Die Bloggerin und Buchautorin "Amalie Loves Denmark" ermöglichte einem fröhlichen Haufen glücklicher Blogger- und Instagramerinnen einen inspirierenden Tag in der Welt der dänischen Lebensart. Es gab viel zu entdecken- von alten Bekannten wie Ib Laursen, Greengate, AuMaison, Hübsch oder Stelton- aber auch von noch nicht so bekannten Labeln wie z.B. A Simple Mess by Louise Dorph und Sjælsø Living
Dienstag, 23. August 2016
Formland Autumn 2016
Die Bloggerin und Buchautorin "Amalie Loves Denmark" ermöglichte einem fröhlichen Haufen glücklicher Blogger- und Instagramerinnen einen inspirierenden Tag in der Welt der dänischen Lebensart. Es gab viel zu entdecken- von alten Bekannten wie Ib Laursen, Greengate, AuMaison, Hübsch oder Stelton- aber auch von noch nicht so bekannten Labeln wie z.B. A Simple Mess by Louise Dorph und Sjælsø Living
Montag, 22. August 2016
Mode schneidern- Das Buch
Ein Verlag kündigt ein neues Buch an und ihr freut Euch unwahrscheinlich auf das Erscheinen. Voller Neugier und geschürter Hoffnung auf etwas ganz Tolles...?
So ging es mir, als ich das Buch des Topp-Verlages "Mode Schneidern. Das Buch; Alle Techniken und Schnitte, die man wirklich braucht" entdeckte. So ein vielversprechender Titel und als Tüpfelchen auf dem i, führt Inge Szoltysik-Sparrer die Autorenliste an. Edit: Mittlerweile führt sie die Liste bei der Buschbeschreibung nun nicht mehr an...
Ein Buch von Pingel-Inge?! Großartig dachte ich, schätze ich sie doch sehr als Fachfrau, die gern eine Lanze für die Kunst des Schneiderhandwerks bricht.
Allerdings steht sie nicht alleine auf der Autorenliste- auch die Autoren Jutta Kühnle,
Brigitte Binder, Tuula
Hepol und Karin Roser sind aufgeführt. Also fix mal Google bemüht und herausgefunden:
Tuula Hepol ist Ottobre! Die Vorfreude auf das Buch stieg. Die Zeitschrift macht wirklich schöne Schnitte mit Wandlungspotenzial und die Modelle auf dem Titel sind ja schon mal ganz nach meinem Geschmack.
Die drei anderen Damen stellten sich dann bei kurzer Recherche als Autorenteam des Buches "Nähen- Das Standardwerk" heraus... Und ab da ahnte ich dann schon, dass das neue Buch zumindest anteilig aufgewärmtes Material enthalten wird.
Und so ist es dann auch.
Das Buch ist ein Wälzer mit gut 300 Seiten. Für die
ersten 200 Seiten hat man einfach Teile aus dem alten Nähbuch
übernommen. Dann folgen 17 Ottobre Modelle je in den Größen 34-52. Eine
wirklich schöne Auswahl, mit der man sich eine nette Garderobe
schneidern könnte.
Ich sage extra, man könnte, denn leider sind die zwei beigefügten (und nur mit Klebepunkten befestigten) Schnittbögen unmöglich. Die Linien sind so hauchzart gedruckt und sie liegen durch die vielen Größen teils so dicht beieinander, dass man sie nur sehr mühselig abkopieren kann. Das bremst die Lust, gleich mit einem Projekt aus dem Buch zu starten, doch ganz erheblich. Dazu kommt, dass auch die Ottobre Modelle "aufgewärmtes" Material sind. Es sind keine exklusiv für das Buch gemachten Schnittmuster. Sie finden sich alle mit ein paar Klicks auf der Ottobre Homepage in den Heftarchiven. Immerhin hat man sich wohl die Mühe gemacht, die Modelle noch mal neu für das Buch zu nähen- in den Heften waren sie aus anderen Stoffen.
