Schnittmuster für einen lässigen Mantel aus der Burda 8/2014 wieder in die Hände. Dieses Modell 128 hatte ich vor ewigen Zeiten mal abgezeichnet, doch nie genäht.
Perfekt- das Zögern hatte sich gelohnt, denn das Fischgratmuster des Tweeds war einfach ideal für dieses Teil in Herrenmantel-Optik mit überschnittenen Schultern und schmalem Revers.

Mantel Herrenmantel - Stil Schnittmuster Burda genaeht aus GermanTweed

Die Frage nach den Taschen für den Mantel brachte übrigens die nächste längere Verzögerung in der Fertigstellung. Im Schnitt vorgesehen sind Nahttaschen, die im Vorderteil sichtbar durchgesteppt werden. Damit konnte ich mich aber so gar nicht anfreunden- genauso wenig wie mit dem komischen asymetrischen Rückenschlitz, den ich einfach weggelassen habe.
Ich testete Leistentaschen und auch Aufgesetzte - aber am Ende wurden es dann doch die Nahttaschen. Diese steppte ich jedoch nicht durch und damit die Taschenbeutel brav vorne bleiben, habe ich sie mit einem schmalen Streifen Futter am Beleg befestigt.
Somit ist der Mantel Purismus pur. Kein Schlitz, keine Steppnähte - keine markanten Taschen. Das Material ist einfach ein Traum- herrlich weich mit etwas Volumen. 100% Schurwolle und es ließ sich wunderbar verarbeiten.

Kuschelmantel lässig Burdaschnitt Capsual Wardrobe

Die weit überschnittenen Schultern fallen weich und unterstreichen die leichte Boule-Form, denn am  Saum ist der Mantel etwas schmaler zulaufend. Da muss ich sagen, dass ein kleiner Schlitz vielleicht doch zuträglich gewesen wäre- aber wirklich eingeschränkt wird die Bewegungsfreiheit durch das Fehlen nicht. Der Mantel trägt sich toll- ein schönes Teil, um sich lässig einzukuscheln- ein idealer Kombipartner für schmale Hosen.

Hier noch ein paar  (aufgehellte) Detailbilder- auch vom Innenleben. Das blaugrau changierende Futter hat zur Zierde- und als Bonbon für den Nähnerd in mir - an der Belegkante eine schwarze Paspel bekommen und die bezogenen Knöpfe unterstreichen nochmal das Pure.

Details Mantel German Tweed Burad Schnittmuster


Schnitt: Burda Heft 8/2014 Modell 128
Größe 76 ohne Änderungen, ohne asymetrischen Rückenschlitz
Futterstoff: Stoffmarkt
Oberstoff: German Tweed von Zuleeg

Und wie HIER im Blogbeitrag angekündigt, hat mein Mantel handgestochene Knopflöcher bekommen. Die Tatsache, dass man für vernünftige Knopflöcher unbedingt KnopflochSEIDE braucht, hatte dann auch noch für eine letzte Zeitverzögerung gesorgt, denn in den hiesigen Stoffgeschäften bekommt man nur das Polyester Knopfgarn und das stickt sich gar nicht schön. Also habe ich die Seide online geordert und zum ersten Mal seit langem wieder Knopflöcher gestickt.
Das Probeknopfloch zeigte: Das ist wie Rad fahren- man verlernt es nicht... ;)
Einzig meine Augen machten etwas Schwierigkeiten- Adlerauge ist mit 46 und Lesebrille nicht mehr... Ich werde mich also zeitnah um eine beleuchtete Leselupe kümmern.

Handgestochenes Knopfloch - handgestickt mit Knopflochseide

Ich bin übrigens gerade dabei, ein kleines YouTube Video vorzubereiten, indem ich Euch zeigen werde, wie das mit dem Knopfloch funktioniert. Das ist nämlich kein Hexenwerk und perfekt für jeden von Euch, der sich für die Zukunft ein wenig mehr #slowsewing #wertigkeit und #detailliebe beim Nähen vorgenommen hat... ;)

Nachtrag: Das Video ist jetzt fertig! Ihr könnt also gleich mit dem Knopfloch sticken loslegen. Viel Spaß!








Der verarbeitete, edle Schurwollstoff wurde mir von der Wollweberei Zuleeg zur Verfügung gestellt. Auf deren Homepage findet Ihr weitere Informationen zur Firmenphilosopie und zur Qualität der Stoffe. 

Beitrag verlinkt bei RUMS.