EDIT 2018: Mittlerweile hat der Verlag in den nächsten Auflagen wohl die Schnittbögen optimiert! Zumindest hatte ich auf der H&H Cologne eine Version in der Hand, die klar gedruckte Schnittbögen beinhaltete.
Damit ist mein größter Kritikpunkt wohl ausgeräumt :)
Und die Profitipps von Inge?
Die sind gut- aber es sind wirklich nur 17 kleine Textkästchen und auch eher allgemeiner Natur. Sie finden sich jeweils bei den Schnitten- weisen aber oft nur einen kleinen Bezug zu den jeweiligen Modellen auf.
Ich bin wirklich enttäuscht von diesem Buch. Vor allem weil Cover, Titeltext und die Erwähnung von Inge Szoltysik-Sparrer bei mir echt Hoffung auf etwas Besonderes geweckt hatten. Es wäre fantastisch gewesen, wenn die Techniken jeweils modellbezogen erklärt worden wären und man sie direkt in einem schicken Kleidungsstück hätte umsetzen könnte. Das Ganze dann gekrönt von raffinierten Fachwissen und ich wäre so glücklich gewesen.
Doch für das Buch wurden einfach ein gekürztes Grundlagenbuch, 17 Modelle aus alten Ottobre-Heften mit den recht sparsamen Heftanleitungen, zwei blass gedruckte Schnittbögen und 17 kleine Tipps von einer Schneidermeisterin zusammengefügt.
Fazit: Lieber die knapp 30€ in ein komplettes Grundlagenbuch investieren, Ottobre-Hefte kaufen und hoffen, dass ein Verlag irgendwann wirklich mal eine "Nähbuchperle" auf den Markt bringt.
EDIT 2018: Mittlerweile hat der Verlag in den nächsten Auflagen wohl die Schnittbögen optimiert! Zumindest hatte ich auf der H&H Cologne eine Version in der Hand, die klar gedruckte Schnittbögen beinhaltete.
Damit ist mein größter Kritikpunkt wohl ausgeräumt :)
Einen tollen Tipp für ein gutes Grundlagenbuch hatte ich übrigens HIER verbloggt.
Meine Nähbibel- "Alles selbst genäht"* ... ;)
Das Rezensionsexemplar wurde mir freundlicherweise vom Topp-Verlag zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon unberührt.
Freitag, 19. August 2016
Köstlicher Zucchinikuchen (mit Limetten-Tarnung für Gemüsemuffel)
Diesen Blechkuchen habe ich bei unserem Eifelurlaub kennengelernt und netterweise hat mir unsere Gastgeberin Frau Weires vom „Alten Backhaus“ das Rezept verraten.
Das saftige Geheimnis des Kuchens ist die Zutat Zucchini, die im ersten Moment doch ein wenig exotisch klingt. Und weil sie auf Gemüsemuffel durchaus abschreckend wirken könnte, habe ich in meiner Version zu einer kleinen List gegriffen habe: Ich habe den Zuckerguss mit Limettenabrieb und Limettensaft zubereitet. So mäkelte keiner und fragte nach den grünen Stückchen im Kuchen- man fand ihn einfach lecker…
Und ich finde, die frischsüße Note macht das würzige Nuss-Zimt-Aroma des Kuchens zu etwas ganz besonderem.
Größter Respekt an Foodblogger, die es schaffen, alles immer perfekt in Szene zu setzen. Ich habe mir Mühe gegeben, trotzdem schaut es ein wenig nach Hackbraten aus, oder?! Egal- glaubt mir - der Kuchen schmeckt köstlich!
Wenn Ihr den Nasinger Zucchinikuchen nachbacken wollt, habe ich hier das Rezept für Euch:
4 Eier und
400g Zucker schaumig rühren
mit
250ml Öl
370g Mehl
100g gemahlenen Haselnüsse
je 1 1/2 TL Natron, Backpulver, Zimt
1 TL Salz
zu einem Teig arbeiten
500g geraspelte Zucchini
untermischen.
Auf ein Blech geben und backen.
Ich habe mein rechteckiges großes Springformblech verwendet (darin werden Blechkuchen nicht zu flach) und den Kuchen 35 Minuten bei 180°C gebacken. Backzeit und Temperatur hängt natürlich von Eurem Ofen ab. Habt einfach ein Auge drauf und macht die Stäbchenprobe
Vor einiger Zeit zog in meiner Küche übrigens ein neues Helferlein ein. Meine kleine Mum Küchenmaschine von Bosch hatte über viele Jahre brav ihren Dienst verrichtet, doch nun stand mir der Sinn nach etwas richtig Solidem (und wenn ich ehrlich bin, auch nach etwas richtig Hübschem)
Ich habe ewig lange überlegt und verglichen, bis dann endlich meine Kaufentscheidung fiel- es wurde eine Chef Sense von Kenwood.
Die Küchenmaschine konnte hier mal wieder zeigen, was sie kann. Mit dem Multi-Zerkleinerer war die Zucchini in Nullkommanix fein geraspelt, Eier und Zucker wurden herrlich fluffig schaumig und auch das restliche Rühren und Mischen war eine Wonne (endlich eine vernünftig große Öffnung am Spritzschutz, da hat mich meine kleine Bosch Mum manchmal echt genervt)
Ach ja und auch das Spülen der Teile ist ein Klacks- ist ja auch ein wichtiger Aspekt, bei einem Küchenhelfer.
Damit wünsche ich Euch einen guten Start ins Wochenende und viel Spaß beim Nachbacken und Kuchen schlemmen!
Montag, 15. August 2016
Urlaubsglück in der Eifel
Am meisten Wetterglück hatten wir in der 1. Urlaubswoche- als es in die Eifel ging.
Dort waren wir vor acht Jahren schon einmal mit unseren Jungs (damals 9 und 12) und es hat uns sehr gut gefallen. Herrliche Landschaft, schöne Ausflugsmöglichkeiten und dazu kam die perfekte Unterkunft. Dieses mal ging es nur als Pärchen plus Dackel los und wir erinnerten uns, wie schön es auf dem Ferienhof „Backhaus in der Eifel“ gewesen war. Und mit Freude stellen wir fest, dass dort auch Hunde willkommen sind. Bei unserem ersten Urlaub wohnten wir mit den Kindern im „Heuboden“- diesmal buchten wir die gemütliche kleine „Schmiede“...
Wir haben die Natur der Eifel genossen, beeindruckende Felsformationen bestaunt, alte Gemäuer bewundert, wirklich scharfe Kurven kennengelernt…
Freitag, 22. Juli 2016
Mittwoch, 20. Juli 2016
Mein Leinenmantel
Schon im April hatte ich damit angefangen, um ein geliebtes Kaufkleidungsstück zu ersetzten.
Ich näh mir einen Trenchcoat: #1 Der Wunsch
Weiter ging es mit der Wahl des Schnittmusters…
Ich näh mir einen Trenchcoat: #2 Das Schnittmuster
Die Stoffwahl und die vorhandene Menge sorgten dann dafür, dass ich doch keinen Trenchcoat nähte und mich langsam von dem Gedanken verabschiedete, den Kaufmantel nachzuahmen
Ich näh mir einen Trenchcoat: #3 Die Stoffwahl (und warum Pläne dazu da sind, geändert zu werden)
Ich habe beim Nähen mit einem neuen Werkzeug gearbeitet- so gab gab HongKong Einfassungen an den Nahtzugaben. Eine tolle Sache, wenn man ungefütterte Sachen näht.
Ich hab die Nähte schön!
Und hier ist er nun- mein Mantel aus dunkelblauem Leinen:
Das recht schwere Leinen hat einen ganz wunderbaren Blauton. Für mich das perfekte Blau- nämlich eines, das man auch zu Schwarz kombinieren kann.
Das Revers ist schön groß- ich habe brav mit Einlage und Rollweite gearbeitet und hoffe, dass die Spitzen nicht unschön wegklappen, wenn das Leinen mit der Zeit noch weicher wird.
Die Kanten und Nähte habe ich schmal abgesteppt und den sehr breiten Beleg innen unsichtbar per Hand angestichelt. Der Mantel hat (noch) keine Knöpfe und der Schnitt von Burda sieht bei diesem Model (10/2011 Model 106) tatsächlich auch keine vor. Da die Überlappung des Doppelreihers sehr üppig ist, sahen alle Knöpfe, die ich probeweise angesteckt hatte, irgendwie mickrig aus und so blieb es bei mir auch erst mal „BademantelStyle“- nur mit Gürtel.
Meine aufgesetzten Taschen sollten eigentlich noch Klappen bekommenen- ich hatte sie auch schon fertig… Aber als ich sie dann angesteckte, gefielen sie mir doch nicht mehr.
Manches muss man einfach ausprobieren, um zu sehen, ob „es passt“.
Ich bin sehr angetan vom Endergebnis und jetzt kann der Vorlagemantel zu den Altkleidern. Anfangs wollte ich ja möglichst viel von dem geliebten Stück übernehmen, doch es zeigte sich, dass der alte Mantel einfach seine Zeit gehabt hat und ich jetzt einen neuen Lieblingsmantel habe.
Er ist zwar kein Einreiher, er hat keine Leistentaschen, keine Bindebändern an den Armen und keinen Rückenkoller. Aber er ist gut so!
Geht es Euch auch manchmal so mit Euren Schneider-Projekten:
Ihr habt ein Bild vor Augen, doch merkt dann, es läuft in eine andere Richtung. Geht Ihr voller Elan weiter ans Projekt- oder braucht das halbfertige Teil dann auch mal eine Reifephase auf der Schneiderpuppe- wie hier mein Mantel?

So, und jetzt bitte noch laue Sommerabende, damit ich mein Schätzchen auch ausführen kann. Zunächst geht es aber mit neuem Mantel zum "Me Made Mittwoch"- dem virtuellen Ort, an dem kreative Selberschneiderinnen Woche für Woche ihre Werke präsentieren.
Freitag, 15. Juli 2016
Immer schön gleichmäßig!
Bei den meisten Nähmaschinen finden sich in der Stichplatte Hilfslinien in diversen Abständen und sie bieten eine praktische Führungslinie. Doch manchmal soll der Abstand auch breiter sein und da kommt ein kleiner Helfer zum Einsatz:
Das Kantenlinieal, das sich bei den meisten Maschinen im Zubehör findet. Es wird am Nähfuß befestigt und lässt sich einfach auf die gewüschte Breite einstellen. Damit kann man ganz wunderbar gleichmäßig nähen und auch parallel zu einer Nahtlinie weitere Steppnähte setzten, ohne etwas ankreiden zu müssen.
Wer kein Kantenlinieal hat oder gar eine Maschine besitzt, bei der keine Hilfslinien auf der Platte graviert sind, der greift einfach zu Masking-Tape, dem tollen Reispapier-Klebeband.
In gewünschten Abstand neben das Füßchen kleben und als Führungshilfe nehmen. Das Tape lässt sich wunderbar wieder lösen und immer wieder neu positionieren.
Weitere Variante wäre noch, ein Gummiband über den Freiarm zu ziehen und sich dann daran zu orientieren. Natürlich kann man auch mit einem PermanentTextmarker Linien ziehen- aber das ist ja nicht so fix zu ändern und ich hätte immer Sorge, dass doch mal was auf den Stoff schmiert.
Und, womit bleibt ihr "in der Spur"? Nutzt Ihr so eine Führungshilfe oder ist Euer Motto: Pi-mal-Auge passt schon!
Sonntag, 10. Juli 2016
Bernina Bandeinfasser - Ein Vergleich und mein Fazit
Es gibt sie in Hülle und Fülle und es gibt kaum eine Nahttechnik, die sich nicht Dank extra Fuß besser arbeiten ließe. Von A wie Applikationsfuß bis Z wie Zickzackfuß- die Liste ist lang und fix hat man eine üppige Sammlung und natürlich auch eine Menge Geld ausgegeben.
Stellt sich also vor jeder Anschaffung immer die Frage: Brauche ich das Sonderfüßchen xyz wirklich?!
Ich bin ganz klar ein Füßchenfan. Ich liebe exakte Nähte und ordentliche Ausführung und wenn man mit Hilfe solch einer Sonderausstattung noch mehr aus der Nähmaschine rausholen kann, finde ich es toll. Ich gönne mir gerne so einen kleinen Luxus- jedoch muss ich auch gestehen, dass ich Füßchen besitze, die ich im Nähalltag sehr selten benutze...
Man sollte für sich abwägen, was man näht und welchen Helfer man sich in seine Sammlung holt und natürlich, wieviel man bereit ist, dafür auszugeben. Und man muss im Hinterkopf behalten, dass so ein Fuß allein keine Wunder vollbringen kann. Manchmal erfordert es einiges an Übung und eine gute Portion Experimentierfreude, bis das Ergebnis so ist, wie man es sich wünscht.
Das habe ich jetzt auch bei den Bandeinfassern von Bernina festgestellt. Ich habe viel probiert und bin auch an Grenzen gestoßen. Aber ich finde sie wirklich toll, denn so exakt und flott wie mit ihnen, habe ich Schrägband noch nie verarbeitet.
Da es den Einfasser in diversen Ausführungen gibt, habe ich hier jetzt mal einen kleinen Vergleich.
Vielleicht hilft er Euch ja bei der Entscheidung, welcher Einfasser für Euch den meisten Nutzen bringen würde.
Bei Bernina braucht man übrigens ergänzend den extra Nähfuß #95 (und ja, man brauch ihn leider wirklich- ich habe es ohne versucht- das ging nicht vernünftig...)
Es gibt den Einfasser für fertig gefalztes Band (meiner ist für 20mm- es gibt auch Ausführungen für 13mm und 25mm) Damit kann man also "Kaufband" verarbeiten. Wenn man eigenes Band nähen möchte, muss man Schrägband schneiden und im Vorfeld falzen. Ich habe festgestellt, dass man mit Hilfe eines 25mm Schrägbandbüglers ein 40mm breites Band prima auf 20mm zurechtbügeln kann.
Dann gibt es noch einen Adapter (in der Collage unten rechts). Damit kann man den Bandeinfasser auch an der Coverlock (1300mdc oder L220 ) befestigen und z.B. Falzgummi annähen (der Test steht bei mir noch aus...)
Mein Fazit
Mittwoch, 6. Juli 2016
Kleidung einfach kombiniert: Fashion Sudoku
Ich hatte im Februar vom Fahion-Sudoku erzählt, mit dessen Hilfe man recht einfach, gut kombinierte Outfits zusammenstellen kann. KLICK
Jetzt habe ich mich endlich daran gemacht, das Ganze richtig auszuprobieren:
Ich wählte also 4 Oberteile, 4 Unterteile (also Röcke oder Hosen), 4 Paar Schuhe und 4 Accessoires. Ganz bewusst habe ich nur selbstgenähte Kleidungsstücke gewählt. (O.K. - ein weißes Kauftop hat sich eingeschlichen...)
Und so verteilte ich die Sachen auf dem Sudoku-Raster:
Das ergab dann 10 verschiedene Outfits- immer die waagerechten und senkrechten Reihen und dann noch die Diagonalen.
Es hat echt viel Spaß gemacht. Mein Dackelmädchen Aspe hat allerdings etwas irritiert geschaut, als ich mich immer wieder umgezogen habe und vor die Kamera gehuscht bin.
Und noch mehr Spaß machte es bestimmt, wenn man sich mit Freundinnen trifft und jeder sein ganz persönliches Mode-Sudoku mitbringt. Gläschen Sekt dazu und die Modenschau kann losgehen.
Mein Fazit nach meinem ersten Versuch:
1. Nächstes mal werde ich natürlich auch Kaufteile mit einbeziehen.
2. Das Shirt ganz oben links wird endgültig aus meinem Kleiderschrank verbannt. Es ist fein geringelt und wirkt einfach "wischiwaschi". Das wurde mir jetzt bei den ganzen Kombinationen wieder richtig bewussst.
3. Ich fühle mich unwohl, wenn die enge Stretchhose nur mit schmalen Oberteilen kombiniert wird (sehr schön an der Körperhaltung beim Outfit ganz unten rechts zu sehen) Da fehlt mir einfach noch ein ein Jäckchen oder ähnliches drüber.
4. Ich bauche dringend blickdichte weiße Shirts/Tops. Sieht einfach doof aus, wenn man ein weißes Shirt über einer dunklen Hose trägt und der Bund durchschimmert.
5. Ich habe zu wenig Schuhe.
6. Ich sollte Accessoires aufstocken und mehr damit "spielen".
7. Die Sache funktioniert am besten, wenn man mit relativ schlichten Teilen arbeitet und in einer Farbfamilie bleibt. Sonst können sich Sachen doch schon mal "beißen".
8. Es macht Spaß.
Fashion-Sudoku ist auf jeden Fall super, wenn man mit einer beschränkten Zahl an Kleidungsstücken, abwechslungsreich gekleidet sein möchte. Hilfreich im Alltag und ideal im Urlaub, wenn man mit leichtem Gepäck unterwegs ist.
Und, möchtet Ihr es auch einmal versuchen?
Es ist wirklich kinderleicht- einfach Schrank auf und je vier Oberteile, Unterteile, Schuhepaare und Accessoires heraussuchen. Wie im Raster verteilen, die Kombinationen anprobieren und neue Lieblingsoutfits entdecken.
Viel Spaß dabei!
Verlinkt beim MeMadeMittwoch- wo Frauen wöchentlich eine bunte Vielfalt an selbstgeschneiderter Garderobe präsentieren. Schaut unbedingt mal vorbei. Heute begrüßt uns dort als Gastgeberin Nina von Kleidermanie in einer wunderschönen Tupfen-Kombi.
Freitag, 17. Juni 2016
Tutorial mit Film! Tasche mit dem Bandeinfasser nähen
Da ich zu den Leuten gehöre, die ein neues Spielzeug gern ausgiebig testen, stapelte sich hier auf dem Tisch schnell ein kleiner Berg Probeläppchen. Doch immer nur Testnähte ist auch blöd und so schaute ich, was meine Stoffkiste so hergibt und nähte "aus dem Bauch heraus" ein kleines Täschchen. Mit schönen Schrägbandeinfassungen und kordelverstärkten Trägern. Man kann nämlich mit dem Einfasser ganz einfach direkt eine Kordel in den Henkeln zwischenfassen.

Und während ich daran nähte, dachte ich: Da könntest Du doch schön mal ein kleines Tutorial für den Blog draus machen. Hmmm- für ein einfaches Fototutorial waren es dann aber doch zuviele Schritte- wollte ich doch auch zeigen, wie man den Schnitt für die Tasche selber machen kann.
Und so habe ich beschlossen, mich zu filmen, wärend ich solch eine Tasche mache.
Einfach so...
Wenn ich es nicht so spontan gemacht hätte, dann wäre es wohl nie was geworden. Also einfach los- mit dem Handy, ohne Skipt und fast als "OneTake". Vieles ist nicht optimal, aber es hat Spaß gemacht und ich kann nun aus meinen Fehlern lernen und das nächste Filmchen besser machen:
Ich muss den Ton optimieren und die Position der Kamera, ich sollte im Vorfeld nicht zuviel Kaffee trinken und nicht so oft ÄHM sagen.
Doch nun schaut einfach selbst! Am besten in Groß (es ist HD) und den Ton hoch drehen ;)
Teil 1- Das Schnittmuster
Und hier Teil 2- Das Nähen mit dem Bandeinfasser
Und hier noch mal die Tasche, die im Film entstanden ist:
Ich hoffe, mein Erstlingswerk hat Euch gefallen und Ihr könnt trotz der leider nicht ganz optimalen Kamerapositionen und der Tonqualität mit recht lauten Nebengeräuschen etwas damit anfangen.
Habt Ihr Lust auf mehr? Was würde Euch intersessieren? Was möchtet Ihr mal gezeigt bekommen?
Ich mache gern mehr Schneiderherz "in bewegtem Bild" und traue mich dann bestimmt auch mal, mein frischgepudertes Näschen in die Kamera zu halten... ;)
Donnerstag, 16. Juni 2016
Jerseyrock N°3 ist fertig- der Sommer kann weiter gehen.
Denn schließlich möchte ich meinen neusten Jerseyrock ausführen.
Ich hatte ja Stoff für drei Röcke gekauft und mit fest vorgenommen, ihn zügig zu verarbeiten. Ganz so fix wie gedacht, war ich nun nicht- aber ich bin mit den Ergebnissen sehr zufrieden.
Rock N°1 - in Blau mit Federmotiv
Rock N°2 - gewohnt Grau-Schwarz mit Ringeln
und nun N°3
Diesmal in hellgau mit schönem floralen Muster. An die Saumkante habe ich eine Blende gesetzt, die gibt dem Ganzen noch einen Ticken Geradlinigkeit und ich bin damit sehr glücklich.
Der Schnitt ist der bewährte selbstgemachte in ganz leicher A-Linie.
Hier auch schon verwendet KLICK
Zwei Nähte, Bündchen dran und säumen- fertig.
Eigentlich wollte ich meinen Rock schon gestern beim MeMadeMittwoch präsentieren - doch da ich in einem kleinen Anfall von Wagemut unter die YouTuber gehen wollte, kam so einiges dazwischen.
In erster Linie kam unser schneckenlahmes Internet dazwischen. Ich habe es immer noch nicht geschafft, die beiden Filme* hochzuladen...
Unfassbar, wenn man bedenkt, dass ich in der Stadt in einem relativ jungen Wohngebiet lebe...
Die Versatel ist Monopolist und während die Telekom im restlichen Stadtgebiet fein den Breitbandausbau vorangetrieben hat, tut sich hier NICHTS!
Doch genug geärgert...
Ich geh jetzt erst mal zu RUMS und päsentiere dort meinen neuen Rock. Mal schauen, was es heute dort an DIY zu entdecken gibt...
*Lasst Euch überraschen. Wenn es doch noch klappt, könnt Ihr mir bei einem kleinen Projekt über die Schulter schauen und ich plaudere ein wenig aus dem Nähkästchen
Mittwoch, 8. Juni 2016
Ringel-Rock aus Jersey
Trotzdem zeige ich zum MeMadeMittwoch meinen nächsten Sommerwetter-Rock:
Diesmal aus freundlich schwarz-grauem Ringeljersey.
Der Jersey hat mein Nervenkostüm ein klein wenig strapaziert- rollte er doch noch fieser an den Kanten ein, als der blaue Federjersey, den ich letzte Woche vernäht hatte. Dazu kam, dass die Steifen bei der ersten Naht auf Anhieb PERFEKT passten und ich mich bei der zweiten Seite so schwer damit tat. Ich habe die Overlocknaht zweimal getrennt und noch immer sind die Streifen leicht verschoben. Ist ein wenig wie im Kinderbuch von Janosh, wo der Kleine Tiger krank ist- Diagnose: Streifen verrutscht... Aber es ist wirklich nur einen Hauch und so werde ich jetzt damit leben (Und ja, ich weiß- sieht vielleicht keiner außer mir- aber manchmal bin ich da ein wenig "monk"...)
Schnittmuster Rock: Eigenes- diesmal mit grader Saumkante für den Streifen und breitem Bund bis zur Taille.
Schnittmuster Wasserfallshirt: etwas abgeändert- Burda 01/2013 (Mod.123)
Stoffe: Gekauft bei Jippel Flensburg
Und hier noch Detailbilder von der Schokoladenseite...
Und- wie pingelig seit Ihr? Könnt Ihr Euch auch manchmal an so kleinen Patzern aufhalten- oder könnt Ihr Euch leicht "locker machen"? Ich bin gespannt!






















